Zwei neue Chefärzte in Köpenick

Berlin, 11. August 2015

Chefarzt Dr. Matthias Mende


Chefarzt Rainer Wieth

Zwei neue Chefärzte haben mit Wirkung vom 1. August 2015 in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick ihre Arbeit aufgenommen. Dr. med. Matthias Mende (48) ist neuer Chefarzt der Klinik für vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick. Zudem ist zum 1. August 2015 der bisherige kommissarische Leiter der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick, Rainer Wieth (43), zum Chefarzt berufen worden. Der Vorgänger von Herrn Wieth, Dr. med. Jörg Schreier, hatte das Unternehmen am 28. Februar 2014 verlassen.

Dr. med. Matthias Mende war zuletzt als Chefarzt für Gefäßchirurgie in Stendal tätig. Mit Herrn Dr. Mende haben die DRK Kliniken Berlin | Köpenick einen kompetenten Chefarzt gewinnen können, der die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Gefäßmedizin an der Köpenicker Klinik bereichern und das Leistungsspektrum ausbauen wird. Zu seinen medizinischen Schwerpunkten zählen die Behandlung des diabetischen Fußsyndroms, der Halsschlagadern, der chronischen Venenerkrankungen, der Dialyse-Zugänge sowie die Wiedereröffnung von Gefäßverschlüssen. Der gesamte Bereich der Chirurgie an der Schlagader (Aortenchirurgie) mit dem Einsetzen von Gefäßstützen (Stents) soll zudem in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick weiter ausgebaut werden. Das Ziel ist, vermehrt minimal-invasiv und nicht mehr offenen mit großen Schnitten zu operieren, um noch bessere und für die Patienten schonendere Operationsergebnisse zu erzielen. Zudem können dadurch schwer kranke Patienten operiert werden, die früher vielleicht als nicht operabel galten. „Ein großes Anliegen ist die individuelle, maßgeschneiderte Behandlung der komplexen Erkrankungen im Einklang mit den Wünschen der Patienten. Auch durch meine allgemeinmedizinische Ausbildung behandele ich nicht nur das operative Problem meiner Patienten, sondern auch internistische ‚Nebenerkrankungen‘ “, sagt Dr. Mende.

Personell verstärkt wird das Team durch Oliver von Haxthausen (50), Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie. Herr von Haxthausen hat in den letzten Jahren besondere Expertise in der interventionellen Behandlung von Erweiterungen (Aneurysmen) der großen und kleinen Gefäße gesammelt, sowie in der Schaffung und Korrektur von Dialyse-Zugängen. „Mit dem Ausbau der Klinik für Gefäßchirurgie wird der Schwerpunkt der Gefäßmedizin weiter gestärkt“, sagt Dr. Mende. Die veränderten Lebensbedingungen wie Bewegungsmangel, Übergewicht und ansteigendes durchschnittliches Lebensalter führen zu einem Anstieg der Gefäßerkrankungen. Diesem steigenden Bedarf in der Bevölkerung wird durch eine moderne Gefäßmedizin Rechnung getragen. Die Gefäßchirurgie, die in enger Zusammenarbeit mit der Radiologie, der Kardiologie und der Angiologie arbeitet, bietet somit das gesamte aktuelle Spektrum der Gefäßmedizin an. „Dieses reicht von der medikamentösen Behandlung, minimal-invasiven Therapien (Ballonerweiterung, Stenteinlage, Stentgraft, Embolisation, Schlaganfallbehandlung, Behandlung von Lungenembolien etc.) bis hin zur modernen operativen Therapie mit Bypassanlage. Ein weiterer Schwerpunkt ist die moderne, feuchte Wundbehandlung, die oft nach einer erfolgreichen Verbesserung der Durchblutung angewandt werden sollte und die adäquate Ernährung des Patienten, gegebenenfalls mit einer verbesserten Einstellung des Blutzuckers, da ansonsten Wunden erschwert heilen“, betont Dr. Mende.

Rainer Wieth, zum 1. August 2015 zum Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe berufen, ist bereits seit dem Jahr 2000 als Arzt in den DRK Kliniken Berlin tätig. Im Juni 2008 wurde er Oberarzt und leitet die Klinik seit März 2014 kommissarisch. In dieser Zeit hat Herr Wieth sowohl fachlich als auch persönlich überzeugt. Die Geschäftsführung und die Krankenhausleitung sind daher sicher, dass Herr Wieth die Weiterentwicklung der Fachabteilung mit Fortsetzung seiner bisherigen Arbeit in der gynäkologischen Onkologie und der Geburtshilfe im Sinne der Patienten erfolgreich vorantreibt. „Die Harmonie von langjähriger Tradition mit hoher fachlicher Expertise zeichnet unsere Arbeit in der Frauenklinik und Geburtshilfe in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick aus.“ Chefarzt Wieth ist spezialisiert auf die Gebiete der gynäkologischen Onkologie und auf Erkrankungen des Beckenbodens, die er und sein Team mit modernen, minimal-invasiven Operationstechniken behandeln.

In den DRK Kliniken Berlin | Köpenick werden alle Arten von gynäkologischen Krebsleiden von der Diagnosestellung bis zur Therapie betreut. „Es ist mein Anspruch, die betroffenen Frauen in allen Phasen ihrer Erkrankung zu begleiten, medizinisch korrekt zu behandeln, aber auch die betroffene Frau als Person in unsere medizinische Arbeit mit einzubeziehen. Krankheit bzw. Genesung betrifft nicht nur den menschlichen Körper, sondern auch die Persönlichkeit“, sagt Wieth. Er ist daher überzeugt, dass die modernen Operationstechniken wesentliche Vorteile für die Patienten beinhalten: „Wir können heutzutage viele gutartige und zum Teil auch bösartige Erkrankungen (zum Beispiel Gebärmutterhalskrebs) durch eine schonende minimal-invasive Operation therapieren. Dieses Vorgehen führt zu einer schnelleren Genesung, zu einem verkürzten Krankenhausaufenthalt und wird von den so operierten Patientinnen sehr geschätzt“, so Herr Wieth. Ferner arbeitet die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe eng mit dem von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierten Brustzentrum der DRK Kliniken Berlin | Köpenick zusammen.

Im Rahmen der Behandlungen des Beckenbodens bieten ebenfalls die modernen implantatgestützten Operationstechniken (Netzimplantate) bei Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz (TVT-Plastik) hohe Genesungschancen. „Urinverlust sollte kein Tabuthema sein – viele Formen der Harninkontinenz sind medikamentös oder durch eine kurze Operation zu heilen.“

Im „KreißsaalHotel“ am Standort Köpenick stehen neben zwei Kreißsälen fünf geschmackvoll eingerichtete Apartments zur Verfügung. Unter dem Motto „Von der ersten Wehe bis zum ersten Frühstück“ verbleiben die Schwangeren mit ihren Partnern bis nach der Geburt im Kreißsaal. „Die Geburt und das erste Kennenlernen sind wichtige und intime Momente im Leben einer jungen Familie. Diese Momente begleiten wir mit unserer medizinischen Arbeit in einer entspannten Atmosphäre. Das ist mein Verständnis von moderner Geburtshilfe.“ Die DRK Kliniken Berlin | Köpenick bieten eine individuelle, familienorientierte Geburtshilfe. In den vergangenen Jahren sind jährlich etwa 1000 Kinder in Köpenick geboren.

Klinik-Adressen:

DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Klinik für vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie
Chefarzt Dr. med. Matthias Mende
E-Mail: m.mende@drk-kliniken-berlin.de
Tel.: (030) 3035 – 3357
Fax.: (030) 3035 – 3356
Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Chefarzt Rainer Wieth
E-Mail: r.wieth@drk-kliniken-berlin.de
Tel.: (030) 3035 – 3326
Fax.: (030) 3035 – 3307
Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin

Die DRK Kliniken Berlin sind ein freigemeinnütziger Klinikverbund mit vier Krankenhäusern und einem Pflegeheim mit insgesamt 1.509 genehmigten Betten in Trägerschaft der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V. In 35 Fachabteilungen, 26 Kompetenzzentren, drei Zentralen Notaufnahmen und mit zahlreichen ambulanten Angeboten werden rund 200.000 Patienten pro Jahr von über 3.400 Mitarbeitern versorgt. Damit gehören die DRK Kliniken Berlin zu den 26 größten Arbeitgebern in der Hauptstadt. Die DRK Kliniken Berlin sind nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) zertifiziert. Die DRK Kliniken Berlin | Westend, DRK Kliniken Berlin | Köpenick und DRK Kliniken Berlin | Mitte sind als akademische Lehrkrankenhäuser der Charité – Universitätsmedizin Berlin anerkannt.

Kontakt:
Tanja Kotlorz
Pressesprecherin der DRK Kliniken Berlin
Telefon: (030) 30 35 - 50 70,
Mobil (0152) 0157 - 50 70
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E-Mail: t.kotlorz@drk-kliniken-berlin.de