Patienten & Besucher

Zurück zu: Coronavirus

Fragen und Antworten

Rufen Sie die Hotline (030) 9028 - 2828 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 an, um sich beraten zu lassen.

Auf keinen Fall sollten Sie ohne vorherigen Anruf zum Hausarzt oder in ein Krankenhaus gehen – sonst besteht die Gefahr, dass Sie weitere Personen anstecken. Gerade in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen.

Wenn Sie befürchten, sich mit dem Virus infiziert zu haben, rufen Sie bitte zunächst bei der Hotline der Senatsverwaltung unter (030) 9028 - 2828 an. Die Mitarbeiter werden Ihnen sagen, was zu tun ist.

Nur Patienten mit schweren Symptomen sollten eine Notaufnahme aufsuchen. Bitte vorher unbedingt sich telefonisch anmelden: Niemand sollte sich unangekündigt in eine Rettungsstelle begeben, sondern vorher telefonisch den Verdacht auf das Coronavirus mitteilen, damit bei Transport und Ankunft vor Ort wichtige Schutzmaßnahmen für andere Patienten und Mitarbeiter getroffen werden können.

Dieses Vorgehen bei der Abklärung Ihres Infektionsverdachts hat Vorteile: Sie schützen andere vor Übertragungen, wenn Sie sich zunächst von zuhause aus telefonisch beraten lassen und dann die Diagnostik zum Virusnachweis geplant organisiert werden kann. Gerade in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen.

Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt Personen mit akuten Atemwegssymptomen jeder Schwere, eine Abklärung vornehmen zu lassen, wenn sie

  • innerhalb der letzten 14 Tage im Risikogebiet gewesen sind,
  • Kontakt zu einer Person im Risikogebiet hatten oder
  • Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten.

Menschen, auf die eines dieser Kriterien zutrifft, sollten zunächst zu Hause bleiben und telefonisch das zuständige Gesundheitsamt  kontaktieren. Von dort wird eine weitere Abklärung erfolgen.

Diese Regelung gilt auch für Kontakte zu möglichen Betroffenen sowie vorangegangene Reisen in Regionen, in den gehäuft Covid-19-Infektionen aufgetreten sind und die nicht in den Risikogebieten des Robert Koch-Instituts genannt werden.

Immunschwache Personen (z.B. Chemotherapie-Patienten oder Menschen mit angeborener Abwehrschwäche) und ältere Menschen. Der Grad der Gefährdung hängt von der persönlichen gesundheitlichen Disposition und dem Kontakt mit Infizierten ab.

Schwangere haben laut der WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Bestätigte Fälle des Coronavirus werden nach den Empfehlungen des RKI isoliert. Dazu trifft der Amtsarzt die notwendigen Entscheidungen. Eine reine Abklärung kann je nach Schwere der Symptome auch ohne Krankenhausaufnahme erfolgen. Fälle mit schwerer Symptomatik werden in Krankenhäusern behandelt.

Man geht bislang davon aus, dass die Ansteckung in erster Linie über die Atemwege erfolgt („Tröpfcheninfektion“, Husten, Niesen).

Das bedeutet auch, dass eine korrekte Handhygiene wichtig ist: Viren, die auf Hände gelangen, können über Berühren des Gesichtes übertragen werden. Korrekte Händehygiene ist daher ein wichtiger Teil der Vorsichtsmaßnahme. Weitere Übertragungswege sind noch nicht abschließend geklärt.

Wie bei der normalen Grippe und anderen Atemwegsinfektionen: Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Waschen und desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände und halten Abstand zu Erkrankten (1 - 2 Meter). Da auch die Grippe derzeit in Deutschland um sich greift, sind diese Maßnahmen generell empfehlenswert.

Hinweise zur richtigen Händewaschen finden Sie hier:
www.infektionsschutz.de/haendewaschen

Kein Händedruck mehr zur Begrüßung! Auf diesem Wege können Krankheitserreger übertragen werden. Eine freundliche Begrüßung kommt mit einem Lächeln aus. Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

Öfter mal die Hände waschen: Das gründliche Händewaschen mit Seife hält die meisten Keime auf Abstand. Vermeiden Sie, sich in das Gesicht zu fassen.

Bei Schnupfen: in die Armbeuge niesen, Einmaltaschentücher verwenden und sofort entsorgen. Anschließend erneut Händewaschen.

Weitere konkrete Handlungsempfehlungen finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19 .

Weiterführende Hygienetipps stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Tagesaktuelle Informationen finden Sie auch beim Bundesministerium für Gesundheit:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html?fbclid=IwAR1mQL_sYwFj3BJe5C1DDyEVeaQBxmf_AVhjXelM7C73n25cc6YYPYCJXVY

Wissenswertes zum Coronavirus