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DRK Kliniken Berlin | Westend

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin - Neonatologie

Spandauer Damm 130
14050 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 4455
Fax: (030) 3035 - 4459
E-Mail Kontakt

Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med. Arpad von Moers

Abteilungsschwester

Sylke Nicolai

Kreißsaalversorgung von Risikokindern

Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Geburtshilfe ist eine rasche und zuverlässige Betreuung der Früh-und Neugeborenen bereits im Kreißsaal möglich. Bei Risikoschwangerschaften oder -entbindungen steht ein neonatologisches Team bestehend aus Kinderkrankenschwester und neonatologisch geschultem Kinderarzt/ärztin bereit, um das Neugeborene optimal zu versorgen. Um den Eltern-Kind-Kontakt nicht zu stören, wird das Neugeborene meist primär auf dem Bauch der Mutter untersucht. Im Falle einer Versorgung in dem dafür eingerichteten Reanimationsraum, kann der Vater sein Kind begleiten.
Sollte eine Verlegung auf die neonatologische Station erforderlich werden, wird das Neugeborene vorher in der Regel noch zu seiner Mutter gebracht. Beide Eltern können jederzeit und auch sofort auf die neonatologische Station und ihr Baby dort besuchen.

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Versorgung von kranken Neugeborenen und Frühgeborenen

Als Frühgeborene bezeichnet man Babys, die vor Vollendung der 36. Schwangerschaftswoche geboren werden. Ihre Organsysteme sind häufig noch unreif, so dass sich Probleme zum Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems, der Atmung oder der Hirnfunktion ergeben können, eine Neigung zu Infektionen besteht.

Entscheidend für diese Babys ist der rasche Einsatz von Therapie und Pflege. Durch die unmittelbare Nähe zur Geburtshilfe sind die Bedingungen für die Betreuung der Früh- und Neugeborenen in unserer Klinik optimal, sie beginnt bereits im Kreißsaal. Ist eine Verlegung auf unsere neonatologische Station notwendig geworden, betreuen wir die kleinen Patienten medizinisch und pflegerisch nach unserem Konzept: Soviel wie nötig und so wenig wie möglich an medizinischen und pflegerischen Maßnahmen.

Häufig müssen die kranken Neugeborenen oder die zu früh geborenen Babys zur Beobachtung in einen Inkubator gelegt werden. Darin werden sie in einem kuscheligen Nestchen gelagert und der Inkubator wird mit gebärmutterfarbenen Tüchern abgedeckt. So bereiten wir dem Baby eine wohlige Umgebung. Auf Kassette oder CD können Sie Ihrem Kind eine leise Musik aus der Schwangerschaft oder eine von Ihnen besprochene Kassette vorspielen. Sie können jederzeit zu Ihrem Baby kommen, jederzeit stillen und Känguruing mit ihm machen.

Ultraschalluntersuchungen

Mit der Sonografie (Ultraschall) steht unseren kleinen Patienten ein besonders schonendes und effektives Untersuchungsverfahren zur Verfügung, welches uns die Möglichkeit gibt

  • schmerzlos und
  • ohne Anwendung von Röntgenstrahlen

Informationen über die Lage und Eigenschaften der inneren Organe zu erhalten. Wir erhalten ein Schwarz-Weiß-Bild, auf dem die Organe zweidimensional abgebildet sind und können mit diesem unschädlichen Verfahren Veränderungen und Auffälligkeiten frühzeitig erkennen.

Wir können sämtliche Organe sonografieren, untersucht werden vor allem

  • das Herz (sogenannte Echokardiografie)
  • der Bauchraum einschließlich Nieren und Harnwege
  • Gelenke (besonders Hüftgelenk)
  • Schädel und Gehirn
  • die Wirbelsäule

In der Anwendung der Dopplersonografie einschließlich der farbcodierten Duplex-Sonografie sind wir sehr erfahren. Mit den beiden letztgenannten Ultraschalluntersuchungen können wir unseren kleinen Patienten aufwendigere Diagnostik, etwa Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmitteln, ersparen.

Betreuung der Wochenbettstation

Die Wochenbettstation der Frauenklinik wird täglich von einem Kinderarzt/ärztin betreut. Hier werden zum einen die Vorsorgeuntersuchungen (U2) durchgeführt, zum anderen können Babys mit kleineren Anpassungsstörungen an die Umwelt engmaschig untersucht und überwacht werden, ohne von der Mutter getrennt zu werden. Natürlich werden auch alle Fragen und Sorgen bei der täglichen Kinderarztvisite besprochen.

Elternbetreuung und Elternbegleitung

Die Geburt eines Kindes ist ein ergreifendes Erlebnis für die Eltern. Um so schwerer ist dann eine Trennung von dem Baby. Um die Situation für die Eltern etwas zu erleichtern, gibt es neben dem Kinderkrankenschwesternteam eine Schwester unserer Station, die nur für die Elternbetreuung zuständig ist.

Zeichnet sich der stationäre Aufenthalt eines Babys auf unserer Überwachungsstation bei uns schon vor der Geburt ab, kommt Schwester Christina Höfer-Heidenreich zu Ihnen auf die Gynäkologische Station. Alle Sorgen und Ängste, die Sie beschäftigen, werden ausführlich besprochen, gegebenenfalls wird auch der Besuch eines Kinderarztes/ärztin vereinbart.

Nach der Geburt möchten wir der Mutter so schnell wie möglich einen Besuch bei ihrem Neugeborenen ermöglichen. Sollte dies nicht durchführbar sein (z.B. wegen Kaiserschnitt), werden alle Informationen über das kranke Früh/Neugeborene durch Schwester Christina vermittelt. Falls erwünscht, begleitet diese die Eltern während des gesamten Aufenthaltes bei uns und beendet ihre Arbeit mit einem mit den Ärzten gemeinsamem Entlassungsgespräch, damit Mütter und Väter sicher und zufrieden mit ihrem Baby nach Hause gehen können.

Sozialmedizinische Nachsorge

Zwischen der Rund um Betreuung während der Klinikzeit und der Situation der Familien nach der Entlassung, zwischen stationärer und ambulanter Medizin, zwischen Gesundheits- und Jugendhilfe gibt es immer noch große Versorgungslücken. Die sozialmedizinische Nachsorge des Kindergesundheitshauses e.V. bietet eine medizinisch-psychosoziale Betreuung für Familien: die Familien werden durch ein multiprofessionelles Team bereits während des stationären Aufenthaltes in der Klinik unterstützt und begleitet, auf die Entlassung vorbereitet und bis zu drei Monaten zu Hause ambulant weiter betreut.

Im Rahmen der sozialmedizinischen Nachsorge wird die Familie ganzheitlich in ein stabiles Versorgungsnetz eingebunden. Die Hilfe orientiert sich an den individuellen Ressourcen und Belastungen der Familien. Gefördert durch die Aktion Mensch können wir nun seit dem Jahr 2016 einen eigenen Standort bei uns an den DRK Kliniken Berlin | Westend aufbauen.

Elternschule

Für unsere Eltern hat die Frauenklinik der DRK Kliniken Berlin | Westend eine Elternschule eingerichtet. Ein vielfältiges Angebot an Kursen, Informationsabenden und Vorträgen steht Eltern und werdenden Eltern zur Auswahl, zum Beispiel:

  • verschiedene Geburtsvorbereitungskurse
  • Erste Hilfe - Kurse
  • PEKIP - Gruppen

und vieles mehr.

zur Homepage der Elternschule