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Auszeichnungen

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Kontakte

DRK Kliniken Berlin | Westend

Klinik für Chirurgie

Spandauer Damm 130
14050 Berlin
Wegbeschreibung

Chefarzt

Prof. Dr. med.
Thomas Steinmüller
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Abteilungsschwestern

Station 1 b - Danielle Strauch
Station 23 + 25 - Silvia Urban

Zentrum für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Chefarzt

Prof. Dr. med.
Thomas Steinmüller
Tel.: (030) 3035 - 4205
Fax: (030) 3035 - 4209
E-Mail Kontakt

Zentrum für Endokrine Chirurgie

Chefarzt

Prof. Dr. med.
Thomas Steinmüller
Tel.: (030) 3035 - 4205
Fax: (030) 3035 - 4209
E-Mail Kontakt

Terminvereinbarung

Andrea Andreatta und
Monika Boguschewski
Tel.: (030) 3035 - 4205
Fax: (030) 3035 - 4209
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Zentrum für Minimal-Invasive Chirurgie (MIC)

Chefarzt

Prof. Dr. med.
Thomas Steinmüller
Tel.: (030) 3035 - 4205
Fax: (030) 3035 - 4209
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Terminvereinbarung

Über das Medizinische
Aufnahme Zentrum
Tel.: (030) 3035 - 4555
Fax: (030) 3035 - 4209
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Im Zentrum für Allgemein- und Visceralchirurgie/ Onkologische Chirurgie wird unter der Leitung von Prof. Dr. Steinmüller das gesamte Spektrum der Allgemeinchirurgie (Blinddarmentfernung, Gallenblasenentfernung, Portimplantationen, Weichteil/Hautabszess- und Wundbehandlungen) und schwerpunktmäßig alle akuten und chronischen Erkrankungen des Magendarmtraktes diagnostiziert und behandelt. 
Angefangen von der Speiseröhre über den Magen, Dünn-, Dick- und Enddarm.
Hinzu kommen die parenchymatösen Organe des Bauchraumes: Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse.
Operative Eingriffe sind meist erforderlich bei Vorliegen gut-oder bösartiger Tumore oder Entzündungen.
Wenn es sinnvoll ist, werden diese Operationen natürlich auch minimal-invasiv, d.h. in Schlüssellochtechnik, durchgeführt.

Onkologische Chirurgie der Oberbauchorgane (Chirurgie bösartiger Tumore)

Die onkologische Chirurgie der Oberbauchorgane befasst sich mit der diagnostischen und operativen Therapie bösartiger Tumoren und deren Metastasen folgender Organe:

  • Speiseröhre
  • Magen
  • Leber
  • Pankreas (Bauchspeicheldrüse)

Operationen an der Leber und Bauchspeicheldrüse zählen zu den anspruchvollsten Verfahren in der Chirurgie und sollten nur von Kompetenzzentren mit viel Erfahrung, höchster technischer Ausstattung und hohen Fallzahlen durchgeführt werden.

Wir bemühen uns grundsätzlich um eine sehr individuelle Therapieplanung und besprechen jeden Patienten mit einer onkologischen Erkrankung in unserer regelmäßig stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenz.
Jede Woche kommen hier Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen (Pathologie, Radiologie, Innere Medizin, Strahlentherapie, Chemotherapie, niedergelassene Onkologen) zusammen und erstellen einen individuellen Therapieplan für jeden Patienten.

Die enge ärztliche Zusammenarbeit macht es den Patienten möglich, schon zu einem frühen Zeitpunkt Sprechstundentermine bei den niedergelassenen Onkologen zu vereinbaren, so dass eine nahtlose ambulane Weiterbehandlung gewährleistet ist und sich die Patienten voll auf ihre Genesung konzentrieren können.

Kolo-Proktologie (Chirurgie des Dick-und Enddarms)

Darmzentrum Westend

Kolonchirurgie

Im Bereich der Chirurgie des Kolons (Dickdarms) steht die Tumorchirurgie an erster Stelle. Das unter den bösartigen Erkrankungen häufig vorkommende Kolon-Carzinom wird primär durch eine Operation behandelt. Je nach Stadium des Tumors ist ggf. nach der Operation eine weitere Therapieform (adjuvante Chemotherapie) notwendig. In unserer Klinik führen wir die Tumorchirurgie jeden Tag mehrmals durch. Da die Qualität der Operationsdurchführung mit entscheidend für das Überleben des Patienten ist, nehmen wir an der Qualitätssicherung Kolon-/Rektumkarzinom der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie teil und lassen unsere Klinik regelmäßig extern bewerten.

Gleichzeitig richtet sich unser operatives Vorgehen streng nach den neuesten Empfehlungen und Leitlinien der Fachgesellsschaften.
Sofern es medizinisch sinnvoll ist, führen wir die Eingriffe minimal-invasiv durch.

Bei der Therapie des Rektumkarzinoms (Karzinoms des Enddarms) wird in bestimmten Fällen eine neuartige (neoadjuvante) Therapieform eingesetzt, die eine Chemo- und/oder Strahlentherapie nicht nur nach, sondern bereits vor einer Operation umfasst und darauf abzielt, den Tumor zu verkleinern. Um stets auf dem "neuesten Stand" der Forschung zu sein und unseren Patienten die modernsten Therapiemöglichkeiten anbieten zu können, nehmen wir an mehreren wissenschaftlichen Studien zur Therapie des Kolon- bzw. Rectum-Carzinoms teil.

Natürlich werden von uns auch gutartige Tumore und entzündliche Erkrankungen des Kolons, wie z.B. die Divertikulitis, operativ behandelt. Hierbei kommen in erster Linie minimal-invasive Techniken (Schlüssellochchirurgie) zum Einsatz.

Proktochirurgie

Zur "klassischen" Proktologie gehört vor allem die Diagnostik und Therapie von Hämorrhoiden, Analfisteln, Analfissuren und Abszessen. Auch für die Therapie der Enddarmerkrankungen gilt, dass nur ein stadiengerechtes, differenziertes und individuelles Vorgehen den lang anhaltenden Erfolg für den Patienten bringt. 
Zur "modernen" Proktologie zählt man die Diagnostik und Therapie der komplexen Beckenbodenschwäche (Insuffizienz), die Stuhlhalteschwäche (Inkontinenz), die chronische Verstopfung (Opstipation), den Vorfall des Enddarms (Rektumprolaps) und die Auswirkungen der Beckenbodensenkung auf den Schließmuskelapparat.
In unserer eigens eingerichteten Beckenbodensprechstunde arbeiten wir eng mit unseren ärzlichen Kollegen der Fachabteilungen Gynäkologie und Urologie zusammen, um die komplexen Funktionsstörungen des Beckenbodens optimal zu behandeln. Zusätzlich steht uns zur Diagnostik das Enddarmlabor zur Verfügung, in dem mit modernster Technik eine genaue Darstellung des Beckenbodens erfolgt.
Der Analkrebs (Analkarzinom) wird mit Hilfe des Enddarmlabors diagnostiziert und in Zusammenarbeit mit Radiologen, Strahlen-und Chemotherapeuten besprochen und stadiengerecht therapiert.

Fast-Track-Chirurgie

In der Viszeralchirurgie führen wir ein neuartiges Rehabilitationskonzept durch. Ursprünglich als sog. "Fast-track-Konzept" entwickelt, wenden wir eine modifizierte Form, das "Optimal-Track-Konzept" an. Durch eine spezielle Schmerztherapie werden unsere Patienten frühzeitig mobilisiert und ebenso frühzeitig wird auch der Kostaufbau ermöglicht. Noch am Operationstag können die Patienten aufstehen, im Sessel sitzen, auf Wunsch trinken und eine Kleinigkeit essen. Neben einer deutlichen Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens werden durch diese Herangehensweise postoperative Komplikationen drastisch reduziert.