Sieg der Techniker mit 2:0

Berlin, 13. Juni 2016

Beim sportiven Sommerfest auf der Sportanlage Westend kämpften am vergangenen Samstag elf Fußballteams aus drei Klinikstandorten der DRK Kliniken Berlin fair gegeneinander.





Platz 1: Die Techniker

Manchmal reichen zwei Tore, um eine ganze Nation glücklich zu machen, wie beim EM-Auftaktspiel der deutschen Nationalelf gegen die Ukraine am Sonntag.

Welche verbindende Kraft der Fußball hat, das zeigte sich auch beim sportiven Sommerfest der DRK Kliniken Berlin am vergangenen Samstag auf der Sportanlage Westend. Die drei Klinikstandorte Westend, Mitte und Köpenick hatten zusammen elf Mannschaften gestellt, die auf Kleinfeldern ihre fußballerischen Fähigkeiten zeigten.

Bevor das Turnier begann, wurde jeder Spieler und Anfeuerer fürsorglich erst einmal mit einer Picknicktüte versorgt von der Kaufmännischen Leiterin des Westends, Patricia Over. Dann geht es, wie bereits in den vergangenen Jahren, um eine Frage der Ehre. Zum Auftakt wünscht die Organisatorin des Wettbewerbs und Turnierrichterin Martina Parow allen Mannschaften Fair Play. In den folgenden schweißtreibenden Spielstunden heizt DJ Mario zusätzlich mit Musik und kräftigen Sprüchen ein.

Jeweils zehn bis 15 Minuten dauert ein Spiel. „Es ist schwierig, in zehn Minuten ein Tor zu schießen“, grübelt noch das Team der Notfaller vor dem ersten Spiel. Schon kommt der erste Anpfiff und bei den Teams Schienbein 05 gegen die Süßen Hasen zeigt Schienbein 05 sofort, dass man sogar zwei Tore in nur fünf Minuten schießen kann. Dagegen endet der Kampf im benachbarten Spielfeld von Dynamo Dronte gegen FC Alarm im Darm mit 0:0.

Mit Klatschpappen und markigen Sprüchen werden die Teams von den zahlreichen Gästen angefeuert. Sehr torreich enden die Austragungen auf dem dritten Spielfeld. Die fantastische 4 kämpft wacker gegen den Röntgenballsport RB Westend, verliert aber 0:5. Ebenfalls eindeutiger Sieger beim zweiten Spiel sind die Techniker gegen Die fantastische 4 mit einem 0.8 Sieg. Spätestens bei dem Ergebnis ist vielen klar, mit den Technikern muss man rechnen. Und so kommt es dann auch. Doch zuvor kämpft noch Schienbein 0:5 gegen den Elektrischen Sturm Westend. Große Gefahr immer wieder vor dem Tor von Schienbein 0:5. Die Abwehr steht lange. Doch dann ballert Elektrischer Sturm doch das Leder ins Tor. Ergebnis: 1:0.

Viertelfinale nach 12 Uhr. Die Zitterpartie, wer kommt weiter, wer ist schon raus? Manche wetten schon auf Dynamo Dopamin als Favoriten. Acht Teams spielen schließlich im Viertelfinale gegeneinander. Beim Wettkampf Eisern Infusion gegen Elektrischer Sturm kommt es zum Foul. So mancher Spieler hat jetzt Bodenkontakt mit dem Kunstrasen. Man sieht erste Pflaster auf Knien und an Schienbeinen.

Jetzt geht es um das Halbfinale, jeder möchte gerne den Pokalsieg nach Hause tragen. Bei Eisern Infusion gegen Elektrischer Sturm Westend entscheidet schließlich das Neun-Meter-Schießen für den Elektrischen Sturm. Greta ist jetzt die Glücksfee, das Mädchen darf die Teamzusammenstellung für das Halbfinale auslosen. Dynamo Dronte spielt gegen die Techniker. Dynamo Dopamin gegen den Elektrischen Sturm Westend.

Anpfiff ist um 13:05 Uhr. Mit drei Treffern entscheiden die Techniker auch dieses Match für sich. Bei Dynamo Dopamin gegen Elektrischer Sturm steht es noch 0:0. Da krümmt sich plötzlich ein Spieler auf dem Boden, Verletzungspause, ein Auswechselspieler rennt aufs Feld. Die Partie endet schließlich 0:0 und muss mit Neun-Meter-Schießen entschieden werden. 3.1 für den Elektrischen Sturm und damit Platz drei bei dem Turnier.

Im packenden Endspiel fightet Dynamo Dopamin, (der Vorjahressieger), gegen die Techniker. Keiner gönnt dem anderen ein Tor, wie eine Mauer stehen die Abwehr-Spieler. Nach einem 0:0 entscheidet schließlich das Neun-Meter-Schießen. 2.0 für die Techniker, frenetischer Beifall, die Spieler klatschen sich ab.

Mit einem lässigen Get-together auf dem Gelände des Westend mit kulinarischen Leckereien feiern sich alle Teams nochmal an diesem sportiven, sonnenverwöhnten Samstag. Martina Parow bedankt sich ausdrücklich für das Fair Play und bei ihren Schiedsrichtern für die tolle Leistung. „Ich weiß, das ist kein einfacher Job. Aber der Schiedsrichter hat immer Recht“, sagt sie. Die Richter werden mit kleinen Geschenken beehrt. Derweil verspricht Chefarzt Dr. med. Bernd Frericks, im nächsten Jahr nicht nur als Zuschauer und Anfeuerer dabei zu sein, sondern ganz sicher auch als Spieler. Nicht nur Pokale, sondern auch Gutscheine und Urkunden wurden nun verliehen.

Platz 3: Elektrischer Sturm Westend

Platz 2: Dynamo Dopamin (ZSPR Westend) und schließlich

Platz 1: Die Techniker

Ein schönes sportliches Sommerfest findet seinen Ausklang.