Herzlich willkommen bei den DRK Kliniken Berlin

Klinik für Innere Medizin - Kardiologie Köpenick

Zur Therapie von Herzrhythmusstörungen werden sämtliche modernen Schrittmachersysteme implantiert. Die Überwachung und Betreuung von Schrittmacherpatienten erfolgt in einer eigenen Sprechstunde. Patienten mit Herzrhythmusstörungen, die eine kathetergestütze, sogenannte elektrophysiologische, Untersuchung und ggf. Therapie benötigen, werden in Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin – Schwerpunkt Kardiologie in den DRK Kliniken Berlin Westend von Priv.-Doz. Dr. med. Sascha Rolf und seinem Team behandelt.

Patienten mit Lungenhochdruck oder pulmonaler Hypertonie werden auch weiterhin in enger Kooperation mit Priv.-Doz. Dr. med. Christian Opitz, Chefarzt der Klinik für innere Medizin – Schwerpunkt Kardiologie in den DRK Kliniken Berlin Westend behandelt.

Therapie der koronaren Herzkrankheit

  • Herzkatheter-Untersuchungen inklusive 24 Stunden Bereitschaftsdienst

  • Ballonaufdehnungen von Herzkranzgefäßverengungen – PTCA

  • Implantationen von Gefäßstützen/Stents (beschichtet und/oder bioresorbierbar)

  • Rotablation von Herzkranzgefäßen

  • Intervention von Koronar-Stenosen an Gefäßaufzweigungen (Bifurkationen) und im Bereich des linken Hauptstamms

  • Wiedereröffnung von chronischen Herzkranz-Gefäßverschlüssen mittels modernster Katheterverfahren

    • Ante und retrograde Rekanalisation

    • ADR – CTO Technik (antegrade Dissektion/retrogrades Reentry)

    • ggf. mittels Bridgepoint System

  • Intravaskuläre Bildgebung der Herzkranzgefäße

    • IVUS (Intravaskulärer Ultraschall)

    • OCT (optische Kohärenztomografie)

  • Druckdrahtmessung im Herzkranzgefäß
    (Bestimmung der koronaren fraktionellen Flussreserve (FFR)

  • Myokardbiopsie-Probenentnahme aus dem Herzmuskel bei v. a. Herzmuskelentzündung

Therapie von erworbenen und angeborenen Herzklappenfehlern (strukturellen Herzerkrankungen)

  • Interventioneller Vorhofohrverschluss (LAA Occulder)
  • Interventioneller Verschluß der Vorhofscheidewand (ASD Occluder)
  • Mitraclip-Implantation (Minimal-invasive Behandlung der Mitralklappen-Schlussunfähigkeit)
  • Trikuspidalklappen Clipping – bei HochrisikoPatienten mit symptomatischer, hochgradiger Trikuspidalklappeninsuffizienz (Minimal-invasive Behandlung der Trikuspidalklappen Schlussunfähigkeit)
  • Kathetergestützte Aortenklappenimplantation (TAVI) in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Charité
  • Valvuloplastie der Aortenklappe
  • TASH – transkoronare Ablation der Septumhypertrophie bei Patienten mit subaortaler Obstruktion (HOCM)

Therapie von Herzrhythmusstörungen

  • Implantation von Herzschrittmachern bei langsamen Herzrhythmusstörungen

  • Implantation von Eventrecordern zur Abklärung unklarer Bewusstlosigkeit / Synkopen

  • Implantation von Defibrillatoren zur Verhinderung des plötzlichen Herztodes

  • Implantation von Drei-Kammer-Schrittmachern zur Behandlung der Herzschwäche (Cardiale Resynchronisations Therapie – CRT)

  • Implantation Subcutaner Defibrillatoren (S-ICD)

  • Implantation kabelloser Herzschrittmacher (Mikra System)

     

  • Schrittmacher und Defibrillator-Nachsorge

Kardiale Bildgebung (Echo, 3D Echo, Cardio MRT)

  • Magnetresonanztomografie des Herzens (MRT)

  • Computertomographie des Herzens (Cardio-CT)

  • Echokardiografie

    • Stress-Echokardiografie

    • Transösophageale Echokardiografie/TEE ( „Schluckecho“)

    • 3D-Echokardiografie

Weitere Verfahren

  • Spiroergometrie

  • Lungenfunktionsuntersuchungen

  • Telemetrie (funkübertragene Rhythmusüberwachung)

  • 24 Stunden Langzeit-EKG

  • 24 Stunden Blutdruckregistrierung

  • Belastungsuntersuchungen (Ergometrie)

Klinische Studien der Klinik für Innere Medizin - Kardiologie

Den klinischen Nutzen des perkutanen, katheter-basierten Vorhofohrverschlusses bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern mit hohem Schlaganfallrisiko(CHA2DS2‐VASc Score ≥2) sowie hohem Blutungsrisiko im Vergleich zur medikamentösen Standardtherapie (wenn möglich NOAK) zu bestimmen.

Warum Closure AF?

Bisher fehlen fundierte Daten zum Nutzen des Vorhofohrverschlusses bei Hochrisiko-Patienten mit einem hohen Blutungsrisiko und einem hohen Schlaganfallrisiko.

Einschlusskriterien?           

  • Vorhofflimmern CHA2DS2-VASc-Score ≥ 2
  • Hohes Blutungsrisiko mit mind. einem von folgenden Kriterien:
    • Stattgehabte Blutung BARC ≥3 (gastrointestinal, intrakranial, intraokular)
    • Chronische Niereninsuffizienz
    • Rezidivierende Blutungen die dauerhafte OAK

Nach einem Herzinfarkt werden üblicherweise drei Wirkstoffe (Acetylsalicylsäure, ein Statin und ein ACE-Hemmer) als einzelne Medikamente verordnet. Diese Studie soll zeigen, ob mit Einnahme eines Kombinationspräparates (Polypill) der o. g. drei Einzelwirkstoffe eine bessere Behandlung erreicht werden kann als bei der Einnahme von drei einzelnen Tabletten.

Die Polypill enthält die drei Wirkstoffe Acetylsalicylsäure (100 mg), das Statin Atorvastatin (40 bzw. 20 mg) und den ACE-Hemmer Ramipril (2,5 mg, 5 bzw. 10 mg).

Einschlusskriterien:

  • Myokardinfarkt vor <6 Monaten
  • Alter > /= 65 Jahre und ein zusätzlicher Risikofaktor
    • Alter > 75 Jahre
    • früherer Myokardinfarkt vor dem Index Event
    • Zustand nach Schlaganfall
    • bekannter Diabetes mellitus

 

Mehr Informationen zu klinischen Studien der DRK Kliniken Berlin finden Sie unter:

Klinische Forschung

DRK Kliniken Berlin Köpenick

Klinik für Innere Medizin - Kardiologie

Salvador-Allende-Straße 2 – 8
12559 Berlin

Haupteingang über Müggelschlößchenweg

Leitung: Dr. med. Iskandar Atmowihardjo

Tel.: (030) 3035 - 3318
Fax: (030) 3035 - 3321

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