Oberin Doreen Fuhr auf dem Podium des Patientenfürsprechertages am 25. Juni
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Klinikperspektive zum 20-jährigen Jubiläum
Patientenfürsprecher sind unabhängige Ansprechpersonen, die die Interessen und Rechte von Patientinnen und Patienten vertreten, sie bei Fragen oder Problemen unterstützen und zwischen ihnen und dem Krankenhaus vermitteln. Seit inzwischen 20 Jahren kommen die Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland zum „Patientenfürsprechertag“, um aktuelle Themen zu diskutieren und sich auszutauschen.
Das Podium war in diesem Jahr erneut hochkarätig besetzt, u.a. mit Karl-Josef Laumann, dem Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und Stefan Schwartze, dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung. Oberin Doreen Fuhr, Vorstandsvorsitzende der DRK-Schwesternschaft Berlin, brachte hier die Perspektive der Kliniken ein. Für sie sind Patientenfürsprecher viel mehr, als das, was die formale Aufgabenbeschreibung nahe legt: „Sie sind ein Frühwarnsystem, ein Vertrauensanker und zugleich wichtige Partner für die Weiterentwicklung unserer Versorgung. Sie leisten einen einzigartigen Beitrag, den keine Statistik, kein Qualitätsbericht und auch keine Managementrunde erbringen können – Sie hören zu, sie erkennen wiederkehrende Muster und sie machen auf Themen aufmerksam, die vielleicht gar nicht bis zur Leitungsebene gelangen würden.“
Bei den DRK Kliniken Berlin sind seit vielen Jahren Patientenfürsprecher vor Ort. Gemeinsam mit dem Lob- und Beschwerdemanagement tragen sie dazu bei, Brücken zwischen Betroffenen, Angehörigen und dem Klinikteam zu schlagen. Durch ihre Lotsenfunktion und Deeskalationsarbeit helfen sie, Konflikte schnell und unbürokratisch zu lösen.
Weitere Infos zu unseren Patientenfürsprechern: https://www.drk-kliniken-berlin.de/patienten-besucher/patientenfuersprecher


