„Mit dem ersten Atemzug wird man umfangen und zugedeckt nach dem letzten; ein Spiegel wird mit einem Tuch verhüllt, damit die Seele frei reisen kann und sich nicht mehr aufhält. Aus der Historie dieses besonderen Orts ergibt sich ein kontinuierlicher Prozess. Schließt man die Augen, so sind die vielen Reinwaschungen eine Einladung zur Rekonstruktion besonderer Begegnungen und Momente. Der Raum wird zur Metapher für Übergänge, Transformation und Neubeginn.“ Nadine Schemmann
In ihrer künstlerischen Praxis konzentriert sich Nadine Schemmann, geb. 1977 in Solingen, auf textile Malerei, Skulptur und Installation. Sie studierte an der Kölner International School of Design (1997–2000) und der Universität der Künste Berlin (2004–2006). Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, darunter im Museum Wiesbaden, im Kunstverein Dresden, der Kunsthalle Rostock, im Kjubh Kunstverein Köln, auf Schlossgut Schwante oder im STUDIO BERLIN (Berghain, Boros Foundation). Sie lebt und arbeitet in Berlin.