Herzlich willkommen bei den DRK Kliniken Berlin

Brustzentrum Westend

Behandlung von Brustkrebs

Den Menschen behandeln, nicht nur die Krankheit

Unser Brustzentrum ist darauf spezialisiert, den Menschen zu behandeln und nicht nur die Krankheit.

In den meisten Fällen ist Brustkrebs heute heilbar. Die Diagnose Brustkrebs stellt das Leben von heute auf morgen auf den Kopf. Nichts ist mehr, wie es war. Fragen und Sorgen breiten sich aus. Im Vordergrund steht der Wunsch nach Klarheit.

Mit unserem umfassenden Angebot der prästationären, stationären und poststationären Behandlung und Betreuung  begleiten wir Sie durch die Zeit der Diagnose und der medikamentösen und operativen Therapie. Sie finden bei uns qualitativ hochwertig und umfassend ausgebildete Ärzte, Schwestern und anderes Fach-Personal, was Ihnen Unterstützung und Hilfe um die Operation herum und bei der Krankheitsverarbeitung bietet.

Ausführliche Aufklärung und Beratung über vorliegende Befunde, Behandlungsmöglichkeiten und Fragen der Nachsorge gehören ebenso zu unserem ganzheitlichen Konzept wie die seelische Unterstützung durch Psychologen und Therapeuten.

Unser Brustzentrum ist darauf spezialisiert, die Behandlung bestmöglich zu organisieren

Das koordinierte Zusammenspiel aller Beteiligten erspart den Patientinnen lange Wege und vermeidbare Wartezeiten. Ein verantwortlicher Arzt ist zentraler Ansprechpartner, der die Behandlung koordiniert. Die Untersuchungsergebnisse und geeignete Behandlungsverfahren können direkt zwischen den Experten vor Ort abgestimmt und im Anschluss mit der Patientin und ihrem behandelnden Arzt beraten werden. Die Entscheidung über die bestmögliche Therapie treffen wir dann gemeinsam. Quälende Zeiten der Ungewissheit werden so weitgehend vermieden.

Da das Brustzentrum die Diagnostik und Behandlung sowohl ambulant als auch stationär vornehmen kann, wird für jede Patientin gemeinsam mit ihrem betreuenden Frauenarzt eine Versorgungsform gefunden, die ihren individuellen Bedürfnissen entspricht. Die Bezugsperson im Brustzentrum steht der Patientin zur Seite - über die ganze Zeit der Behandlung.

Fachkompetenz und Erfahrung von Experten bündeln

Spezialisten gewährleisten hohe Kompetenz und Erfahrung in ihrem Fachgebiet. Je weiter sich die Medizin entwickelt, desto mehr Spezialisten für unterschiedliche Fachgebiete bringt sie hervor. Für die Patienten ist dies ein Segen. Als Patientin können Sie daher sicher sein, dass die Behandlung dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht und mit modernsten Methoden durchgeführt wird. Sie fühlen sich in den richtigen Händen.

Unser Brustzentrum ist darauf spezialisiert, die Fachkompetenz und Erfahrung von verschiedenen Experten zu bündeln.

Wenn Expertenteams sich unter einem Dach zusammenfinden, ist die Zweite Meinung nur eine Tür weit entfernt - und das vorhandene Wissen und Können kommen voll und ganz zum Tragen. Insbesondere die Diagnostik und Behandlung von Patientinnen mit Brusterkrankungen erfordern umfassendes Expertenwissen und reichhaltige Erfahrung unterschiedlichster Fachgebiete, die wir in unserem Brustzentrum unter einem Dach zusammenführen.

Die enge Zusammenarbeit, der intensive Austausch und kurze Wege zwischen allen Beteiligten sorgen dafür, dass die Patientinnen die beste Behandlung und Betreuung erhalten. Und das natürlich in Abstimmung mit ihrem niedergelassenen Frauenarzt.

Wir führen regelmäßig interdisziplinäre Konferenzen durch, in denen spezielle Fragestellungen und individuelle Behandlungspläne beraten werden.

Niedergelassene Frauenärzte und Hausärzte sind unsere Partner im Bemühen um hervorragende Ergebnisse

Für die Leistungsfähigkeit des Brustzentrums ist die Einbindung der niedergelassenen Frauenärzte und Hausärzte von entscheidender Bedeutung. Nur gemeinsam können wir sicherstellen, dass alle Aspekte, die für eine ganzheitliche Behandlung wichtig sind, berücksichtigt werden. Der fachliche Austausch und der persönliche Kontakt werden durch gemeinsame Treffen und Veranstaltungen unterstützt.

Diagnostik unklarer Befunde der Brust

Wir bieten Ihnen eine rasche klinische und sonographische Abklärung unklarer Brustbefunde an. Bei Bedarf wird eine sonographisch geführte Stanzbiopsie des Herdes in der Brust durchgeführt und der Befund pathohistologisch bestätigt. Dies kann zur Klärung und ggf. zur Entlastung unserer Patientinnen beitragen.

Falls sich eine bösartige Brustveränderung herausstellt, bieten wir Ihnen eine hochkompetente Leitlinien-orientierte Therapieplanung an. Alle unsere Patientinnen werden auf unserer Tumorkonferenz vorgestellt.

Operative Therapie bei gutartigen Brustveränderungen und dem Wunsch nach ästhetischer Brustkorrektur

Beratung bei angeborenen oder erworbenen Fehlbildungen der Brust. Falls bei Ihnen eine tubuläre Brustveränderung vorliegt (sog. Rüsselbrust), ein Poland-Syndrom oder ein erheblich unterschiedliches Brustwachstum („Asymmetrie“), finden Sie bei uns eine kompetente Beratung und ggf. Gutachtenerstellung für die Krankenkasse.

Hier arbeiten wir sowohl mit Eigenfett (Lipotransplantation) als auch mit Implantaten.
Auch Beratungen zur Angleichungen der anderen Brust bei Zustand nach einseitig operierter und bestrahlter Brust nach Mammakarzinom (erworbene Asymmetrie) bieten wir Ihnen an.

Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik)

Viele Patientinnen leiden unter ihrer zu groß entwickelten Brust. Schulter-Nacken-Probleme, Haltungsschäden, Wiederkehrende Entzündungen im Bereich der Brustumschlagsfalte, Schnürfurchen auf den Schultern durch die BH-Bänder können die Folge sein. Es gibt eine sogenannte „juvenile Mammahypertrophie“, bei der das zu große Wachstum der Brust schon mit der Pubertät vorliegt und eine erworbene Makromastie, die sich unter dem Einfluß hormoneller Umstellungen (häufig im Rahmen der Wechseljahre) einstellt.

Falls Sie sich beraten lassen wollen über die Chancen und Risiken einer Brustverkleinerung, können Sie sich gerne an uns wenden. Bei Bedarf erstellen wir für Sie ein Gutachten zur Vorlage bei Ihrer Krankenkasse.

Brustvergrößerung (Augmentation), Bruststraffung (Mastopexie)

Leitende Ärztin Dr. med. Christine Ankel

Falls Ihre Brust kein normales Wachstum aufweist (Mikromastie), sie Ihrem ästhetischen Empfinden in der Größe und Form nicht gefällt (sich zum Beispiel nach der Geburt der Kinder zurückentwickelt hat) und Sie sich mit dem Gedanken einer Brustvergrößerung (sog. „Augmentation“) befassen, finden Sie bei uns eine kompetente Beratung.

Eine Brustvergrößerung wird üblicherweise mit Silikon-Implantaten durchgeführt. Eine moderate Brustvergrößerung bis zu einem Cup Größenunterschied kann auch alternativ mit Eigenfett durchgeführt werden (sog.“Lipofilling“). Wir beraten Sie diesbezüglich gerne.

Manchmal ist auch eine alleinige Hautstraffung schon zielführend, um wieder eine optisch vollere Brustform zu erreichen.

Im Rahmen eines Sprechstundentermins können wir das Thema in Ruhe erörtern.

Brust- Operationen bei Transgender

Die Brust ist als Symbol der Weiblichkeit einerseits ein Ziel (Mann-zu-Frau Transgender) und anderseits eine Last (Frau-zu-Mann-Transgender).

Wir bieten die Geschlechts-angleichende Brustoperation an und sind spezialisiert auf die verschiedenen OP-Techniken. Bei Bedarf können Gutachtenerstellung im Rahmen der Sprechstunde zur Beantragung der Leistung bei der Krankenkasse erfolgen.

Unsere Schwestern auf Station sind geübt im respektvollen Umgang mit Transgender Patienten.

Prophylaktische Operationen der Brust und der Eierstöcke bei genetischer Belastung

Viele Frauen mit hohem Brustkrebsrisiko überlegen, sich ihre Brüste / Eierstöcke prophylaktisch entfernen zu lassen.

Durch einen Gentest kann eine BRCA1- und BRCA2-Mutation festgestellt werden. Bei diesen Mutationen ist die Wahrscheinlichkeit an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken deutlich erhöht.

In unserer Sprechstunden beraten wir Sie gerne und ausführlich über die Möglichkeiten, Risiken, vor- und Nachteile einer prophylaktischen Operation.

Operative Therapie bei Brustkrebs

Brusterhaltende Operationen

Heute ist es bei den meisten Brustkrebspatientinnen möglich, bei einer Operation die Brust zu erhalten. Durch große Studien konnte sicher nachgewiesen werden, dass die brusterhaltende Operation mit anschließender Bestrahlung keine Nachteile hinsichtlich des Überlebens gegenüber der Entfernung der Brust (Mastektomie) aufweist. Eine brusterhaltende Operation kann immer dann durchgeführt werden, wenn eine günstige Relation zwischen Größe des Brustkrebses und dem Volumen der Brust besteht.

Insbesondere bei kleineren Tumoren erfolgt die komplette Entfernung mit einem mehrere Millimeter breiten Sicherheitssaum. Unmittelbar nach der Entfernung des Tumors wieder dieser markiert, so dass der Pathologe die Schnittränder exakt beurteilen kann. Ggf. muss nach Eingang der feingeweblichen Untersuchung nachreseziert werden, um den angestrebten Sicherheitssaum von mehreren Millimetern zu erzielen.

Nach der Operation erfolgt eine Bestrahlung der Brust.

Für den Verlauf der Erkrankung ist es wichtig zu wissen, ob bereits Krebszellen ins Lymphsystem eingedrungen sind.  Deshalb wurden früher zahlreiche Lymphknoten aus der Achselhöhle entfernt.

Mittlerweile wissen wir, daß jeder bösartige Brusttumor primär nur von einem oder zwei sogenannten Wächter-Lymphknoten drainiert wird. Untersuchungen haben ergeben, dass der mikroskopische Befund dieses Wächter-Lymphknotens zu ca. 96 Prozent mit dem Befund der restlichen axillären Lymphknoten übereinstimmt.

Daraus resultiert, dass man bei geeigneten Patientinnen auf eine vollständige Lymphknotenentfernung in der Achselhöhle verzichten kann, wenn der entnommene Wächter-Lymphknoten unauffällig ist. Dadurch können mögliche Begleiterscheinungen der vollständigen Lymphknotenentfernung (Taubheitsgefühl, Schmerzen, dicker Arm, Entzündungen) erheblich reduziert werden.

Ablative Operationsverfahren

Ist aus onkologischen Gesichtspunkten die brusterhaltende Operation nicht möglich oder wünscht die Patientin kein brusterhaltendes Vorgehen, so kommen die ablativen Operationsverfahren zur Anwendung, also die Entfernung der Brust. Die Brust kann im Sinne einer Sofort- oder Intervallrekonstruktion entweder während der Erstoperation oder später wiederhergestellt werden.

Modifiziert radikale Mastektomie

Bei der modifiziert radikalen Mastektomie wird das gesamte Drüsengewebe, die Haut, die Brustwarze, der Warzenhof sowie die Muskelfaszie über dem Brustmuskel entfernt. Die Brustmuskeln bleiben erhalten.

Hauterhaltende Mastektomie

Eine andere Technik der ablativen Operation ist die hautsparende Mastektomie. Dabei erfolgt die Entfernung der Brustdrüse. Die Haut, die Brustwarze und der Warzenhof werden erhalten um einen sofortigen Wiederaufbau (mit einem Implantat oder mit Eigengewebe) durchführen zu können. Der Wiederaufbau der Brust erfolgt also in derselben Operation.

Die rekonstruktive Brustchirurgie ermöglicht den Wiederaufbau der Brust nach Entfernung der Brustdrüse. Dabei wird zunächst eine hauterhaltende Mastektomie vorgenommen. Dies bedeutet, dass die gesamte Brustdrüse unter Erhalt der Haut entfernt wird. In die entstandene Höhle wird ein Implantat eingelegt. Das Implantat kann unter den Brustmuskel oder darüber gelegt werden.

Ihre Ärztin / Ihr Arzt wird in Ihrem individuellen Fall mit Ihnen die Vor- und Nachteile eines Implantat-gestützten Wiederaufbaus besprechen. Dabei werden Sie Gelegenheit haben, ein Silikonimplantat zu sehen und anzufassen und sämtliche Fragen dazu zu stellen. Bezüglich eines Silikon-gestützten Wiederaufbaus vor den Brustmuskel können wir Ihnen derzeit eine Studienteilnahme zur Lebensqualität nach Brustoperation anbieten. Sprechen Sie uns an.

Bei der Sofortrekonstruktion erfolgt der Wiederaufbau gleichzeitig mit der Entfernung der erkrankten Brust, also in einer Operation.

Bei der Intervallrekonstruktion erfolgt der Wiederaufbau nach Abschluss der onkologischen Therapie. Falls im Rahmen der adjuvanten Therapie eine Bestrahlung der Brustwand durchgeführt werden musste, sollten mindestens 6 bis 8 Monate nach Beendigung der Bestrahlung abgewartet werden.

Für viele Patientinnen ist es bei der Planung der primären Therapie aus psychischen Gründen zunächst nicht möglich, eine Entscheidung zur Sofortrekonstruktion zu treffen. Dann kann es besser sein, den Wiederaufbau später zu machen (Intervallrekonstruktion). In der Zwischenzeit können sich die Patientinnen ausführlich über die in Frage kommenden Operationsverfahren informieren.

Durch mikrochirurgische Operationstechniken kann der Wiederaufbau der Brust mit körpereigenem Gewebe aus unterschiedlichen Körperregionen durchgeführt werden. Dabei kommt als "Gewebespender" das Gewebe vom Unterbauch (DIEP-Flap) oder die  Gesäßregion (FCI-Flap) in Frage.

Die am häufigsten bei uns durchgeführte Operation ist der Aufbau der Brust durch das Fettgewebe des Unterbauches durch einen DIEP-Flap. Bei diesem Operationsverfahren wird der bei vielen Frauen vorhandene Überschuss an Haut und Unterhautfettgewebe vom Bauch verwendet. Die Entfernung dieses Überschusses stellt einen positiven Nebeneffekt dieser Operation dar, da es sich um eine Bauchdeckenstraffung handelt.

Die Operationszeit beträgt in unserer Klinik zwischen drei und vier Stunden.

Vorteile: Die rekonstruierte Brust verhält sich wie normales Brustgewebe, d. h. sie ist als "dynamischer" Brustaufbau zu verstehen und sie macht den natürlichen Prozess der Gewebeveränderung (z. B. bei Gewichtszu- oder abnahme) mit. Es besteht kein Fremdkörpergefühl und die Risiken, die die Einlage eines Brustimplantates mit sich bringen, entfallen. Diese Methode ergibt die natürlichste Form der Brust nach einer  Brustrekonstruktion. Gleichzeitige wird der Bauch Im Sinne einer Bauchdeckenstraffung gestrafft.

Stationäre Versorgung nach der Operation

  • Postoperative Betreuung
  • Veranlassen von Staging-Untersuchungen
  • Physiotherapeutische Behandlung (Mobilisation, Bewegungsübung, Atemgymnastik)
  • Psychoonkologische Betreuung und Behandlung durch die Psychologin des Brustzentrums
  • Vermittlung des Kontaktes zu unseren Sozialarbeiterinnen, Selbsthilfe- und Sportgruppen
  • Vermittlung einer psychotherapeutischen Therapie in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen
  • Einleitung nachfolgender Therapien

 

Wenn ein Brustkrebs festgestellt wurde, werden im Rahmen des stationären Aufenthaltes verschiedene Untersuchungen durchgeführt bzw. Termine für ambulante Untersuchungen vereinbart. Mit diesen Untersuchungen kann eine eventuell bestehende Ausbreitung des Brustkrebses im Körper durch den Nachweis von Absiedlungen (= Metastasen) festgestellt werden.

  • Röntgen-Thorax
  • Oberbauchsonografie
  • CT/MRT
  • Knochenszintigrafie (Darstellung des Knochenstoffwechsels)
  • ggf. weiterführende Untersuchungen

Schon am ersten Tag nach der Operation erlernen die Patientinnen mit Hilfe der Physiotherapeutinnen Übungen, mit denen das normale Bewegungsausmaß in Schulter- und Armgelenk erhalten und Fehlhaltungen vermieden werden sollen. Die Frauen erhalten Empfehlungen für die Bewältigung des häuslichen Alltages nach einer Operation und für die Prophylaxe eines Lymphödems falls Lymphdrüsen entfernt wurden. Diese Übungen sollen auch zu Hause weitergeführt werden.

Außerdem können auch ambulante Lymphdrainagen und physiotherapeutische Behandlungen vermittelt werden.

Moderne Leitlinien-orientierte Tumortherapie /Tumorkonferenz

Alle unsere Patientinnen mit bösartigen Brusterkrankungen werden in unserer wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz vorgestellt. Es handelt sich hier um ein Expertentreffen von Gynäkologen, Radiologen, Pathologen, Onkologen, niedergelassene einweisende Ärzte, Strahlenthrapeuten, Nuklearmediziner, Tumordokumentare und Breast Care Nurses. Jede Patientin wird mit ihrer individuellen Situation besprochen und eine Leitlinien-orientierte Therapieempfehlung ausgesprochen. Bereits nach Diagnosestellung erfolgt die erste Vorstellung auf unserer Tumorkonferenz, um von Anbeginn an mit der Patientin ein sogenanntes onkologisches Gesamtkonzept auszuarbeiten. Hier gehen die durch die Stanzbiopsie gewonnenen Informationen genauso ein wie die individuelle Situation der Patientin (Alter, Ausdehnung des Tumors in der Brust, Belastbarkeit durch Nebenerkrankungen, Ergebnisse der sog. Staging-Untersuchungen – CT oder Skelettszintigramm).

Dabei spielen die individuellen Wünsche der Patientin zur Therapiesequenz ebenfalls eine große Rolle. Manchmal ist es zum Beispiel empfohlen, eine Chemotherapie der Operation voranzustellen oder es ist bei sehr kranken älteren Damen sogar sinnvoll, zum Erhalt der Lebensqualität ganz auf eine Operation zu verzichten zugunsten einer medikamentösen antihormonellen Therapie.

Chemotherapie

Bei ungünstiger Tumorbiologie in der Stanzbiopsie (schnelles Tumorwachstum, aggressiver Tumortyp) oder bei besonders großen Tumoren mit axillärem Lymphknotenbefall kann es angezeigt sein, die Chemotherapie VOR der Operation durchzuführen (sogenannte „primäre Chemotherapie“ oder „neoadjuvante Chemotherapie“).Anhand der Verkleinerung des Tumors kann überprüft werden, wie gut die Chemotherapie anspricht.Der Tumor wird dann in der Regel vor Beginn der Chemotherapie mit einem Clip markiert, um die Rückbildung bei gutem Ansprechen der Therapie beobachten zu können.

Bei initial befallenen axillären Lymphknoten wird hier ebenfalls ein Clip eingelegt, um nach der Chemotherapie im Rahmen der Operation den „richtigen“, d.h., den ehemals befallenen Lymphknoten zu entfernen.

Durch große Studien wissen wir heute, dass sich zum Zeitpunkt der Entdeckung der Brustkrebserkrankung bereits einzelne Krebszellen im Körper verteilt haben können, aus denen sich später Tochtergeschwülste entwickeln könnten. Durch die Chemotherapie sollen diese Zellen zerstört werden. Es handelt sich somit um eine Vorsorgetherapie (adjuvante Chemotherapie) je nach individueller Risikoeinschätzung.

Durch Zytostatika (Zellgifte) in Infusions- oder Tablettenform werden die im Körper eventuell vorhandenen Krebszellen in bestimmten Phasen der Zellteilung angegriffen und zerstört. Die Chemotherapie wird vorwiegend ambulant durchgeführt. Trotzdem besteht der Kontakt zwischen Arzt und Patientin auch nach Entlassung aus der stationären Behandlung fort und wir können schnell auf eventuell während der Chemotherapie auftretende Nebenwirkungen und Fragen reagieren.

Gegen die am häufigsten zu erwartenden Nebenwirkungen wie z. B. Übelkeit und Blutarmut erhalten die Patientinnen bereits während der Therapie vorbeugende Medikamente. Ebenso wird jeder Frau, wenn es aufgrund des Chemotherapieregimes notwendig ist, schon vor Beginn der Chemotherapie ein Rezept über eine Perücke für den zu erwartenden Haarausfall ausgehändigt.

Bestrahlung

Bei brusterhaltender Operation des Brustkrebses muss in der Regel das Restbrustdrüsengewebe bestrahlt werden, um ein lokales Wiederauftreten des Brustkrebses zu verhindern. Eine Bestrahlung ist auch sinnvoll, wenn der Tumor besonders groß war und mehrere Lymphknoten in der Achselhöhle befallen waren.

Die Bestrahlung kann ambulant in Wohnortnähe in einer Praxis für Strahlentherapie durchgeführt werden.

Antihormonelle Therapie

Östrogen, ein körpereigenes weibliches Geschlechtshormon, kann den Brustkrebs zum Wachsen anregen, wenn "Rezeptoren" auf der Oberfläche der Tumorzellen vorhanden sind. 60 bis 70 Prozent der Patientinnen besitzen solche "Rezeptoren" und bringen damit die Voraussetzungen mit, um mit Medikamenten behandelt zu werden, die gegen das Östrogen gerichtet sind.

Verschiedene Wirkstoffe in der Hormontherapie haben unterschiedliche Angriffspunkte. Die GnRH-Analoga wirken in der Hirnanhangsdrüse auf die Steuerung der Hormonproduktion, die Aromatasehemmer blockieren Enzyme, die für die Östrogenbildung benötigt werden und die Antiöstrogene besetzen die Östrogenrezeptoren und verhindern so die östrogene Wirkung. Die Hormontherapie ist sehr gut verträglich.

Antikörpertherapie

Bei etwa 25 bis 30 Prozent der Patientinnen haben die Brustkrebszellen auf ihrer Oberfläche Empfangsstellen (Rezeptoren) für Wachstumsfaktoren, die die Krebszellen zum schnelleren Wachstum anregen. Ziel der Antikörpertherapie ist es, diese Rezeptoren zu blockieren, sodass die Wachstumsfaktoren nicht mehr an die Zelle andocken und damit nicht mehr wirken können. Die Antikörpertherapie ist sehr gut verträglich, wird ambulant als Infusionstherapie durchgeführt und hat sich vor allem bei der Therapie des fortgeschrittenen Brustkrebses bewährt.

Schmerztherapie

Schmerzen,  durch den Tumor selbst oder die Tochtergeschwülste verursacht,  können durch unterschiedlich starke Schmerzmittel ausgeschaltet oder wirksam gelindert werden. Knochenschmerzen, die durch Metastasen hervorgerufen werden, können durch eine sogenannte antiosteoresorptive Therapie in Tabletten- oder Infusionsform oder durch gezielte Bestrahlung deutlich gemildert werden. Bei Bedarf wird für die jeweilige Patientin in Absprache mit unseren Schmerztherapeuten ein individuelles Therapiekonzept erstellt.

Humangenetische Beratung und Testung

Bei Patientinnen mit Brustkrebs, bei denen ein genetisches Risiko nicht auszuschließen ist, kann in unserem Brustzentrum nach entsprechender Beratung eine genetische Untersuchung durchgeführt werden. Das sind zum Beispiel sehr junge Patientinnen, Patientinnen mit Brustkrebs in beiden Brüsten oder gleichzeitig bestehendem Eierstockkrebs. Mit der Untersuchung wird getestet, ob eine erblich bedingte Veränderung an bestimmten Genen nachzuweisen ist, die mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung von Brust- und Eierstockkrebs verbunden ist. Bevor sich eine Patientin zu dieser Untersuchung entscheidet, erhält sie eine ausführliche genetische Beratung, die sich auch mit den eventuellen therapeutischen Konsequenzen befasst. Eine Vorbereitung dieser wichtigen Entscheidung ist auch durch unsere Psychoonkologinnen möglich.

Medikamentöse und operative Studien

In der Krebstherapie werden mit Hilfe von Studien neue Therapie- und Diagnosemöglichkeiten entwickelt, die es zum Ziel haben, die Therapie des Brustkrebses stetig zu verbessern. Wir sind darum bemüht, möglichst viele unserer Patientinnen in Studien einzubringen. Die Teilnahme an einer Studie ist jedoch freiwillig. Entscheidet sich eine Patientin gegen eine Studienteilnahme, entsteht ihr dadurch kein Nachteil. Welche Studienteilnahme für eine Patientin in Betracht kommt, hängt von der Gesamtheit der Befunde der einzelnen Frau ab und wird im Vorfeld ausführlich mit ihr besprochen. Nur durch die Durchführung von Studien ist es möglich, die Therapie des Brustkrebses voranzubringen und für die Frauen auch in Zukunft eine optimale Therapie zu ermöglichen.

Psychoonkologie

Psychologische Psychotherapeutin Dipl. Psych. Astrid Deingruber

Die Diagnose Brustkrebs stellt für viele eine große emotionale Herausforderung dar. Betroffene fühlen sich häufig aus der Normalität ihres Lebens herausgerissen. Diese neue Lebenssituation kann sich auf das seelische Befinden und auf das Beziehungserleben zu anderen auswirken. Auch Ihre Angehörigen sind häufig von den Folgen Ihrer Erkrankung betroffen. Gefühle wie Angst, Niedergeschlagenheit, Schock oder Wut sind normale Reaktionen auf dieses außergewöhnliche Ereignis. 
Als spezialisierte Fachabteilung kennen wir die typischen Probleme und Krisen. Wir möchten Sie dabei unterstützen, Ihre Kräfte zu mobilisieren, damit Sie die neue Lebenssituation besser bewältigen und positiv verändern können.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass sich Psychoonkologie als ressourcenorientierte Methode positiv auf den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität auswirkt.

Als psychoonkologisch weitergebildete Psychologische Psychotherapeutinnen können wir Sie im prä-, post- und stationären Setting darin bestärken, Ihren eigenen Umgang mit der Erkrankung zu finden.

  • zur Stabilisierung und Entlastung in der akuten Phase
  • zur Bewältigung von Sorgen, Ängsten oder Schmerzen
  • zur Bewältigung von Verlusterleben wie z. B. Vertrauensverlust in den eigenen Körper nach einer Brustoperation
  • bei der Krankheitsverarbeitung
  • bei Entscheidungen im Behandlungsverlauf
  • bei der Suche nach Ihren Kraftquellen
  • bei Kommunikationsproblemen, z. B. mit Ihrer Familie, Freunden oder KlinikmitarbeiterInnen
  • bei sexuellen Problemen
  • in der palliativen Situation

Sie umfassen folgende Behandlungsangebote:

  • Kriseninterventionsgespräche
  • Einzelgespräche
  • Gruppengespräche
  • Paargespräche
  • Angehörigengespräche
  • Entspannungsübungen / Imaginationen
  • Beratung und Hilfe bei der Vermittlung in weiterführende Betreuung oder Therapie

Breast Care Nurses

Die Brustkrankenschwester ist eine examinierte Krankenschwester mit einer Zusatzweiterbildung auf dem Gebiet der Brusterkrankungen. Wie eine Art Lotsin begleitet sie die Patientinnen, sowie deren Angehörigen, als Ansprechpartnerin durch die schwierige Zeit der Erkrankung.

Ihre Hauptaufgaben sind die kontinuierliche, individuelle Betreuung vor, während und nach dem stationären Aufenthalt. Sie ist Ansprechpartnerin in allen Phasen der Erkrankung.  Selbstverständlich nimmt sie auch an der Tumorkonferenz und den Fallbesprechungen auf der Station teil. Sie kümmert sich um Unterstützung und Begleitung im medizinischen Fahrplan, ist Orientierungshilfe beim Aufbau eines persönlichen Netzwerkes und bei der Angehörigenbetreuung.

Integrative Angebote des Brustzentrums

Liebe Patientinnen,

die integrative Medizin vereint verschiedene zusätzliche Therapieformen mit der konventionellen Medizin.

Während und nach der stationären Behandlung können unsere Patientinnen zahlreiche komplementärmedizinische Angebote in Anspruch nehmen.

Unsere Angebote:

  • Sportgruppe, jeden Montag von 14.30 bis 15.30 Uhr, Elternschule Haus 9
  • Walking, jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 14.00 bis 15.00 Uhr, Treffpunkt Brustzentrum
  • Singgruppe (Singen ist Medizin) jeden 1. und 3. Dienstag im Monat ab 16.00 Uhr, im Hochhaus Ebene 28, Konferenzraum
  • Ernährungsworkshops, 2x jährlich
  • Kunsttherapie nach Vereinbarung
  • Psychoonkologie nach Vereinbarung
  • Gesprächskreis 3x jährlich, Elternschule Haus 9
  • Kosmetikworkshops, 2x jährlich
  • Beratung durch eine Breast Care Nurse, nach Vereinbarung
  • Selbsthilfegruppe, jeden 3. Mittwoch im Monat, Elternschule Haus 9

Studien des Brustzentrums Westend

Studien, die in unserem Brustzentrum am Standort Westend stattfinden

Retrospektive und prospektive Registerstudie der German Breast Group (GBG) zur Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms in der Schwangerschaft mit jungen (<40 Jahre), nicht schwangeren Patientinnen als Vergleichskontrolle.

Primäres Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, wie der kindliche Zustand (Fetal outcome) vier Wochen nach Entbindung ist.

Desweiteren sollen folgende Kriterien untersucht werden:

  • Mütterliches outcome bezüglich der Schwangerschaft
  • Stadium und biologische Eigenschaften des Mammakarzinoms
  • Mamma-Karzinom-Therapie (Medikamente, Ansprechen auf Chemotherapie, Einfluss auf Art der Operation – brusterhaltend oder nicht brusterhaltend)
  • Sensitivität und Spezifität der Diagnostik, klinische Untersuchung, Ultraschall, Mammographie, MRT
  • Outcome des Neugeborenen nach Therapie
  • Outcome des Mammakarzinoms nach Therapie
  • Anzahl der Schwangerschaften nach Mammakarzinom
  • Biologie des Tumors von schwangeren Patientinnen gemessen im Vergleich zu jungen nicht-schwangeren Frauen

Alle Parameter werden mit jungen nicht-schwangeren Frauen verglichen.

Im Rahmen der Brustrekonstruktion (Wiederaufbau der Brust) nach Mammakarzinom mit einem Silikonimplantat ist es in einigen Fällen nötig, bei der Operation eine zusätzliche titanisierte Netztasche einzulegen. Damit kann das Implantat stabilisiert werden und ein Verdrehen unter der Haut verhindert werden. Dieses Netz wird im Rahmen der postoperativen Phase über zwei Jahre in unserem Zentrum nachbeobachtet.

Es geht bei dieser Studie um die Erfassung der Lebensqualität nach einer solchen Brustrekonstruktion.

Gemeinsame Studie mit der Charite Berlin. Es handelt sich um eine Registerstudie zum invasiv lobulären Mammakarzinom. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Pathologie der Universität Marburg und der University of Pittsburgh/ USA, geht es hierbei vordergründig um molekularpathologische und genetische Untersuchungen von Tumorblöcken und die Korrelation mit klinischen Parametern und Patient Reported Outcomes.

Wir erhoffen uns durch die Untersuchungen eine bessere Risikoabschätzung des invasiv lobulären Mammakarzinoms (einer Untergruppe des Mammakarzinoms) und ggf. neue Therapieoptionen für betroffene Patientinnen.

Rekrutierungsende: es werden keine neuen Patientinnen mehr aufgenommen – Studie ist im Follow up, nur Nachbetreuung

Randomisierte, prospektive chirurgische Studie zum Vergleich der axillären Sentinel-Lymphknoten-Biopsie (Wächterlymphknotenentnahme aus der Achselhöhle) oder keiner axillären Chirurgie (d.h. Lymphknoten der Achselhöhle werden belassen) bei Patientinnen mit frühem invasivem Brustkrebs.

Studien, die in den Räumen unserer Kooperationspartner stattfinden

Kooperationspartner: Dr. med. Andrej Stupavsky 
DRK Kliniken Berlin Westend Zentrum für Strahlentherapie

Adjuvante, nach der Operation durchgeführte Strahlentherapie bei Mammakarzinom. Verglichen wird eine Hypofraktionierung mit simultan-integriertem Boost mit einer Standard-Fraktionierung.

Kooperationspartner: Dr. med. Uwe Peters
Ambulantes Tumorzentrum Spandau

Diese Studie bietet die Option zum Einsatz von Immuntherapie bereits in der Neoadjuvanz (d.h. vor einer Operation) bei Triple Negativem Brustkrebs (TNBC). In der Studie erhalten die Patientinnen neoadjuvant nab-Paclitaxel plus Carboplatin plus Atezolizumab oder Placebo, die Studienmedikation wird postoperativ fortgesetzt.

Kooperationspartner: Priv.-Doz. Dr. med. Gülten Oskay-Öczelik
Praxisklinik Krebsheilkunde für Frauen / Brustzentrum

Rekrutierungsende: es werden keine neuen Patientinnen mehr aufgenommen – Studie ist im Follow up, nur Nachbetreuung

Dies ist eine multizentrische, prospektive, randomisierte, offene Phase III-Studie mit zwei verschiedenen dosisdichten, dosisintensivierten Ansätzen für eine neoadjuvante Chemotherapie (eine Chemotherapie vor einer Operation) bei Patientinnen mit unbehandeltem Hochrisiko-Brustkrebs im Frühstadium.

Kooperationspartner: Priv.-Doz. Dr. med. Gülten Oskay-Öczelik
Praxisklinik Krebsheilkunde für Frauen / Brustzentrum

Dies ist eine randomisierte, doppelblinde Phase III Studie zur Untersuchung von Atezolizumab oder Placebo in Kombination mit einer neoadjuvanten Chemotherapie (eine Chemotherapie vor einer Operation). Diese Behandlung vor der Operation wird ergänzt von einer weiterführenden Therapie nach der Operation mit Atezolizumab oder Placebo bei triple-negativem Brustkrebs (TNBC). Es muss sich also um einen hormonrezeptor-negativen (ER-negatives, PR-negativ) und HER2-negativen Brustkrebs handeln.

Atezolizumab ist ein Antikörper aus der Gruppe der sogenannten Checkpoint-Inhibitoren. Er stimuliert die Aktivierung und Proliferation von bestimmten Immunzellen (zytotoxische T-Zellen).

Kooperationspartner: Priv.-Doz. Dr. med. Gülten Oskay-Öczelik
Praxisklinik Krebsheilkunde für Frauen / Brustzentrum

Dies ist eine multizentrische, randomisierte doppelblinde, Phase-II-Studie zum Vergleich der Verträglichkeit bei einschleichender Dosierung von Everolimus bei Patienten mit metastasiertem Brustkrebs.

Verglichen wird eine hormonelle Behandlung mit Exemestan und Everolimus in Standarddosierung und über drei Wochen langsam steigernder Dosierung von Everolimus. Dabei wird die Rate an Schleimhautentzündungen im Verdauungstrakt (Mukositis Grad 2-4) erfasst.

Kooperationspartner: Dr. med. Ingo Schwaner
Onkologische Schwerpunktpraxis Kurfürstendamm

Rekrutierungsende: es werden keine neuen Patientinnen mehr aufgenommen – Studie ist im Follow up, nur Nachbetreuung

Die FeDeriCa Studie ist eine Studie für Her2neu positive Patientinnen, die eine neoadjuvante Chemotherapie (eine Chemotherapie vor einer Operation) erhalten.
Diese Patientinnen erhalten als aktuelle Standardtherapie eine Kombination aus Chemotherapie und Antikörpertherapie mit Trastuzumab (Herceptin®) und Pertuzumab (Perjeta®). Diese beiden Antikörper sind im eigentlichen Sinn keine Chemotherapie und werden nach Abschluss der Chemotherapie noch weitergegeben, bis insgesamt 18 Zyklen erreicht worden sind – d.h. insgesamt für etwa ein Jahr. Trastuzumab kann dabei bereits statt als Infusion als „Bauchspritze“ („subcutane Spritze“) gegeben werden. Dies empfinden 80 Prozent der Frauen als deutlich angenehmer. Im Rahmen der FeDeriCa Studie soll eine Kombination aus Trastuzumab und Pertuzumab als Bauchspritze als gleichwertig zur Infusionstherapie bestätigt werden.

Kooperationspartner: Dr. med. Ingo Schwaner
Onkologische Schwerpunktpraxis Kurfürstendamm

Randomisierte Phase-III-Studie mit Ipatasertib (GDC-0068), einem Aktivator-Inhibitor, in Kombination mit Paclitaxel als Therapie für Patientinnen mit PIK3CA- / AKT1- / PTEN-Mutation, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs: triple-negativer oder Hormon-Rezeptor-positiver und HER2neu-negativer Brustkrebs, im Vergleich zu Placebo.

DRK Kliniken Berlin Westend

Brustzentrum

Spandauer Damm 130
14050 Berlin

Zufahrt für Fahrzeuge über Fürstenbrunner Weg 21

Leitung: Dr. med. Wolfgang Hartmann

Tel.: (030) 3035 - 4924
Fax: (030) 3035 - 5929

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