Neues Tumorboard bei den DRK Kliniken Berlin Köpenick: gebündelte Expertise für neuroendokrine Neoplasien

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Vorstellung von Patienten durch niedergelassenen sowie klinisch tätigen Ärztinnen und Ärzten ab sofort möglich

Die DRK Kliniken Berlin Köpenick erweitern ihr onkologisches Angebot um ein spezialisiertes interdisziplinäres Tumorboard für neuroendokrine Neoplasien (NEN), das ab sofort allen niedergelassenen sowie klinisch tätigen Ärztinnen und Ärzten für die Vorstellung von Fällen zur Verfügung steht. In der Region Berlin-Brandenburg existieren bislang nur sehr wenige derartig spezialisierte Versorgungsangebote für diese komplexen Erkrankungen. 

Neuroendokrine Neoplasien entstehen in hormonproduzierenden Geweben und werden oft nur zufällig entdeckt. Gleichzeitig können sie hormonaktiv sein und erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. Die Krankheitsverläufe sind dabei sehr heterogen. „Gerade weil diese Erkrankungen so selten sind und die Verläufe so stark variieren, wird die Diagnose häufig erst spät gestellt“, erklärt Dr. med. René Pschowski, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie, Nephrologie. „Mit unserem neuen Tumorboard bündeln wir Expertise, verkürzen Entscheidungswege und entwickeln für jede Patientin und jeden Patienten eine individuell abgestimmte Therapie – das ist Medizin auf Spitzenniveau.“ 

Die Bildung des Tumorboards ist zudem ein weiterer Schritt in Richtung einer Zertifizierung als ENETS Center of Excellence. „Unabhängige Zertifizierungen sind für uns ein entscheidender Ausdruck von Qualität in der medizinischen Versorgung. Deshalb unterstützen wir unsere Kliniken gezielt dabei, diese Standards zu erreichen und dauerhaft zu sichern“, erklärt Dr. Christian Friese, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin. „Wir reagieren mit diesem Tumorboard auf die Versorgungslücken in der Region und schaffen eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene.“

Das Tumorboard vereint Spezialistinnen und Spezialisten aus Allgemein- und Viszeralchirurgie, internistischer Onkologie, Nuklearmedizin, Radiologie, Pathologie und Strahlentherapie. Bei Bedarf werden weitere Fachbereiche wie Psychoonkologie, Sozialdienst oder Ernährungstherapie einbezogen.

Die Kontaktaufnahme ist per E-Mail gastroenterologie-koepenickdrk-kliniken-berlinde oder telefonisch unter 030 3035 – 3319 bzw.  – 3354 möglich.