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Manfred Bartling

Der Bremer Maler und Grafiker Manfred Bartling (1938–2020) hinterließ ein umfangreiches Werk, das von lebendigen Farben, grafischen Experimenten und seriellen Arbeitsweisen geprägt ist.

POP Malerei und Grafik aus vier Jahrzehnten – Chirurgie, Stationen 1b und 4b

Quer durch die Jahrzehnte schuf er beharrlich Darstellungen von Alltagsszenen und -gegenständen, farbintensive abstrakte Figurationen und feinsinnige Text-Bild Kombinationen.

„Bartling POP“ nannte er selbst seine poppig-expressiven Zeichnungen und Gemälde von Haushaltsgegenständen und Lebensmitteln wie Eiern, Frühstücksbrötchen oder knalligen Gemüsestillleben. Mit diesen vornehmlich aus den 1970er Jahren stammenden Werken besetzt er eine ganz eigene, bis dato unentdeckte Nische der deutschen Pop Art. 

Sie stehen im Zentrum dieser Ausstellung. Zugleich werden abstrakte Tusche-Malereien und grafische Studien aus den 80er- und 90er- Jahren gezeigt, die Bartlings poppige Bildwelten der 70er-Jahre weiterentwickeln. Manfred Bartling gründete gemeinsam mit seiner Frau, der Schriftstellerin Elisabeth Bartling, die Asyl der Kunst Stiftung sowie das Haus Kunst Mitte, die seinen Nachlass verwalten.

Eine Kooperation des Vereins KUNST im WESTEND e.V. mit dem Haus Kunst Mitte und der Asyl der Kunst Stiftung.