Herzlich willkommen bei den DRK Kliniken Berlin

Zentrum für Schilddrüsenchirurgie Köpenick

Im Zentrum für Schilddrüsenchirurgie am Standort Köpenick sind wir auf die Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen spezialisiert. Daher können wir unseren Patienten moderne, sichere und kosmetisch günstige Operationsverfahren anbieten.

Das Team verfügt über große Operationserfahrung und behandelt seit Jahren zahlreiche Patienten. In unseren Operationssälen mit hochspezialisierter Technik sind modernste Verfahren, wie die ständige Stimmbandnervenkontrolle (Neuromonitoring) während der Operation Standard. In geeigneten Fällen führen wir die Eingriffe sicher und routiniert in minimal-invasiver Technik (Schlüssellochchirurgie mit kleinsten Narben) durch.

Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel 3 bis 4 Tage. Mit physiotherapeutischen Anwendungen lindern wir nach der Operation eventuelle Beschwerden. Da wir die Hautnaht mit selbstauflösendem Nahtmaterial durchführen, können Sie ohne das leidige Fäden ziehen, schon bald wieder zu Hause sein.

Wir möchten für Sie kompetente und verständnisvolle Ansprechpartner sein und Ihnen hier die wichtigsten Fragen zum Thema beantworten. Für alle darüber hinausgehenden Fragen und Unklarheiten haben wir stets ein offenes Ohr.

Entscheidungskriterien zur Operation

Wenn die Behandlung mit Arzneimitteln bei gutartigen Knoten oder einer Vergrößerung der Schilddrüse nicht mehr ausreicht oder man die Gutartigkeit eines vorhandenen Knotens nicht sicher beweisen kann, wird Ihr Hausarzt oder Internist Sie zur Operationsentscheidung bei uns vorstellen.

Folgende Punkte können den Ausschlag für die Entscheidung zu einem operativen Eingriff sein:

  • Vergrößerungen der Schilddrüse, die zu Schluck- und Atembeschwerden sowie einem Druckgefühl im Hals führen.

  • Kalte (hormoninaktive) Knoten, bei denen man eine Bösartigkeit nicht ausschließen kann oder die schnell wachsen.

  • Verdacht auf eine bösartige Erkrankung oder die Behandlung eines nachgewiesenen Schilddrüsentumors.

  • Heiße (hormonaktive) Knoten mit einer Schilddrüsenüberfunktion, wenn eine Radiojodbehandlung nicht gewünscht wird.

  • Morbus Basedow (Schilddrüsenvergrößerung und Überfunktion, Autoimmunerkrankung), wenn die medikamentöse Behandlung nicht zur Heilung geführt hat und eine Radiojodbehandlung nicht Erfolg versprechend erscheint oder nicht gewünscht wird.

Welche Operationsmethoden sind möglich?

Offene Operation (konventionell)

Über einen 4 bis 5 cm großen Schnitt am Hals stellt sich die Schilddrüse dar und das erkrankte Gewebe kann entfernt werden. Mit selbstauflösendem Nahtmaterial wird die Wunde vernäht. Bei entsprechender Notwendigkeit wird während der Operation eine Schnellschnittuntersuchung durchgeführt.

Minimal-invasive Operation

In einigen Fällen ist eine Operation über einen winzigen nur 2 cm großen Schnitt möglich. Hierbei werden spezielle Instrumente unter Kameraführung verwendet. Die anschließend verbleibende kleine Narbe ist nur minimal sichtbar.

Operationen bei Schilddrüsenkrebs

Bei bösartigen Schilddrüsenerkrankungen entfernen wir operativ die gesamte Schilddrüse und die umliegenden Lymphknoten im Halsbereich. Im Anschluss daran organisieren wir für Sie die Nachbehandlung in einer nuklearmedizinischen Klinik. Dieses umfassende Therapiekonzept erlaubt es, dass diese Erkrankung in fast allen Fällen erfolgreich behandelt werden kann.

Mit der engagierten Unterstützung unseres hausinternen Sozialdienstes bemühen wir uns, im Alltag entstehende Probleme während der Behandlungsphase gemeinsam zu lösen. Auf Wunsch stellen wir den Kontakt zu Patientenforen und Selbsthilfegruppen her.

Nebenschilddrüsenerkrankungen

Operationen

Hierbei ist je nach Erkrankungsbild die Entfernung einer oder zwei vergrößerter Nebenschilddrüsen erforderlich. Bei nierenkranken Patienten wird überwiegend eine halbe Nebenschilddrüse belassen. Dank eines modernen intraoperativen Labortests sind wir in der Lage, den Erfolg der Operation noch während des Operationsablaufes gezielt zu kontrollieren.

Minimal-invasive Operation

In einigen Fällen ist auch bei der Erkrankung einer Nebenschilddrüse eine Operation über einen winzig kleinen 2 cm-Schnitt möglich. Auch hierbei werden spezielle Instrumente Kamera geführt verwendet.

Spezialsprechstunde

Vor einer geplanten Operation sollte die Schilddrüse umfassend untersucht werden. Dazu wurden in der Regel von den Hausärzten Hormonuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse und eventuell eine Szintigraphie veranlasst.

In der Spezialsprechstunde entscheiden wir anhand der Befunde mit Ihnen über die weiteren Schritte und eine mögliche Operation. Es liegt uns am Herzen, dass Sie sich umfassend beraten und informiert fühlen und keine Fragen offen bleiben. Wenn eine Operation geplant ist, muss noch die Narkosefähigkeit durch unsere Ärzte der Anästhesie abgeklärt werden. Wurde der Termin zur Operation festgelegt, kann der Eingriff direkt am Tag der Aufnahme erfolgen.

Mehr Informationen zur Sprechstunde finden Sie hier

DRK Kliniken Berlin Köpenick

Zentrum für Schilddrüsenchirurgie

Salvador-Allende-Straße 2 – 8
12559 Berlin

Haupteingang über Müggelschlößchenweg

Leitung: Prof. Dr. med. Matthias Pross, Priv.-Doz. Dr. med. Maik Sahm

Tel.: (030) 3035 - 3317
Fax: (030) 3035 - 3328

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