Patienten & Besucher

Coronavirus – Was Sie jetzt wissen müssen

Verdacht auf Corona?

Rufen Sie die Telefon-Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung an:

Telefon: (030) 90 28 28 28

Die Hotline ist täglich von 8 bis 20 Uhr zu erreichen und dient der telefonischen Klärung, ob ein begründeter Coronavirus Verdachtsfall vorliegt.

Information in English

Türkçe Bilgiler

CoveApp der Charité

Hier gehts direkt zu CovApp

Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der Sie innerhalb weniger Minuten einen Fragenkatalog beantworten und daraus spezifische Handlungsempfehlungen erhalten. Dafür werden Ihnen Fragen nach aktuellen Symptomen, Ihren letzten Reisen und möglichen Kontakten gestellt. Diese App erbringt keine diagnostischen Leistungen. Sie erhalten aber nach Beantwortung des Fragenkatalogs konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung Ihrer Daten. Ziel ist es, die Patientenströme in Krankenhäuser und Untersuchungsstellen zu optimieren.

So kann Ihnen die CovApp helfen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einzuschätzen. Die medizinisch relevanten Informationen für ein etwaiges Arztgespräch werden am Ende für Sie zusammengefasst.

Die Nutzung dieser App ersetzt keine ärztliche Behandlung. Wenn Sie sich aktuell schwer krank fühlen, suchen Sie bitte umgehend medizinische Hilfe auf.

Ambulante Diagnostikzentren (Coronavirus)

Abklärungsstellen für Coronavirus

Die DRK Kliniken Berlin betreiben zwei ambulante Diagnostikzentren, um Berlinerinnen und Berliner auf das Coronavirus zu testen.

In den Abklärungsstellen können sich Menschen vorstellen, die grippale Symptome aufweisen und diese abklären lassen wollen. Ob eine Coronavirus-Diagnostik durchgeführt wird, entscheidet eine Ärztin bzw. ein Arzt nach einem Beratungsgespräch. Ein entsprechender Test kann dann sofort durchgeführt werden. In den Abklärungsstellen werden nur begründete Verdachtsfälle getestet.

DRK Kliniken Berlin Westend, Ambulantes Diagnostikzentrum (Coronavirus)

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, ab 09.00 Uhr

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aktuell maximal 50 Tests pro Tag durchführen können.

So finden Sie uns:
Der separate Eingang zur Abklärungsstelle ist nur über den Spandauer Damm zugänglich. Dieser befindet sich in Richtung Spandau, ca. 50 Meter entfernt vom Haupteingang der DRK Kliniken Berlin Westend, links neben der Einfahrt für Rettungswagen.

Adresse:
DRK Kliniken Berlin Westend
Spandauer Damm 130, Haus 10
14050 Berlin

Route mit Google Maps planen

DRK Kliniken Berlin Köpenick, Ambulantes Diagnostikzentren (Coronavirus)

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag ab 09.00 Uhr

Telefon-Hotline: Unter der (030) 3035 - 3770 erhalten Sie mehr Informationen zu dem Diagnostikzentrum.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aktuell maximal 50 Tests pro Tag durchführen können.

So finden Sie uns:
Der separate Eingang zur Abklärungsstelle ist nur über die Salvador-Allende-Straße zugänglich. Dieser befindet sich rechts, ca. 50 Meter entfernt vom Eingang des Ärztehauses der DRK Kliniken Berlin Köpenick.

Adresse:
DRK Kliniken Berlin Köpenick
Salvador-Allende-Straße 2-8, Haus 5.3
12559 Berlin

Route mit Google Maps planen

Weitere Corona-Untersuchungstellen in Berlin:

www.berlin.de/corona/untersuchungsstellen

Fragen und Antworten

Rufen Sie die Hotline (030) 9028 - 2828 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 an, um sich beraten zu lassen.

Auf keinen Fall sollten Sie ohne vorherigen Anruf zum Hausarzt oder in ein Krankenhaus gehen – sonst besteht die Gefahr, dass Sie weitere Personen anstecken. Gerade in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen.

Wenn Sie befürchten, sich mit dem Virus infiziert zu haben, rufen Sie bitte zunächst bei der Hotline der Senatsverwaltung unter (030) 9028 - 2828 an. Die Mitarbeiter werden Ihnen sagen, was zu tun ist.

Nur Patienten mit schweren Symptomen sollten eine Notaufnahme aufsuchen. Bitte vorher unbedingt sich telefonisch anmelden: Niemand sollte sich unangekündigt in eine Rettungsstelle begeben, sondern vorher telefonisch den Verdacht auf das Coronavirus mitteilen, damit bei Transport und Ankunft vor Ort wichtige Schutzmaßnahmen für andere Patienten und Mitarbeiter getroffen werden können.

Dieses Vorgehen bei der Abklärung Ihres Infektionsverdachts hat Vorteile: Sie schützen andere vor Übertragungen, wenn Sie sich zunächst von zuhause aus telefonisch beraten lassen und dann die Diagnostik zum Virusnachweis geplant organisiert werden kann. Gerade in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen.

Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt Personen mit akuten Atemwegssymptomen jeder Schwere, eine Abklärung vornehmen zu lassen, wenn sie

  • innerhalb der letzten 14 Tage im Risikogebiet gewesen sind,
  • Kontakt zu einer Person im Risikogebiet hatten oder
  • Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten.

Menschen, auf die eines dieser Kriterien zutrifft, sollten zunächst zu Hause bleiben und telefonisch das zuständige Gesundheitsamt  kontaktieren. Von dort wird eine weitere Abklärung erfolgen.

Diese Regelung gilt auch für Kontakte zu möglichen Betroffenen sowie vorangegangene Reisen in Regionen, in den gehäuft Covid-19-Infektionen aufgetreten sind und die nicht in den Risikogebieten des Robert Koch-Instituts genannt werden.

Immunschwache Personen (z.B. Chemotherapie-Patienten oder Menschen mit angeborener Abwehrschwäche) und ältere Menschen. Der Grad der Gefährdung hängt von der persönlichen gesundheitlichen Disposition und dem Kontakt mit Infizierten ab.

Schwangere haben laut der WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Bestätigte Fälle des Coronavirus werden nach den Empfehlungen des RKI isoliert. Dazu trifft der Amtsarzt die notwendigen Entscheidungen. Eine reine Abklärung kann je nach Schwere der Symptome auch ohne Krankenhausaufnahme erfolgen. Fälle mit schwerer Symptomatik werden in Krankenhäusern behandelt.

Man geht bislang davon aus, dass die Ansteckung in erster Linie über die Atemwege erfolgt („Tröpfcheninfektion“, Husten, Niesen).

Das bedeutet auch, dass eine korrekte Handhygiene wichtig ist: Viren, die auf Hände gelangen, können über Berühren des Gesichtes übertragen werden. Korrekte Händehygiene ist daher ein wichtiger Teil der Vorsichtsmaßnahme. Weitere Übertragungswege sind noch nicht abschließend geklärt.

Wie bei der normalen Grippe und anderen Atemwegsinfektionen: Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Waschen und desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände und halten Abstand zu Erkrankten (1 - 2 Meter). Da auch die Grippe derzeit in Deutschland um sich greift, sind diese Maßnahmen generell empfehlenswert.

Hinweise zur richtigen Händewaschen finden Sie hier:
www.infektionsschutz.de/haendewaschen

Kein Händedruck mehr zur Begrüßung! Auf diesem Wege können Krankheitserreger übertragen werden. Eine freundliche Begrüßung kommt mit einem Lächeln aus. Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

Öfter mal die Hände waschen: Das gründliche Händewaschen mit Seife hält die meisten Keime auf Abstand. Vermeiden Sie, sich in das Gesicht zu fassen.

Bei Schnupfen: in die Armbeuge niesen, Einmaltaschentücher verwenden und sofort entsorgen. Anschließend erneut Händewaschen.

Weitere konkrete Handlungsempfehlungen finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19 .

Weiterführende Hygienetipps stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Tagesaktuelle Informationen finden Sie auch beim Bundesministerium für Gesundheit:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html?fbclid=IwAR1mQL_sYwFj3BJe5C1DDyEVeaQBxmf_AVhjXelM7C73n25cc6YYPYCJXVY

Coronavirus Task-Force

Die DRK Kliniken Berlin sind an ihren Standorten auf die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit infektiologischen Erkrankungen wie den Coronavirus eingerichtet. In einer Task-Force stehen die Bereiche Krankenhaushygiene, ärztlicher Dienst, Pflege, infektiologische Diagnostik, Klinikmanagement sowie Katastrophen- und Arbeitsschutz in ständigem Austausch und planen die Versorgung.

Dabei richten wir uns nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Europäischen Seuchenschutzbehörde (ECDC) und stimmen uns eng mit den Gesundheitsämtern und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ab.

Wissenswertes zum Coronavirus