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DRK Kliniken Berlin | Westend

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Brustzentrum

Spandauer Damm 130
14050 Berlin
Eingang F, Erdgeschoss

Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 4924
Fax: (030) 3035 - 5929
E-Mail Kontakt

Chefarzt

Dr. med. Wolfgang Hartmann

Koordinatorin der Brustzentren

Dr. med. Anke Kleine-Tebbe

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AUSZEICHNUNG

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Operationen

Brusterhaltende Operationen

Heute ist es bei den meisten Brustkrebspatientinnen möglich, bei einer Operation die Brust zu erhalten. Durch große Studien konnte sicher nachgewiesen werden, dass die brusterhaltende Operation mit anschließender Bestrahlung keine Nachteile hinsichtlich des Überlebens gegenüber der Entfernung der Brust (Mastektomie) aufweist. Eine brusterhaltende Operation kann immer dann durchgeführt werden, wenn eine günstige Relation zwischen Größe des Brustkrebses und dem Volumen der Brust besteht. Insbesondere bei kleineren Tumoren erfolgt die komplette Entfernung mit einem mehrere Millimeter breiten Sicherheitssaum. Unmittelbar nach der Entfernung des Tumors wieder dieser markiert, so dass der Pathologe die Schnittränder exakt beurteilen kann. Ggf. muss nach Eingang der feingeweblichen Untersuchung nachreseziert werden, um den angestrebten Sicherheitssaum von mehreren Millimetern zu erzielen. 

Nach der Operation erfolgt eine Bestrahlung der Brust.

Onkoplastische Operation

Eine weitere Operationsmethode im Rahmen der brusterhaltenden Therapie sind die onkoplastischen Operationen. Hierbei werden bei großer Brust die verschiedenen Methoden der Reduktionsplastik, also die Verkleinerung der Brust angewendet, um nach Entfernung des Tumors im Gesunden die Brust neu zu formen. Dabei richtet sich die Operationsmethode nach der Lage des Tumors in der Brust. Auch nach einer onkoplastischen Operationen wird die Brust nachbestrahlt. 

Ablative Operationsverfahren

Ist aus onkologischen Gesichtspunkten die brusterhaltende Operation nicht möglich oder wünscht die Patientin kein brusterhaltendes Vorgehen, so kommen die ablativen Operationsverfahren zur Anwendung, also die Entfernung der Brust. Die Brust kann im Sinne einer Sofort- oder Intervallrekonstruktion entweder während der Erstoperation oder später wiederhergestellt werden. 

Modifiziert radikale Mastektomie

Bei der modifiziert radikalen Mastektomie wird das gesamte Drüsengewebe, die Haut, die Brustwarze, der Warzenhof sowie die Muskelfaszie über dem Brustmuskel entfernt. Die Brustmuskeln bleiben erhalten.

Hauterhaltende Mastektomie

Eine andere Technik der ablativen Operation ist die hautsparende Mastektomie. Dabei erfolgt die Entfernung der Brustdrüse. Die Haut, die Brustwarze und der Warzenhof werden erhalten um einen sofortigen Wiederaufbau (mit einem Implantat oder mit Eigengewebe) durchführen zu können. Der Wiederaufbau der Brust erfolgt also in derselben Operation.

Entfernung des Wächterlymphknotens (Sentinel-Lymphknotenbiopsie)

Für den Verlauf der Erkrankung ist es wichtig zu wissen, ob bereits Krebszellen ins Lymphsystem eingedrungen sind.  Deshalb wurden früher zahlreiche Lymphknoten aus der Achselhöhle entfernt.

Mittlerweile wissen wir, daß jeder bösartige Brusttumor primär nur von einem oder zwei sogenannten Wächter-Lymphknoten drainiert wird. Untersuchungen haben ergeben, dass der mikroskopische Befund dieses Wächter-Lymphknotens zu ca. 96 % mit dem Befund der restlichen axillären Lymphknoten übereinstimmt. Daraus resultiert, dass man bei geeigneten Patientinnen auf eine vollständige Lymphknotenentfernung in der Achselhöhle verzichten kann, wenn der entnommene Wächter-Lymphknoten unauffällig ist. Dadurch können mögliche Begleiterscheinungen der vollständigen Lymphknotenentfernung (Taubheitsgefühl, Schmerzen, dicker Arm, Entzündungen) erheblich reduziert werden.

Ablauf der Untersuchung

Am Vortag der Operation erfolgt das Einspritzen von geringen Mengen einer radioaktiven Substanz (Technetium) um den Tumor herum (nicht in den Tumor!). Das Technetium wird über die Lymphbahnen in den Wächter-Lymphknoten transportiert und reichert sich dort an. Nach Aufsuchen des Wächter-Lymphknotens mit einer Gammasonde wird dieser bei der Operation entfernt und speziell mikroskopisch aufgearbeitet und untersucht.

Rekonstruktion mit Implantaten oder die Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe

Die rekonstruktive Brustchirurgie ermöglicht den Wiederaufbau der Brust nach Entfernung der Brustdrüse.  Dabei wird zunächst eine hauterhaltende Mastektomie vorgenommen. Dies bedeutet, dass die gesamte Brustdrüse unter Erhalt der Haut entfernt wird. In die entstehende Höhle wird ein Implantat eingelegt. Das Implantat kann unter den Brustmuskel oder darüber gelegt werden. Die rekonstruierte Brust wird immer fester zu tasten sein als die gesunde Brust. 

Die Beratung ist wichtig bei der Entscheidung für oder gegen eine Brustrekonstruktion nach einer Tumoroperation und ob der Wiederaufbau sofort oder erst später durchgeführt werden soll. 

Bei der Sofortrekonstruktion erfolgt der Wiederaufbau gleichzeitig mit der Entfernung der erkrankten Brust, also in einer Operation. 

Bei der Intervallrekonstruktion erfolgt der Wiederaufbau nach Abschluss der onkologischen Therapie. Falls im Rahmen der adjuvanten Therapie eine Bestrahlung der Brustwand durchgeführt werden musste, sollten mindestens 6 - 8 Monate nach Beendigung der Bestrahlung abgewartet werden. 

Für viele Patientinnen ist es bei der Planung der primären Therapie aus psychischen Gründen zunächst nicht möglich, eine Entscheidung zur Sofortrekonstruktion zu treffen. Dann kann es besser sein, den Wiederaufbau später zu machen (Intervallrekonstruktion). In der Zwischenzeit können sich die Patientinnen ausführlich über die in Frage kommenden Operationsverfahren informieren.

Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe

Durch mikrochirurgische Operationstechniken kann der Wiederaufbau der Brust mit körpereigenem Gewebe aus unterschiedlichen Körperregionen durchgeführt werden. Dabei kommt als "Gewebespender" das Gewebe vom Unterbauch (DIEP Flap) oder die  Gesäßregion (FCI Flap) in Frage. 

Die am häufigsten bei uns durchgeführte Operation ist der Aufbau der Brust durch das Fettgewebe des Unterbauches durch einen DIEP - Flap. Bei diesem Operationsverfahren wird der bei vielen Frauen vorhandene Überschuss an Haut und Unterhautfettgewebe vom Bauch verwendet. Die Entfernung dieses Überschusses stellt einen positiven Nebeneffekt dieser Operation dar, da es sich um eine Bauchdeckenstraffung handelt. 

Die Operationszeit beträgt in unserer Klinik zwischen 3 und 4 Stunden.

Vorteile: Die rekonstruierte Brust verhält sich wie normales Brustgewebe, d.h. sie ist als "dynamischer" Brustaufbau zu verstehen und sie macht den natürlichen Prozess der Gewebeveränderung (z.B. bei Gewichtszu- oder abnahme) mit. Es besteht kein Fremdkörpergefühl und die Risiken, die die Einlage eines Brustimplantates mit sich bringen, entfallen. Diese Methode ergibt die natürlichste Form der Brust nach einer  Brustrekonstruktion. Gleichzeitige wird der Bauch Im Sinne einer Bauchdeckenstraffung gestrafft.

Wie wird die Operation durchgeführt?

Die Operation führen wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Dr. Marx aus Radebeul durch. Ein Operateur  bereitet die Gefäße in der Achselhöhle für den Anschluss des Transplantates vor, während der andere Operateur  das Unterbauchhautfett präpariert. Das Transplantat wird dann an die Gefäße in der Achselhöhle angeschlossen und zu einer  neuen Brust geformt. Die für die Blutversorgung notwendigen Blutgefäße des Transplantates werden unter dem Mikroskop mit den entsprechenden Gefäßen in der Achselhöhle verbunden. Der entstandene Defekt an der Bauchwand wird wie bei einer herkömmlichen Bauchdeckenstraffung verschlossen. Die Bauchmuskeln werden bei dieser modernen Operationstechnik nicht beeinträchtigt. 

Welche Risiken bestehen?

Das Hauptrisiko ist eine mangelnde Durchblutung des transplantierten Gewebes durch die Brustwandgefäße mit einem möglichen resultierenden Verlust des Unterbauchhautfettgewebes  bzw. der neu rekonstruierten Brust. Ansonsten gelten wie für andere Operationen allgemeine Operationsrisiken wie Wundinfektion, Gefühlsstörungen, Lymphabflussstörungen, Thrombose- und Embolierisiko, etc. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch werden wir Sie individuell über die Operation und deren mögliche Komplikationen informieren. 

Wir bieten dazu eine spezielle rekonstruktive Brustsprechstunde mit Dr. Marx an.

Anmeldung unter 030-3035-4040

Der stationäre Aufenthalt ist etwa für 1 Woche notwendig. Die Zeitdauer bis zur vollständigen Regeneration kann, je nach individueller Veranlagung, unterschiedlich sein. Sie sollten sich für 4 bis 6 Wochen körperlich schonen, danach können sportliche Betätigungen langsam wieder begonnen werden. Die Hautnähte bestehen aus resorbierbarem Nahtmaterial,  das sich von selbst auflöst und nicht gezogen werden muss. Eine Tumornachsorge kann nach der Operation problemlos sonographisch bei Ihrem weiterbehandelnden Arzt erfolgen. 

Die Brustwarzenrekonstruktion wird erst dann durchgeführt, wenn die endgültige neue Brustform erreicht ist. Dies ist ca. 4-6 Monaten nach der Brustrekonstruktion der Fall. Der Eingriff erfolgt im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes von 2-3 Tagen. Hier wird für die Mamille eine kleine Lappenplastik aus der wieder aufgebauten Brust verwendet und der Brustwarzenvorhof aus einem Hauttransplantat rekonstruiert.  Sollte nach der Brustrekonstruktion eine noch nicht voll zufriedenstellende Symmetrie zur Gegenseite erreicht worden sein, kann in einem zweiten Schritt eine Angleichung der gegenseitigen Brust durch eine Straffung/Reduktion erfolgen. Alle diese Operationen werden von den Krankenkassen getragen.

Prophylaktische Operationen der Brust und der Eierstöcke bei genetischer Belastung

Viele Frauen mit hohem Brustkrebsrisiko überlegen, sich ihre Brüste / Eierstöcke prophylaktisch entfernen zu lassen.

Durch einen Gentest kann eine BRCA1- und BRCA2-Mutation festgestellt werden. Bei diesen Mutationen ist die Wahrscheinlichkeit an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken deutlich erhöht.

In unserer Sprechstunden beraten wir Sie gerne und ausführlich über die Möglichkeiten, Risiken, vor- und Nachteile einer prophylaktischen Operation.

Brustvergrößerung (Brustaugmentation)

Wann und für wen ist eine Brustvergrößerung sinnvoll?

Es gibt viele Gründe für den Wunsch nach einer Brustvergrößerung. Die meisten Frauen halten ihre Brust aus persönlichen Gründen für zu klein und haben den Wunsch, ihre Körperform zu verbessern. Auch Brustasymmetrien oder der Verlust an Brustvolumen nach Schwangerschaft oder der Stillzeit  können mögliche Motive für den Wunsch nach einer  Brustvergrößerung sein. In vielen dieser Fälle führt die Brustvergrößerung zu einer Verbesserung des Selbstwertgefühls und damit auch zu einer Erhöhung der individuellen Lebenszufriedenheit und des Wohlbefindens.

Wie wird die Operation durchgeführt?

Eine Brustvergrößerung wird in unserer Klinik in Vollnarkose durchgeführt und die OP-Zeit beträgt in der Regel 1 bis 1,5 Stunden. Die Brust wird durch ein Implantat vergrößert. Dieses wird durch einen Schnitt eingesetzt, der später nur eine kleine und versteckte Narbe hinterlässt. Die Hautschnitte können entweder in der Brustumschlagsfalte oder am Brustwarzenrand gelegt werden. Das Implantat kann entweder vor oder hinter den Brustmuskel eingesetzt werden. 

Für uns ist von besonderer Wichtigkeit, dass wir im Vorgespräch mit der Patientin ausführlich die Auswahl der am besten geeigneten Schnittführung und Platzierung des Implantates planen und besprechen. 

Welche Implantate?

Wir verwenden Silikongel-Implantate, die in Bezug auf ihre Konsistenz und Formenvielfalt den anderen Implantaten überlegen sind. Durch die Entwicklung eines kohäsiven Silikongels ist ein "Auslaufen" kaum noch möglich.

Brustverkleinerung

Sehr große und/oder hängende Brüste beeinträchtigen das Selbstwertgefühl einer Frau häufig. Die Brust passt nicht zum übrigen Erscheinungsbild und schränkt die Frau in vielen Situationen ein.

Eine übergroße Brust kann sogar Haltungsschäden an der Wirbelsäule und Schmerzen verursachen. Ziel der Operation ist eine Brustform, die in ihrer Größe den Körperproportionen entspricht. 

Durch spezielle Techniken werden die Operationsnarben so gelegt, dass sie kaum sichtbar und sehr kurz sind. Zudem erreichen die heute verwendeten Techniken eine lang anhaltende, stabile Form der neuen Brust. 

Wie wird die Operation durchgeführt?

Brustverkleinerungen werden in unserer Klinik in Vollnarkose durchgeführt und die OP-Zeit beträgt 2 bis 3 Stunden. Vor der Operation werden die notwendigen Schnitte, die neue Position der Brustwarze und der neuen Brust im Stehen festgelegt und angezeichnet. Die resultierenden Narben verlaufen um die Brustwarze herum und senkrecht nach unten in Richtung der Brustumschlagsfalte. Je nach der Brustgröße und Brustform kann auch eine zusätzliche Narbe in der Brustumschlagsfalte hinzukommen (Anker- oder umgekehrter T-Schnitt).

Während der Operation wird zunächst die Brustwarze in Ihre neue Position gebracht. Hierbei wird vor allem darauf geachtet, dass ausreichend Blutgefäße für die Durchblutung und Nerven für die Sensibilität intakt bleiben.

Danach wird das Brustdrüsengewebe und das Fettgewebe der Brust in die zuvor geplante neue Position verschoben. Bei einer Verkleinerung der Brust wird bei diesem Schritt Gewebe  entfernt. Nachdem die Brust geformt wurde, kann die überschüssige Haut entfernt werden.

Die Hautnaht erfolgt mit selbstauflösendem Nahtmaterial. Am Rand der Wunde werden Drainagen eingelegt, um Wundsekret nach außen abzuleiten. Sie werden am zweiten oder dritten Tag nach der Operation entfernt. Am Ende der Operation wird ein Pflasterverband angelegt, der die Brust stützt.

Eine Brustverkleinerung hinterlässt wie alle Operationen bleibende, mehr oder weniger sichtbare Narben. Diese werden jedoch gut durch einen BH oder Badekleidung verdeckt.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch vor der Operation werden individuelle Möglichkeiten der Brustverkleinerung mit der Patientin besprochen.

Bruststraffung (Mastopexie)

Mit zunehmendem Alter, nach Schwangerschaft und Stillen oder nach einer Gewichtsabnahme kann es durch den Verlust der Hautelastizität zu einer Erschlaffung der Brust kommen. Diese Veränderungen führen im Regelfall nicht zu körperlichen Beschwerden, häufig leiden die Frauen jedoch sehr unter dem äußeren Erscheinungsbild. 

Bei einer Bruststraffung kann eine abgesunkene Brust gehoben und neu geformt werden. Der tiefstehende und häufig vergrößerte Warzenhof wird in eine höhere Position gebracht und kann gleichzeitig verkleinert werden. 

Wie wird die Operation durchgeführt?

Bruststraffungen werden in unserer Klinik in Vollnarkose durchgeführt und die OP-Zeit beträgt in der Regel 1,5 bis 2 Stunden. Vor der Operation werden die notwendigen Schnitte, die neue Position der Brustwarze und der Brust im Stehen festgelegt und angezeichnet. Das Gefühl an der Brustwarze und die Möglichkeit zum Stillen bleiben normalerweise erhalten. Die Hautnaht erfolgt durch selbstauflösendes Nahtmaterial. Am Ende der Operation wird ein Pflasterverband angelegt, der die Brust stützt. 

Operationen Brustwachstum- und Anlagestörungen

Es gibt unterschiedlichste Ausprägungen von Brustwachstumsstörungen bzw. Brustanlagestörungen. Die ganze Brustdrüse oder auch nur ein Teil davon kann auf einer oder beiden Seiten fehlen, die Brustwarze oder der Warzenvorhof kann nur zum Teil oder gar nicht entwickelt sein. Des Weiteren kann auch ein Überschuss an Brustdrüsengewebe oder die Anlage mehrerer Brustwarzen bestehen. Meistens geht mit der Brustwachstumsstörung bzw. der Anlagestörung eine deutliche Asymmetrie der Brüste einher.

Welche operativen Korrekturmöglichkeiten gibt es?

Aufgrund der Vielzahl an Formvarianten bei Brustwachstum- und Brustanlagestörungen ist bei jeder Patientin ein individuelles, auf das Problem abgestimmtes Behandlungskonzept notwendig.

Eine fehlende Brustanlage oder eine ungleichmäßige Ausbildung der Brust kann zum einen durch den Einsatz von Fremdmaterial ausgeglichen werden (z.B. Expander, Silikongelimplantate), welche das fehlende Volumen der zu rekonstruierenden Brust ersetzen. Zum anderen kann körpereigenes vom Unterbauch DIEP-Flap oder von der Unterpofalte (FCI)  genutzt werden.

Ein einseitiger Überschuss an Brustdrüsengewebe kann durch eine Brustverkleinerung die gewünschte Symmetrie herstellen. Eine überschüssige Brustwarzenanlage kann meist operativ einfach entfernt werden.

Wir bieten mit unserem plastisch-rekonstruktiven Operationspartnern die Korrektur aller Wachstumsstörungen und Fehlbildungen der Brust nach einem individuellen Beratungsgespräch mit der jeweiligen Patientin an.

Gynäkomastie

Bei der Gynäkomastie handelt es sich um eine Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Diese tritt meist beidseitig auf, kann jedoch auch einseitig auftreten.

Während der Pubertät und im Jugendalter ist die Gynäkomastie bei vielen Jungen zu finden und meist nicht krankhaft. Oft bildet sich diese Gynäkomastie spontan zurück.

Bei erwachsenen Männern tritt eine Gynäkomastie ebenfalls häufig auf. Mögliche Ursachen können östrogenhaltige Medikamente, eine veränderte Leberfunktion, Übergewicht oder in seltenen Fällen ein Tumor sein. Ebenfalls kann übermäßiger Alkoholkonsum sowie der Gebrauch anaboler Steroide zu einer Vergrößerung der männlichen Brust führen. 

Vor einem möglichen chirurgischen Eingriff sollte eine Abklärung der möglichen Ursachen der Gynäkomastie, auch fachübergreifend durch Ihren Hausarzt oder spezialisierten Facharzt (z.B. Urologen), erfolgen. 

Wie wird die Operation durchgeführt?

Die Operation einer Gynäkomastie wird  in unserer Klinik in Vollnarkose durchgeführt und die OP-Zeit beträgt in der Regel  1,5 bis 2 Stunden. Die Entfernung des Brustdrüsengewebes erfolgt über einen kleinen Schnitt im Bereich der Brustwarze. Je nach Ausprägung des Befundes kann eine zusätzliche Hautstraffung notwendig werden, welche über einen Schnitt um die Brustwarze erfolgt. Am Ende der Operation wird ein Kompressionsverband angelegt. 

Stationäre Versorgung nach der Operation

Stationäre Versorgung nach der Operation

Postoperative Betreuung

Veranlassen von Staging-Untersuchungen 

Physiotherapeutische Behandlung (Mobilisation, Bewegungsübung, Atemgymnastik) 

Psychoonkologische Betreuung und Behandlung durch die Psychologin des Brustzentrums 

Vermittlung des Kontaktes zu unseren Sozialarbeiterinnen, Selbsthilfe- und Sportgruppen 

Vermittlung einer psychotherapeutischen Therapie in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen 

Einleitung nachfolgender Therapien 

Staging-Untersuchungen 

Wenn ein Brustkrebs festgestellt wurde, werden im Rahmen des stationären Aufenthaltes verschiedene Untersuchungen durchgeführt bzw. Termine für ambulante Untersuchungen vereinbart. Mit diesen Untersuchungen kann eine eventuell bestehende Ausbreitung des Brustkrebses im Körper durch den Nachweis von Absiedlungen (= Metastasen) festgestellt werden. 

  • Röntgen-Thorax 
  • Oberbauchsonografie 
  • CT/MRT
  • Knochenszintigrafie (Darstellung des Knochenstoffwechsels) 
  • ggf. weiterführende Untersuchungen

Tumorkonferenz

In einem wöchentlichen interdisziplinären Expertentreffen mit Gynäkologen, Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten, Nuklearmediziner, Genetikern und Onkologen werden die feingeweblichen Befunde sowie die Ergebnisse der Staginguntersuchungen diskutiert und das weitere Therapiekonzept für die Patientin erarbeitet.

Therapien

Bestrahlung

Bei brusterhaltender Operation des Brustkrebses muss in der Regel das Restbrustdrüsengewebe bestrahlt werden, um ein lokales Wiederauftreten des Brustkrebses zu verhindern. Eine Bestrahlung ist auch sinnvoll, wenn der Tumor besonders groß war und mehrere Lymphknoten in der Achselhöhle befallen waren. Die Bestrahlung kann ambulant in Wohnortnähe in einer Praxis für Strahlentherapie durchgeführt werden. 

Chemotherapie

Durch große Studien wissen wir heute, dass sich zum Zeitpunkt der Entdeckung der Brustkrebserkrankung bereits einzelne Krebszellen im Körper verteilt haben können, aus denen sich später Tochtergeschwülste entwickeln könnten. Durch die Chemotherapie sollen diese Zellen zerstört werden. Es handelt sich somit um eine Vorsorgetherapie (adjuvante Chemotherapie) je nach individueller Risikoeinschätzung. Durch Zytostatika (Zellgifte) in Infusions- oder Tablettenform werden die im Körper eventuell vorhandenen Krebszellen in bestimmten Phasen der Zellteilung angegriffen und zerstört. Die Chemotherapie wird vorwiegend ambulant durchgeführt. Trotzdem besteht der Kontakt zwischen Arzt und Patientin auch nach Entlassung aus der stationären Behandlung fort und wir können schnell auf eventuell während der Chemotherapie auftretende Nebenwirkungen und Fragen reagieren. Gegen die am häufigsten zu erwartenden Nebenwirkungen wie z. B. Übelkeit und Blutarmut erhalten die Patientinnen bereits während der Therapie vorbeugende Medikamente. Ebenso wird jeder Frau, wenn es aufgrund des Chemotherapieregimes notwendig ist, schon vor Beginn der Chemotherapie ein Rezept über eine Perücke für den zu erwartenden Haarausfall ausgehändigt.

Primäre (neoadjuvante) Chemotherapie

Bei besonders großen Tumoren kann es angezeigt sein, die Chemotherapie vor der Operation durchzuführen. Anhand der Verkleinerung des Tumors kann überprüft werden wie gut die Chemotherapie anspricht. Zudem kann ein verkleinerter Tumor leichter operativ entfernt werden. In geeigneten Fällen ist nach der primären Chemotherapie sogar die brusterhaltende Operation möglich.

Hormontherapie

Östrogen, ein körpereigenes weibliches Geschlechtshormon, kann den Brustkrebs zum Wachsen anregen, wenn "Rezeptoren" auf der Oberfläche der Tumorzellen vorhanden sind. 60 - 70 % der Patientinnen besitzen solche "Rezeptoren" und bringen damit die Voraussetzungen mit, um mit Medikamenten behandelt zu werden, die gegen das Östrogen gerichtet sind. Verschiedene Wirkstoffe in der Hormontherapie haben unterschiedliche Angriffspunkte. Die GnRH-Analoga wirken in der Hirnanhangsdrüse auf die Steuerung der Hormonproduktion, die Aromatasehemmer blockieren Enzyme, die für die Östrogenbildung benötigt werden und die Antiöstrogene besetzen die Östrogenrezeptoren und verhindern so die östrogene Wirkung. Die Hormontherapie ist sehr gut verträglich.

Antikörpertherapie

Bei etwa 25 - 30 % der Patientinnen haben die Brustkrebszellen auf ihrer Oberfläche Empfangsstellen (Rezeptoren) für Wachstumsfaktoren, die die Krebszellen zum schnelleren Wachstum anregen. Ziel der Antikörpertherapie ist es, diese Rezeptoren zu blockieren, sodass die Wachstumsfaktoren nicht mehr an die Zelle andocken und damit nicht mehr wirken können. Die Antikörpertherapie ist sehr gut verträglich, wird ambulant als Infusionstherapie durchgeführt und hat sich vor allem bei der Therapie des fortgeschrittenen Brustkrebses bewährt.

Schmerztherapie

Schmerzen - durch den Tumor selbst oder die Tochtergeschwülste verursacht - können durch unterschiedlich starke Schmerzmittel ausgeschaltet oder wirksam gelindert werden. Knochenschmerzen, die durch Metastasen hervorgerufen werden, können durch eine sogenannte antiosteoresorptive Therapie in Tabletten- oder Infusionsform oder durch gezielte Bestrahlung deutlich gemildert werden. Bei Bedarf wird für die jeweilige Patientin in Absprache mit unseren Schmerztherapeuten ein individuelles Therapiekonzept erstellt.

Psychosoziale Beratung

Sozialdienst

Die Brustkrebserkrankung hat häufig erhebliche Auswirkungen auf die psychosoziale Situation unserer Patientinnen. Die Organisation von medizinischer Rehabilitation und Nachsorgeleistungen (z.B. Anschlussheilbehandlung, Kur) und die Wiedereingliederung in das Alltags- und Berufsleben wird zeitnahe nach der Entlassung aus dem Krankenhaus durch unseren Sozialdienst eingeleitet. Der Sozialdienst des Brustzentrums bietet allen Patientinnen und deren Angehörigen eine umfassende Beratung und Betreuung an, unter anderem bei der medizinischen und beruflichen Nachsorge und Rehabilitation, der Beantragung und Durchsetzung von Leistungen sowie bei der Vorbereitung der Entlassung und Organisation von ambulanten Hilfen. 

Psychoonkologische Betreuung

Die Diagnose "Krebs" stellt die Patientin und ihren Arzt nicht allein vor die Aufgabe, körperlich soweit zu gesunden, wie dies heute medizinisch möglich ist. In seelischer aber auch in familiärer und sozialer Hinsicht sehen sich die betroffenen Frauen häufig vor vollkommen neuen Anforderungen. 

Wie spreche ich über meine Krankheit mit anderen?

Was kann ich gegen die Angst tun?

Wie viel kann und darf ich noch leisten? 

Dies sind nur wenige, oft gestellte Fragen im Zusammenhang mit der Krebserkrankung. 

Wir möchten alle Betroffenen durch unser psychosomatisches Angebot dabei unterstützen, eine hilfreiche Einstellung zur Krankheit und deren Therapie zu finden. 

Die Patientinnen können auf Wunsch durch die Psychologinnen der Frauenklinik betreut werden. Sie haben besondere Erfahrung bei der Behandlung von Frauen mit Brustkrebs und bieten Beistand und unterstützende Gespräche nach Diagnoseeröffnung und in Krisensituationen. Gleiches gilt für die Begleitung während der Krebsbehandlung und darüber hinaus Unterstützung bei der Bewältigung krankheitsbedingter Einschränkungen, Hilfe bei familiären Problemen und Vermittlung von Informationen über ambulante psychosoziale Hilfs- und Betreuungsangebote, zum Beispiel Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen etc.. 

Ansprechpartner und Telefonnummer unter Team + Kontakt

Brustkrankenschwester (Breast Care Nurse)

Die Brustkrankenschwester ist eine examinierte Krankenschwester mit einer Zusatzweiterbildung auf dem Gebiet der Brusterkrankungen. Wie eine Art Lotsin begleitet sie die Patientinnen, sowie deren Angehörigen, als Ansprechpartnerin durch die schwierige Zeit der Erkrankung. Ihre Hauptaufgaben sind die kontinuierliche, individuelle Betreuung vor, während und nach dem stationären Aufenthalt. Sie ist Ansprechpartnerin in allen Phasen der Erkrankung.  Selbstverständlich nimmt sie auch an der  Tumorkonferenz und den Fallbesprechungen auf der Station teil. Sie kümmert sich um Unterstützung und Begleitung im medizinischen Fahrplan, ist Orientierungshilfe beim Aufbau eines persönlichen Netzwerkes und bei der Angehörigenbetreuung

Telefonnummer unter Team + Kontakt

Nachsorgesprechstunde

Im Zusammenhang mit dem niedergelassenen Frauenarzt betreuen wir die Patientin auch im Rahmen der Nachsorge der Brustkrebserkrankung. Bei den Nachsorgeuntersuchungen sollten alle 3 Monate eine genaue Befragung des Befindens und eine exakte körperliche Untersuchung erfolgen. Wenn die Patientin brusterhaltend operiert werden konnte, so sind  alle 6 Monate eine Mammografie der erkrankten Brust (für 3 Jahre) und alle 12 Monate der Gegenseite erforderlich. Danach ist nur noch eine jährliche beidseitige mammografische Kontrolle notwendig. Weiterführende Untersuchungen sind nur bei entsprechenden Beschwerden oder Verdachtsmomenten erforderlich.

Physiotherapie

Schon am ersten Tag nach der Operation erlernen die Patientinnen mit Hilfe der Physiotherapeutinnen Übungen, mit denen das normale Bewegungsausmaß in Schulter- und Armgelenk erhalten und Fehlhaltungen vermieden werden sollen. Die Frauen erhalten Empfehlungen für die Bewältigung des häuslichen Alltages nach einer Operation und für die Prophylaxe eines Lymphödems falls Lymphdrüsen entfernt wurden. Diese Übungen sollen auch zu Hause weitergeführt werden. Außerdem können auch ambulante Lymphdrainagen und physiotherapeutische Behandlungen vermittelt werden.

Genetische Beratung

Bei Patientinnen mit Brustkrebs, bei denen ein genetisches Risiko nicht auszuschließen ist, kann in unserem Brustzentrum nach entsprechender Beratung eine genetische Untersuchung durchgeführt werden. Das sind zum Beispiel sehr junge Patientinnen, Patientinnen mit Brustkrebs in beiden Brüsten oder gleichzeitig bestehendem Eierstockkrebs. Mit der Untersuchung wird getestet, ob eine erblich bedingte Veränderung an bestimmten Genen nachzuweisen ist, die mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung von Brust- und Eierstockkrebs verbunden ist. Bevor sich eine Patientin zu dieser Untersuchung entscheidet, erhält sie eine ausführliche genetische Beratung, die sich auch mit den eventuellen therapeutischen Konsequenzen befasst. Eine Vorbereitung dieser wichtigen Entscheidung ist auch durch unsere Psychoonkologinnen möglich.

Studienteilnahme

In der Krebstherapie werden mit Hilfe von Studien neue Therapie- und Diagnosemöglichkeiten entwickelt, die es zum Ziel haben, die Therapie des Brustkrebses stetig zu verbessern. Wir sind darum bemüht, möglichst viele unserer Patientinnen in Studien einzubringen. Die Teilnahme an einer Studie ist jedoch freiwillig. Entscheidet sich eine Patientin gegen eine Studienteilnahme, entsteht ihr dadurch kein Nachteil. Welche Studienteilnahme für eine Patientin in Betracht kommt, hängt von der Gesamtheit der Befunde der einzelnen Frau ab und wird im Vorfeld ausführlich mit ihr besprochen. Nur durch die Durchführung von Studien ist es möglich, die Therapie des Brustkrebses voranzubringen und für die Frauen auch in Zukunft eine optimale Therapie zu ermöglichen.

Ganzheitliche Therapie:

Maltherapie (Kunst und Gestalten)

Das Angebot der Maltherapie ermöglicht den Patientinnen, ihren Fragen und Problemen auf eine besondere Weise Ausdruck zu verleihen. Das gemalte Bild als momentanes Wirkungsfeld zeugt Perspektiven auf und hilft, Belastungen zu ertragen.

Dienstag und Samstag von 10-12Uhr mit Katharina Roloff (Kunsttherapie) auf Station 8a und 8b

Gesprächskreis Brustkrebs

Der Gesprächskreis ist eine offene Gruppe, die durch eine Ärztin/einen Arzt, eine Sozialarbeiterin und eine Psychologin geleitet wird. Das Ziel der Gruppe besteht in Information und psychische Unterstützung, die den Frauen die Krankheitsverarbeitung erleichtern kann. Außerdem soll dadurch die verständliche Angst vor den Behandlungsformen sowie vor der Erkrankung selbst reduziert werden. 

Ansprechpartner und Telefonnummer unter Team + Kontakt

Gesundheitssport für Brustkrebspatientinnen

Bewegung hilft dem Körper und der Seele. Wir bieten kostenlos Gesundheitssport für Frauen nach einer Brustkrebserkrankung unter Anleitung geschulter Physiotherapeutinnen an. Bewegung hat einen nachgewiesenen positiven Effekt auf das Wohlbefinden und die körperliche Rehabilitation von Brustkrebspatientinnen. Sport ist in jeder Phase der Erkrankung möglich. Auch während Chemotherapie und Bestrahlung kann das körperliche Wohlbefinden positiv beeinflusst werden. 

Unser Trainingsprogramm besteht aus einer Kombination von verschiedenen Gymnastikübungen mit dem Ziel, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit zu verbessern.

Unsere Angebote

Gymnastik

Jeden Montag von 13.00 – 14.00 Uhr, Ort: Elternschule Haus 9, 2. OG
Bitte bringen Sie ein Handtuch, bequeme Sportkleidung und saubere Schuhe bzw. ABS mit.

Walking

Jeden Mittwoch von 13.15 – 14.15 Uhr, Treffpunkt: 13.15 Uhr vor dem Medianzentrum Haus 9 auf dem Klinikgelände 

Unsere Sportangebote sind kostenlos, wir bitten um Anmeldung bitte unter Team und Kontakt >> 

Gesundheitskurse Elternschule (Haus 9, 2. OG)

Die Elternschule ist ein Angebot der Gynäkologie und Geburtshilfe. Neben vielen Informationen für werdende Eltern finden auch Gesundheitskurse statt. Diese verschiedenen Kursangebote stehen den Frauen aus dem Brustzentrum ebenfalls offen. 
Die Kursangebote der Elternschule finden Sie hier >>

Kosmetik-Workshops

In Zusammenarbeit mit einem großen Berliner Perückenstudio und einer Kosmetikfirma möchten wir den betroffenen Frauen helfen, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und sich wohler und sicher zu fühlen. In einem Workshop gibt eine erfahrene Kosmetikerin Tipps zur Gesichtspflege und zum Schminken. Sie zeigt verschiedene Möglichkeiten zur optischen Ergänzung von Wimpern und Augenbrauen und Empfehlungen zur Hautreinigung und Hautpflege. Dazu kommen Tipps für Make-up und Puder für einen frischen Teint und Kaschieren von Hautirritationen sowie Bindetechniken und Haarergänzungen für Tücher, Turbane und noch vieles mehr….
Jede Teilnehmerin erhält hierfür eine Auswahl der notwendigen Kosmetikprodukte. 
Ansprechpartner und Telefonnummer unter Team und Kontakt >>

Ernährungsseminar 

Eine gute und gesunde Ernährung ist wichtig. Deshalb bieten wir regelmäßig den Patientinnen aus dem Brustzentrum Ernährungsseminare an.
Melden Sie sich im Sekretariat des Brustzentrums: Tel. (030) 3035 - 4924

Selbsthilfe

Die Diagnose Krebs macht Angst und stellt uns Frauen vor völlig neue Aufgaben. Eine Krebspatientin ist mit ihrem Schicksal nicht allein. Neben den Spezialisten verschiedener Disziplinen bieten auch Selbsthilfegruppen Unterstützung an.

Die Gruppe von Frau Weiß ist aufgeschlossen, steht allen Frauen mit Rat und Tat zur Seite und ist ein Treffpunkt, bei dem auch die Freude am Leben nicht zu kurz kommt. Durch eine offene Gruppenarbeit besteht die Möglichkeit, dass jede Patientin sich mit ihrem Anliegen, Ideen und Gefühlen einbringen kann. 

Weil die Interessen und Erwartungen der Teilnehmerinnen unterschiedlich sind, ist es für jede betroffene Frau wohltuend zu hören, wie über Gefühle, Angst und Schmerz gesprochen wird und keine mit ihren Sorgen und Problemen allein ist.

An jedem 3. Mittwoch des Monats treffen sich betroffene Frauen mit Krebs, um Erfahrungen in einer Selbsthilfegruppe auszutauschen.  An diesem Treffen können sie ohne Voranmeldung teilnehmen.
Ansprechpartner und Telefonnummer unter Team und Kontakt >>
Ort: Elternschule auf dem Gelände der DRK Kliniken Berlin | Westend, Haus 9, Raum 3, von 17:30 – 19:00 Uhr

Singen als Therapie „Einfach Singen“

Heil-Werden ohne Nebenwirkung medizinische Vorteile des Singens.

Schon vor Tausenden von Jahren wussten die unterschiedlichsten Völker, dass Gesänge heilende Einflüsse auf den Körper und die Seele des Menschen haben.  Seit einiger Zeit beweisen wissenschaftliche Untersuchungen, das gemeinsames Singen den Gesundheitszustand eines Menschen erheblich verbessern kann.

Singen stimuliert die Zirbeldrüse und bewirkt die Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen. Das Hauptsekret ist Melatonin, welches für die Steuerung des Schlaf- und Wachrhythmus verantwortlich ist Melatonin bewirkt besseren Schlaf, ist Krebsprophylaxe und hat einen tumorhemmenden Effekt, Darüber hinaus bessert es die Funktionsfähigkeit des Immunsystems, normalisiert den Blutdruck und synchronisiert die endokrinen Rhythmen. 

Jeder der Sprechen kann, kann auch singen, dies ist unser Motto.

Die DRK Kliniken Berlin | Westend sind mit dem anerkannten Zertifikat "Singendes Krankenhaus – Singende Gesundheitseinrichtung" von dem internationalen Netzwerk zur Förderung des Singens in Gesundheitseinrichtungen e.V. ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten Einrichtungen, die sich im besonderen  Maße für die gesundheitsfördernden Singangebote engagieren.
Hier erhalten Sie mehr Informationen >>
Das Angebot ist für Patienten sowie auch deren Angehörige, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat um 16:00 Uhr treffen sich Gesang interessierte Laien in den DRK Kliniken Berlin | Westend im Hochhaus, Ebene 28.

Ansprechpartner für Fragen und Informationen:

Psychologe Urs Münch
Tel: (030) 3035 - 4223
E-Mail: u.muench@drk-kliniken-berlin.de