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MVZ an den
DRK Kliniken Berlin | Westend
Spandauer Damm 130
14050 Berlin
Wegbeschreibung
Lageplan
Tel.: (030) 3035 - 5700
Ärztlicher Leiter
Dr. med. Axel Panzer
E-Mail Kontakt
Diabetologie für Kinder und Jugendliche
Prof. Dr. med. Walter Burger
Telefon: (030) 3035 - 5722
E-Mail Kontakt
Prof. Dr. med Walter Burger
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Diabetologe DDG,
Kinderendokrinologe -diabetologe, Psychosomatische Grundversorgung,
Weiterbildungsbefugnis für die Zusatzbezeichnung Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie für 18 Monate (Teil Diabetologie)
Telefon: (030) 3035 - 5722
E-Mail Kontakt
Terminvergabe und Rezeptanforderungen
Telefon: (030) 3035 - 5702
Diabetesberatung
Frau R. Lauterborn (Diabetesberaterin DDG), Telefon (030) 3035 - 5723
Frau S. Drescher (Diabetesberaterin DDG), Telefon (030) 3035 - 5728
Sprechstunden
Montag: 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Dienstag: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Donnerstag: 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Freitag: 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr
und nach Vereinbarung
Für diabetologische Notfälle bei Kindern und Jugendlichen besteht eine 24h-Diabetes-Rufbereitschaft unter Telefon: (030) 30 35 - 57 27
Leistungsspektrum
1. Ambulante diabetologische Dauerbetreuung im Rahmen der Sprechstunde
2. Ambulante Diabetes-Schulung im MVZ bei der Therapieumstellung
- Einzel-Schulung (themenzentriert)
- Familienschulung
- Gruppenschulung
- Einzel/ oder Gruppenschulung ambulant in der Schule, Kindergarten, Hort, Heim über das MVZ
Die verwendeten Schulungsprogramme richten sich nach dem Alter des Kindes / Jugendlichen. Für Kinder im Grundschulalter wird das Kinderschulungsprogramm "Jan" verwendet, für Jugendliche das Jugendprogramm.
Stationäre Versorgung und Schulungen im Diabeteszentrum
Die stationäre Versorgung und Schulung bei akuten Problemen oder Therapieumstellungen erfolgt im Diabeteszentrum der DRK Kliniken Berlin | Westend - ebenfalls unter Leitung von Herrn Prof. Dr. W. Burger.
Ambulante Schulungen im MVZ
Auf Wunsch werden auch andere Betreuungspersonen (Lehrer, Erzieher im Kindergarten oder Hort) sowie Mitschüler oder Kinder im Kindergarten oder Hort und zu Einzelaspekten geschult. Das Ziel ist eine fachgerechte Information der Mitschüler, Lehrer, Erzieher etc. um einer möglichen Benachteiligung entgegenwirken und auch die Eltern zu entlasten.
Es werden auch ambulante, nach Altersgruppen zusammengestellte, Schulungswochen angeboten. Montag - Freitag von 9.00 Uhr - 15.00 Uhr.
Mit den Schulungswochen sollen die Kinder und Jugendlichen im Gruppenprozess lernen, mit dem Diabetes besser zu leben und praktische Erfahrung in der täglichen Umsetzung der Therapie erfahren.
Einmal jährlich führen wir für Schulanfänger eine spezielle Schulungswoche zur Vorbereitung auf den Schulbeginn durch. Ziel der Schulungsmaßnahme ist es, die Kinder auf die neue Lebenssituation vorzubereiten. Dazu gehören u.a. Training im altersentsprechend selbstbewussten Umgang mit der Blutzuckerkontrolle und Insulingabe und Sicherheit im Umgang mit Hypoglykämien.
Einzelschulung ambulant im MVZ (themenzentriert)
Das Angebot richtet sich nach dem individuellen Bedarf.
Die Schulung erfolgt mit verschiedenen Schulungsmaterialien und Hilfsmitteln.
Einzelschulung und Familienschulung bei Therapieumstellung
Meist handelt es sich um eine Schulung zur Umstellung auf eine stärker flexible, mahlzeitenadaptierte intensivierte konventionelle Therapie (ICT) oder auf eine Insulinpumpentherapie (CSII). Geschult werden auch Patienten, bei denen bisher solche Therapieverfahren bereits durchgeführt, aber auf Grund ihres Alters vor allem durch die Eltern/Bezugspersonen umgesetzt wurden, und die nun lernen sollen, diese Therapieformen selber zu beherrschen.
Das Ziel ist die Verbesserung der Stoffwechsellage durch flexible Anpassung des Normal-Insulins an die Nahrung, die Förderung des reflektierten und eigenständigen Umgangs des Patienten mit dem Diabetes, eventuelle Abweichungen vom bisherigen Kostplan sinnvoll in die reguläre Therapie einzubauen, sowie die Auswirkungen auf den Blutzucker kennen zu lernen und daraus Konsequenzen zu ziehen.
Als Schulungsgrundlage dient das "Jugendprogramm": www.kirchheim-buchshop.de
Wenigstens zum ersten Termin sollten auch die Bezugspersonen/Eltern mitkommen. Je jünger die Kinder und Jugendlichen sind, desto wichtiger ist es, auch die Bezugspersonen gut in die Therapieform einzuweisen.
Folgende Inhalte sollen vermittelt werden
- Wirkung von Normal- u. Basalinsulin, schnell und langsam wirkende Insulinanaloga.
- Zusammenhänge zwischen Nahrungsaufnahme und Insulinwirkung, Nahrungszusammensetzung, "Glykämischer Index"
- Training im Abschätzen von Kohlenhydratmengen (KE) (Restaurantspiel) und bei Bedarf im Umgang mit Süßigkeiten und Alkohol
- Basis-Bolus-Prinzip (Basisinsulin und "Mahlzeiteninsulin", Verhältnis von Normalinsulin pro Kohlenhydrateinheit, Unterschiedlichkeit der Verteilung bezogen auf Tageszeit, Aktivitäten etc.)
- Blutzuckerkorrektur , Zielblutzucker (z.B. 80/120 oder 150 mg/dl), Analog- und Normalinsulin als Korrekturinsulin, "Korrektur-Regel" z.B. 30/50 oder 100 mg/dl über Zielblutzucker, Praktische Übungen
- Geräte Praktische Handhabung von Pen und Blutzuckermessgerät
- Hyper-, Hypoglykämie
- Blutzucker-, Harnzucker- u. Ketonmessung
- Notwendige Maßnahmen bei Auftreten von Hyper- u. Hypoglykämie, Keton
- Glukagon
Bei der Umstellung auf eine Insulinpumpentherapie wird in 3 Phasen vorgegangen
- Phase: ambulante Vorbereitungsphase: Vorgespräch mit Eltern und Patient/Patientin durch die Ärztin / den Arzt und Diabetesberaterin. Terminabsprache zum Anlegen einer Pumpe mit physiologischer Kochsalzlösung. Durchführung einer Basisschulung zum Pumpenversuch (Inhalte: Bedienungstasten, Bolusgaben, Basalrateneinstellung, Pumpenstopp, Alarme, Füllen und Einlegen des Reservoirs, Reservoirvolumen einstellen)
- Phase: stationäre Umstellungsphase (4 Tage). Aufnahme des Patienten/der Patientin auf die Station von Donnerstag 9 Uhr bis Freitag 16 Uhr. Schulungsthemen: Praktische Handhabung der Pumpentechnik, Hyperglykämie (Überzucker), Keton, Hypoglykämie (Unterzuckerung), Ernährung, Reise, Krankheit, Sport, Pumpenausfall
- Phase 3: engmaschige ambulante Termine mit täglichem Telefonkontakt zur Basalratenanpassung (poststationär auch samstags und sonntags). Ambulante Termine alle 4 bis 6 Wochen. Auswertung der Pumpeneinstellung mit Hilfe eines computergestützten Programms, ggf. Überprüfung der Therapie mit Hilfe des Glukosesensors (CGMS, Medtronic MiniMed)

