Vorsorge bei Brusterkrankungen

Berlin, 12. Oktober 2012

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Im Rahmen der monatlich stattfindenden Informationsveranstaltung "Arzt-Patienten-Gespräche" der DRK Kliniken Berlin | Köpenick möchten Fachmediziner zeigen, wie Frauen dem Brustkrebs ganz leicht vorbeugen können. Deshalb laden wir herzlich zu der Veranstaltung „Sicher fühlen: Vorsorge bei Brusterkrankungen“ am Mittwoch, den 17. Oktober 2012 ein. Dabei wird umfassend informiert, wie Frauen eine Veränderung in ihrer Brust früh erkennen können.

Das Angebot ist kostenlos. Durch das einstündige Arzt-Patient-Gespräch führt die erfahrene Brustkrebsspezialistin und Chefärztin des Brustzentrums der DRK Kliniken Berlin | Köpenick, Dr. med. Anke Kleine-Tebbe.

Arzt-Patienten-Gespräch:
Sicher fühlen: Vorsorge bei Brusterkrankungen

Zeit und Ort: 17. Oktober 2012 ab 18 Uhr
DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Salvador-Allende-Straße 2 – 8,
12559 Berlin
Speisesaal, Haus 21 (Eingang Müggelschlößchenweg)

Ansprechpartner:
Chefärztin Dr. med. Anke Kleine-Tebbe
Brustzentrum
Telefonnummer: (030) 3035 – 3501

„Jede Frau ab dem 30. Lebensjahr sollte ihre Brüste – am besten einmal pro Monat – abtasten“, sagt Chefärztin Dr. med. Anke Kleine-Tebbe. Ziel ist es, die eigenen Brüste zu kennen, damit man in Zukunft Veränderungen schnell bemerkt. Was viele nicht wissen: Brustkrebs ist keineswegs ausschließlich eine Frauenkrankheit. Auch Männer können betroffen sein, da auch sie eine Brustdrüse haben, an der Krebs entstehen kann. Bei Männern kommt es aber sehr selten zu einer Erkrankung.

Eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung und ausgewogener Ernährung kann das eigene Risiko als Frau, an Brustkrebs zu erkranken, um 40 Prozent senken.

Die Risikofaktoren im Überblick:

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die die Entstehung von Brustkrebs begünstigen.

Einige von ihnen sind durch persönliche Verhaltensweisen beeinflussbar, andere jedoch nicht.
Brustkrebs in der Familie
Übergewicht
Mangelnde Bewegung
Alkohol und Nikotin
Hormontherapie im Alter > 5 Jahre

Je eher ein Brustkrebs erkannt wird, umso größer sind die Heilungschancen.

Um Veränderungen der Brust in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen, spielen neben der Selbstuntersuchung zwei weitere Maßnahmen eine wesentliche Rolle:

1. Die Früherkennungsuntersuchung bei der/dem Gynäkologin/Gynäkologen

Ab dem 30. Lebensjahr zahlen die gesetzlichen Krankenkassen jeder Frau einmal pro Jahr eine Früherkennungsuntersuchung, bei der die Ärztin oder der Arzt Brust und die Achselhöhle auf knotige Veränderungen abtastet. Wenn sich dabei ein auffälliger Befund zeigt, wird in der Regel eine Brustultraschall- oder eine Röntgenuntersuchung (Mammographie) angeraten.

2.  Mammographie-Screening

Seit fünf Jahren erhält jede Frau zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr eine Einladung zur so genannten Früherkennungsmammographie im Rahmen des Mammographie-Screenings. In Berlin stehen vier Screeningeinheiten zur Verfügung, wo diese Untersuchung unter den höchsten Qualitätsanforderungen durchgeführt wird.

Informieren Sie sich zum Thema Prävention und Früherkennung bei Brustkrebs und kommen Sie am 17. Oktober 2012 zu unserem Arzt-Patienten-Gespräch "Sicher fühlen: Vorsorge bei Brusterkrankungen".

Bei dem nächsten Arzt-Patienten-Gespräch geht es um das Thema: Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes: Wie können wir vorbeugen, wie frühzeitig diagnostizieren? 14. November 2012 ab 18 Uhr in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos

>>> Das gesamte Programm finden Sie hier.