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Zentrale Notaufnahmen (ZNA)

DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Chefarzt Dr. med. Steffen Richter
Salvador-Allende-Straße 2 - 8
12559 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 3100
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DRK Kliniken Berlin | Mitte
Chefärztin Dr. med. Ulrike von Arnim
Drontheimer Straße 39 - 40
13359 Berlin
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Tel.: (030) 3035 - 6550
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DRK Kliniken Berlin | Westend
Chefarzt Dr. med. Daniel Schachinger
Spandauer Damm 130
14050 Berlin
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Tel.: (030) 3035 - 4004
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Qualität verstehen und leben

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Ersteinschätzung

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In unseren Zentralen Notaufnahmen werden lebensbedrohliche wie auch leichter erkrankte Patienten untersucht und behandelt. Daher behandeln wir unsere Patienten nach der Dringlichkeit der Erkrankung und der Symptome und nicht nach der Zeit des Eintreffens. Haben Sie daher bitte Verständnis dafür, dass manche Patienten mit einer Wartezeit rechnen müssen und andere Patienten mit einer schwerwiegenderen Erkrankung vor Ihnen aufgerufen werden. Sollten Sie aber eine Verschlechterung Ihres Zustandes im Wartebereich feststellen, informieren Sie bitte eine Pflegekraft oder eine Administrationskraft im Tresenbereich.

Ihre Angehörigen können Sie für einen kurzen Zeitraum auch in den Behandlungsbereich der Zentralen Notaufnahmen begleiten. Bitte haben Sie aber auch Verständnis dafür, dass aufgrund der räumlichen Gegebenheiten der Zentralen Notaufnahmen nicht alle Angehörigen die Patienten begleiten können.

Bitte achten Sie auf die Einhaltung der Hygiene, indem Sie sich häufiger die Hände waschen oder desinfizieren, in den Ärmel husten oder niesen und ggf. bei einer Infektionserkrankung wie beispielsweise einer "Grippe" auch einen Mundschutz tragen, den Sie bei uns erhalten können.

Wartezeiten und Verweildauer

Als Wartezeit gilt die Zeit, die für den ersten Kontakt von der Aufnahme bis zu dem Kontakt mit der Pflegekraft und dem Arzt in der Notaufnahme vergeht. Als Verweildauer wird der gesamte Zeitraum bezeichnet, den ein Patient von der Aufnahme bis zur Entlassung in der Zentralen Notaufnahme verbringt. In dieser Zeit werden zumeist parallel mehrere Behandlungsmaßnahmen durchgeführt (Vitalwerte erhoben, Laboruntersuchungen, Röntgenuntersuchungen, Befunde eingeholt etc.), die im ambulanten ärztlichen Bereich oftmals mehrere Wochen in Anspruch nehmen können.

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Das Patientenaufkommen in Notaufnahmen ist generell in der Zeit von etwa 10:30 - 22.00 Uhr und für gewöhnlich von Freitag bis Sonntag und an den Feiertagen besonders hoch. Ein hohes Patientenaufkommen stellen wir auch regelmäßig am Quartalsende und vor allem zum Jahreswechsel fest. Hier ist in der Regel mit längeren Verweildauern zu rechnen.

Durch entsprechende Dienstplanmodelle und Arbeitsabläufe versuchen wir uns bestmöglich auf das schwankende Patientenaufkommen und die nicht planbare Erkrankungsschwere unserer Patienten einzustellen. Wir begegnen den besonderen Herausforderungen unseres Arbeitsbereiches täglich mit großem Engagement und einem hohen Anspruch: das Ungewisse und Unplanbare jeden Tag so zu bewältigen, dass alle Patienten entsprechend der Schwere ihrer Symptome und Erkrankungen gut versorgt werden.

Untersuchung und Diagnostik

Wenn Sie als Patient aufgerufen werden, gehen Sie bitte in den genannten Behandlungsbereich. Patienten, die liegend eingeliefert wurden, kommen unmittelbar in den für Sie zuständigen Behandlungsbereich. Alle Ärzte wie auch das Pflegeteam in den Zentralen Notaufnahmen arbeiten im Schichtbetrieb in enger Kooperation mit den Ärzten aus den Fachabteilungen in der Klinik.

Je nach Schwere Ihrer Erkrankung kann es neben der Befragung und der körperlichen Untersuchung notwendig sein, bestimmte diagnostische Maßnahmen wie eine Blutabnahme, eine Röntgenaufnahme oder eine Sonographie durchzuführen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie bestimmte Maßnahmen nicht ausreichend verstanden haben.

Therapie

Entsprechend Ihrer Erkrankung und Ihrer Symptome legt Ihr betreuender Arzt einen Therapieplan fest. Sie erhalten ggf. Schmerzmittel, Infusionen oder Medikamente gegen Symptome wie Übelkeit oder Schwindel. Bestehende Wunden, Zerrungen oder Knochenbrüche werden versorgt. Sollte die Naht einer Wunde oder die Versorgung einer offenen Fraktur notwendig werden, so ist insbesondere Ihr Impfstatus gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) wichtig zu wissen. Bringen Sie daher bitte Ihren Impfausweis mit.

Anschlussbehandlung

Je nach Art und Schwere Ihrer Erkrankung kann auch eine stationäre Behandlung notwendig sein. Wenn Sie nach Hause entlassen werden können, ist es immer vorteilhaft, dass Sie durch einen Angehörigen abgeholt werden. In jedem Fall können wir gemeinsam besprechen, wie Sie nach Hause gelangen, z.B. ob wir Ihnen ein Taxi rufen sollen. Der behandelnde Arzt gibt Ihnen im Anschluss an die Behandlung Informationen dazu, wie Sie Ihren Genesungsprozess unterstützen können. Sie erhalten nach Abschluss von Diagnostik und Therapie zudem einen Befundbericht, den Sie bitte Ihrem weiter betreuenden Arzt übergeben.