Karlspreisträgerin Ursula von der Leyen fördert über die Deutsche Traumastiftung den Kinderschutz

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Vertreter des Internationalen Karlspreises zu Aachen und der Deutschen Traumastiftung werden von Dr. Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission und Karlspreisträgerin 2025, in der Europäischen Kommission empfangen. Copyright: European Union, Fotograf: Christoph Licoppe

Leitliniensekretariat bei den DRK Kliniken Berlin Westend erhält 80.000 Euro

Die diesjährige Karlspreisträgerin, Ursula von der Leyen, und der Internationale Karlspreis zu Aachen unterstützen das Engagement der Deutschen Traumastiftung mit einem Projektpreisgeld in Höhe von einer halben Million Euro. Ziel ist es zum einen, ukrainische Fachkräfte zu schulen, kriegstraumatisierte Kinder und Jugendliche besser zu unterstützen. 

Zum anderen soll auf die zunehmenden Herausforderungen, die Kinder und Jugendliche durch digitale Medien erleben – etwa Cybermobbing oder sexualisierte Gewalt im Netz – reagiert werden. Teil dieses Projektes ist die Weiterentwicklung der Kinderschutzleitlinie unter Federführung der DGKiM – der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin –, die Fachkräften mehr Handlungssicherheit geben und das Erkennen von Gefahren im digitalen Raum erleichtern soll. Das dafür zuständige Leitliniensekretariat ist bei der Stabsstelle Kinderschutz der DRK Kliniken Berlin Westend unter Leitung von Dr. med. Oliver Berthold angesiedelt. Mit der Förderung in Höhe von rund 80.000 Euro erhält das Team nun die notwendigen Ressourcen, um die Leitlinie im kommenden Jahr zu bearbeiten. 

Die entsprechenden Empfehlungen hat Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert vom Universitätsklinikum Ulm ausgesprochen. Er ist mit der Medizinischen Kinderschutzhotline seit Jahren ein enger Kooperationspartner der DRK Kliniken Berlin. 

Was für eine gute Nachricht für den Kinderschutz!