Tumorkonferenz anlässlich des 14. Deutschen Lungentages

Berlin, 28. September 2011

Unter den Gästen waren Fachärzte aus ganz Deutschland


Chefärztin der Radiologie Dr. Ellen Foert und Chefarzt der Strahlentherapie, Dr. Andrej Stupavsky


Oberärztin Dr. Mi-Rim Kim, Zentrums- koordinatorin des Lungenkrebszentrums
Fotos: DRK Kliniken Berlin

Im Rahmen des 14. Deutschen Lungentages veranstalteten die DRK Kliniken Berlin | Mitte am 17. September 2011 ein Arztseminar in Form einer Tumorkonferenz. Die Ärzte der DRK Kliniken Berlin und Kooperationspartner des Lungenkrebszentrums erörterten den aktuellen Stand der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten beim Bronchialkarzinom.

Unter der wissenschaftlichen Leitung und Moderation von Chefarzt Professor Dr. Peter Dorow fanden sich rund 70 Fachärzte aus dem niedergelassenen und stationären Bereich ein, um ihren Wissens- und Erfahrungsstand zum Thema Lungenkrebs auszutauschen. Unter den Gästen waren Fachärzte aus ganz Deutschland.

Unter den verschiedenen fachlichen Perspektiven der Pneumologie (Chefarzt Professor Dr. Peter Dorow, Oberärztin Dr. Mi-Ri Kim, Pneumologisches und Schlafmedizinisches Zentrum, Lungenkrebszentrum), der Pathologie (Chefärztin Dr. Cornelia Radke und Frau Dr. Sabine Delventhal, Hannover), der Radiologie (Chefärztin Dr. Ellen Foert), der Strahlentherapie (Dr. Andrej Stupavsky), der Chirurgie und Thoraxchirurgie (Chefarzt PD Dr. Paul Schneider) diskutierten die Spezialisten des Standortes über aktuelle Fälle von Bronchialkarzinomen im Lungenkrebszentrum. Professor Dorow erörterte an Fallbeispielen die modernen pneumologischen bronchoskopischen Verfahren wie Weißlichtbronchoskopie, Autofluoreszenzbronchoskopie sowie therapeutische Möglichkeiten durch Lasertherapie, Afterloadingtherapie oder Stentimplantation.

Frau Oberärztin Dr. Mi-Ri Kim stellte eine Vielzahl von verschiedenen anonymisierten Patientenfällen vor. Alle beteiligten Ärzte diskutierten diese Fälle interdisziplinär. Es wurden verschiedene pneumologische Funktionsuntersuchungen wie Bodyplethysmographie, Ergospirometrie dargestellt, um prä- und postoperative Risikominimierung zu beschreiben. Weiterhin erfolgte durch die Radiologie eine Darstellung der typischen radiologischen Befunde.
Im Anschluss daran wurden die pathologischen Präparate durch Frau Dr. Radke präsentiert. Es wurden unter Einbeziehung der ambulanten Kooperationspartner - wie Privatdozent Dr. Schmittel - Therapiepläne anhand der operativen, radiologischen und chemotherapeutischen Leitlinien erstellt.

Professor Dorow und sein Team stellte den Gästen im Anschluss das neue OP-Zentrum mit dem im Mai eröffneten Hybrid-OP vor.