Lauter Protest gegen GKV-„Gesundheitsversorgungs-Abwrack“-Gesetz vor dem Brandenburger Tor
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Wenn Krankenhäuser kaputt gespart werden, verlieren am Ende die Patientinnen und Patienten
Rund 300 Mitarbeitende der DRK Kliniken Berlin haben am Donnerstag vor dem Brandenburger Tor gemeinsam mit mehreren tausend Beschäftigten anderer Klinikträger ein deutliches Zeichen gegen die geplanten Kürzungen im Gesundheitswesen gesetzt. Mit roten Warnwesten, Trillerpfeifen und Stoppschild-Fächern machten sie auf die dramatischen Folgen aufmerksam, die das GKV-Spargesetz für Krankenhäuser und Patientinnen und Patienten haben könnte.
Allein in Berlin rechnen die Krankenhäuser im nächsten Jahr mit einem Defizit von500 Millionen Euro – obwohl die meisten Kliniken bereits seit Jahren rote Zahlen schreiben und das Land Berlin seiner Pflicht seit Jahrzehnten nicht nachkommt, die Krankenhäuser ausreichend mit Investitionsmitteln auszustatten.
Was dieser Kahlschlag bedeuten würde, zeigte symbolisch ein Bagger, der ein Krankenbett zertrümmerte. Die Botschaft: Werden Krankenhäuser weiter finanziell geschwächt, geraten Versorgungsangebote, Behandlungsqualität und Arbeitsplätze unter Druck.
Die Stimmung unter unseren Mitarbeitenden war trotz der ernsten Lage beeindruckend. Laut, kreativ und entschlossen machten sie deutlich, dass eine hochwertige Gesundheitsversorgung nicht kaputtgespart werden darf. Die DRK Kliniken Berlin stehen für eine wohnortnahe und verlässliche Patientenversorgung. Und genau dafür sind wir am Donnerstag auf die Straße gegangen.


