Das war der internationale Tag der Pflegenden bei den DRK Kliniken Berlin

| News

Aufmerksamkeiten, Ausstellungseröffnung und Ansprache an die Politik

Jedes Jahr zum Tag der Pflegenden am 12. Mai überlegt sich das Team der DRK-Schwesternschaft Berlin, der alleinigen Gesellschafterin der DRK Kliniken Berlin, etwas Besonderes für die über 2.500 Pflegekräfte und Auszubildenden, die hier arbeiten. In diesem Jahr gab es aber gleich mehrere Aktionen, die den Wert der Pflege und die Profession insgesamt in den Fokus rückten: 

Aufmerksamkeiten: „Du bist unser Gewinn“ – so steht es auf den Würfelspielen, die an unsere Pflege-Mitarbeitenden in den Häusern Köpenick, Mitte und Westend verteilt wurden, ebenso wie in unserer stationären Langzeitpflege „Pflege und Wohnen Mariendorf“ und unserem Hospiz. Viele freuten sich über diese „glücksbringende“ Aufmerksamkeit, die zeigt: Pflege, das ist auch gemeinsam Lachen und Spaß haben. 

Ausstellungseröffnung: Auf großes Interesse stieß eine Ausstellungseröffnung im biz Bildungszentrum für Pflegeberufe der DRK-Schwesternschaft Berlin. Im Rahmen einer Posterpräsentation soll wissenschaftliches Wissen von Pflegestudierenden den Weg in den Arbeitsalltag finden. Theorie und Praxis werden enger verzahnt und für alle zugänglich gemacht. Dabei überraschte die inhaltliche Vielfalt der vorgestellten Plakate: von Pädiatrie bis Palliativpflege reichten die Themen. „Besser hätte man die Generalistik in der Pflege nicht abbilden können“, so das Fazit von Sofie Müller, Abteilungsleiterin der Zentralen Praxisanleitenden. 

Ansprache an die Politik: So wichtig diese Aktionen sind, braucht es gleichzeitig die Unterstützung der Politik. Auf dem Walk of Care, der vor dem Brandenburger Tor Halt machte, sprachen Pflegekräfte und formulierten ihre Anforderungen. Für Juliane Blume, Vorsitzende des Landespflegerates Berlin und Leiterin Personal | Verwaltung bei der DRK-Schwesternschaft Berlin ist das ganz klar mit der Professionalisierung und Akademisierung der Pflege verbunden. Schon heute verfügten speziell ausgebildete Pflegeexpertinnen und -experten über umfangreiches Wissen. Sie dürften dieses aber bisher in ihrem Arbeitsalltag jedoch kaum anwenden. „Wir brauchen eine Kultur des Vertrauens. Wir brauchen Strukturen, die Verantwortung zulassen. Denn Verantwortung ist kein Selbstzweck, sie ist die Voraussetzung für eine menschenwürdige und zukunftssichere Versorgung.“

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag so besonders gemacht haben!