Patienteninformation

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12.07.2017 | 16.30 – 18.30 Uhr

Fallvorstellung

Referenten:
Dr. med. Dania Pauli-Magnus, 
Dr. med. Ute Friedrichs

DRK Kliniken Berlin | Westend
Haus V, 1. OG, PDL-Konferenzraum
Spandauer Damm 130
14050 Berlin

13.12.2017 | 16.30 – 18.30 Uhr

Fallvorstellung

Referenten:
Dr. med. Dania Pauli-Magnus, 
Dr. med. Ute Friedrichs

DRK Kliniken Berlin | Westend
Haus V, 1. OG, PDL-Konferenzraum
Spandauer Damm 130
14050 Berlin

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KONTAKT

DRK Kliniken Berlin | Westend

Klinik für Anästhesie, Schmerztherapie, Intensiv- und Notfallmedizin

Multimodale Stationäre Schmerztherapie
Station 8b 

Spandauer Damm 130
14050 Berlin

Telefon: (030) 30 35 - 5671
Fax: (030) 30 35 - 5679
E-Mail-Kontakt

Chefarzt

Prof. Dr. Arnd Timmermann, DEAA  

Schmerztherapeuten

Dr. med. Ute Friedrichs
Oberärztin Anästhesie

Dr. med. Dania Pauli-Magnus
Fachärztin Anästhesie

Hier finden Sie uns

Multimodale Stationäre Schmerztherapie Station 8b

Was sind chronische Schmerzen?

Langandauernde Schmerzen haben einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Im Gegensatz zu akuten Schmerzen ist die „Warnfunktion“ verloren gegangen und der Schmerz entwickelt hin zu einem eigenständigen Krankheitsbild. Hierbei spielen neben körperlichen Faktoren auch psychische und soziale Faktoren eine tragende Rolle- man spricht von einer „Schmerzchronifizierung“. 

Wie sieht unser Therapieangebot aus?

Wir verfügen in den DRK Kliniken Berlin | Westend über acht stationäre Betten. Unser Therapieangebot richtet sich an Patientinnen und Patienten, die über einen Zeitraum von mehreren Monaten und länger unter anhaltenden Schmerzen leiden.

Wenn eine alleinige medikamentöse Behandlung oder auch Operationen nicht zu einer langfristigen Schmerzlinderung beitragen konnten, kann eine multimodale Schmerztherapie möglicherweise sinnvoll sein.

Was für Schmerzen behandeln wir?

Wir behandeln eine Vielzahl an chronischen Schmerzen, welche nicht durch einen Tumorerkrankung verursacht sind. Hierzu gehören:

  • Langandauernde Rücken- und Nackenschmerzen
  • Schmerzen nach Operationen (z.B. nach schweren Unfällen oder Rückenoperationen)
  • Ganzkörperschmerzen (z.B. Fibromyalgiesyndrom)
  • Nervenschmerzen (z.B. bei Verengung des Spinalkanals, Polyneuropathien, Zosterneuralgien)
  • CRPS (komplex regionales Schmerzsyndrom)
  • Schmerzen verursacht durch Medikamente (z.B. Medikamenteninduzierter Kopfschmerz)
  • Schmerzen unklarer Ursache

Was ist multimodale Schmerztherapie?

Spezielle Physiotherapie (Manuelle Therapie, Alltagstraining, medizinische Trainingstherapie, TENS), Ergotherapie, medikamentöse Schmerztherapie, psychologische Verhaltens-therapie, Wissensvermittlung zum Thema Schmerz, Entspannungsverfahren (Progressive Muskelrelaxation) und Musiktherapie tragen in Kombination dazu bei, dass schrittweise eine Schmerzreduktion erreicht werden kann. 

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Team der Stationären Multimodalen Schmerztherapie

Durch eine enge Zusammenarbeit der Therapeuten wird ermöglicht, dass der Schmerz aus verschiedenen Aspekten beleuchtet wird. Gemeinsam mit dem Behandlerteam erarbeiten wir so einen auf Sie und Ihre Erkrankung einen passenden Therapieplan. Im Rahmen der täglichen Visiten und regelmäßigen Teambesprechungen wird der Therapieverlauf genau dokumentiert und gegebenenfalls angepasst um einen maximalen Effekt zu erreichen.

Sie werden durch ein erfahrenes Team aus Schmerztherapeuten und Fachärzten für Anästhesie, ärztlichen Psychotherapeuten (Fachärzte für Psychosomatische Medizin) der Wiegmann Klinik, Physiotherapeuten sowie Pflegenden eng betreut. Weiterhin sind Sportwissenschaftler, Musik- und Kunsttherapeuten Teil des Teams.

Interdisziplinäres Team der multimodalen Schmerztherapie

Was sind unsere Behandlungsziele?

  • Schmerzreduktion
  • Verbesserung der Belastbarkeit im Alltag
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Wiedererlangen der Arbeitsfähigkeit
  • Verbesserter Umgang mit Schmerz: Schmerzbewältigungstraining
  • Erkennen von eigenen Ressourcen
  • Therapieplanung nach Entlassung

Für den Erfolg der Schmerztherapie ist Ihre aktive Mitarbeit und die Fortführung des Therapiekonzepts nach der Entlassung zwingend notwendig.

Entscheidend für einen langfristigen Behandlungserfolg ist in erster Linie eine Veränderung des Schmerzverhaltens im Alltag der Betroffenen. Schrittweise muss ein aktiver, selbstbestimmter Umgang mit den Schmerzen erlernt werden. Aufgrund der oft schon jahrelange bestehenden Beschwerden und deren Folgen sind auch kleine Schritte auch schon als großer Erfolg zu werten. Um dieses Ziel zu erreichen, erhalten sie während ihres Aufenthaltes bei uns neben medikamentöser Unterstützung auch intensive psychologische Unterstützung und regelmäßige Physiotherapie.

Wie geht es nach der Entlassung weiter?

Nach der Entlassung erfolgt die Weiterverordnung der Medikamente über ihren behandelnden Arzt, dies kann Ihr Hausarzt oder Ihr niedergelassener Schmerztherapeut sein. Sinnvoll ist es einen Termin direkt im Anschluss an die Entlassung zu vereinbaren.

Uns ist es wichtig ihre Ihre ärztlichen, psychotherapeutischen und physiotherapeutischen Behandler so umfassend wie möglich zu informieren. Sie erhalten zur Entlassung einen ausführlichen Therapiebericht mit allen wichtigen Informationen. Außerdem ist eine Rücksprache mit uns für die Kollegen jederzeit möglich.

Wichtig zum Erhalt und Ausbau der erreichten Therapieziele ist die Fortführung der erlernten Eigenübungen und Schmerzstrategien. Falls notwendig sind wir bei der Vermittlung von ambulanten Therapieplätzen behilflich.

Ihr Weg zu uns: Ablauf der stationären Multimodalen Schmerztherapie

Auf Ihre Anfrage hin erhalten Sie von uns den Deutschen Schmerzfragebogen, welcher uns hilft einen ersten Eindruck über Ihre Schmerzen zu bekommen. Bitte schicken Sie uns den ausgefüllten Fragebogen zusammen mit Ihren vorhandenen Befunden und Arztbriefen an uns zurück.

Die Kontaktinformationen:

DRK Kliniken Berlin | Westend
Multimodale Stationäre Schmerztherapie Station 8b
Spandauer Damm 130, 14050 Berlin

Anschließend vereinbaren wir telefonisch mit Ihnen einen Termin zur Planung der multimodalen Schmerztherapie. Dies kann je nach Erkrankungsbild und -dauer ambulant oder stationär für zwei Tage erfolgen.

Ambulant erfolgen ein ausführliches Aufnahmegespräch und eine körperliche Untersuchung. Gemeinsam mit Ihnen legen wir Ihre persönlichen Therapieziele für den stationären Aufenthalt in der multimodalen Schmerztherapie fest.

Wenn Ihre Schmerzgeschichte sehr umfangreich ist, sehr viele Behandlungen nicht angeschlagen haben oder die zugrundeliegenden Ursachen eventuell nicht geklärt sind, ist ein 2-tägiger stationärer Aufenthalt sinnvoll, um Ihre Geschichte quasi „neu zu sortieren“. Im Rahmen dieses Kurzaufenthaltes erfolgen ein ausführliches schmerz- und psychotherapeutisches Erstgespräch sowie eine Untersuchung durch unsere Physiotherapie.

Anschießend geben wir Ihnen eine Therapieempfehlung bzw. planen mit Ihnen die anschließende stationäre Schmerztherapie.

Die anschließende stationäre Schmerztherapie dauert in der Regel 16 Tage und findet zu festen Terminen statt.
Wir bitten um Verständnis, dass eine Aufnahme nicht zu Wunschterminen möglich ist.

Ablauf der Aufnahme:

Sowohl für das ambulante Aufnahmegespräch als auch die stationäre Aufnahme benötigen Sie von Ihrem einweisenden Arzt eine Krankenhauseinweisung.

Wir teilen Ihnen den vereinbarten Termin sowie alle wichtigen Informationen schriftlich mit. Am Aufnahmetag melden Sie sich bitte zuerst im Erdgeschoss am Eingang F an der Aufnahme mit Ihrer Krankenhauseinweisung und der Versichertenkarte Ihrer Krankenkasse.

Anschließend begeben Sie sich bitte auf die Station 8b. Dort werden alle weiteren Formalitäten erledigt und Sie erhalten neben einer Führung zur Orientierung auch Ihren persönlichen Therapieplan.

Für Ihren stationären Aufenthalt sind folgende Dinge sinnvoll: „Packliste“