„Schaufensterkrankheit – Was muss ich tun?“

Berlin, 12. Oktober 2011

Köpenicker Arzt-Patienten-Gespräch zum Thema: „Schaufensterkrankheit – Was muss ich tun?“ am 19. Oktober 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Tun häufig Ihre Beine weh? Müssen Sie des Öfteren Stehen bleiben und Ihre schmerzenden Waden massieren?

Dann leiden Sie vielleicht unter der Schaufensterkrankheit. Das ist eine häufige Erkrankung des Gefäßsystems, welche unbehandelt zu schweren körperlichen Beeinträchtigungen führt. Die Schaufensterkrankheit ist eine arterielle Verschlusskrankheit und kennzeichnet die Durchblutungsstörungen des Beines. Wie der Begriff „Schaufensterkrankheit“ darstellt, müssen die Betroffenen häufig anhalten oder ihr Laufen aufgrund der schlechten Durchblutung des Beines verlangsamen. Die Ursache derartiger Durchblutungsstörungen wird vom Gefäßmediziner als Gefäßverkalkung bezeichnet.
Die Schaufensterkrankheit gehört zu den peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten (pAVK). Diese zählen zu den häufigsten Gefäßerkrankungen der Beine und sind gleichzeitig eine Erkrankung des gesamten Arteriensystems. Chronische Durchblutungsstörungen führen zu einer eingeschränkten, schmerzhaften Gehstreckenreduzierung, die als Hinken erkennbar ist. Der Patient sollte Risiken, die eine mögliche Durchblutungsstörung begünstigen können, wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Fettstoffwechsel, behandeln lassen. Kommen Bewegungsmangel und Rauchen dazu, sind alle Voraussetzungen für eine Verschlusskrankheit gegeben. Eine plötzliche akute Minderdurchblutung der Beinmuskulatur ist vergleichbar mit einem Herzinfarkt und kann bei Blutmangel für den Beinmuskel als Beininfarkt bezeichnet werden. Durch eine sofortige Diagnostik können derartige Veränderungen des Schlagadersystems sichtbar gemacht und umgehend behandelt werden. Schwerpunkt der Gefäßchirurgie sind neben minimal-invasiven Methoden auch operative Verfahren.
Aufgabe und Anliegen der Gefäßmedizin ist es, Durchblutungsstörungen der Beine so zu behandeln, dass die Gehstreckeneinschränkung gering und die Gefahr einer möglichen Amputation gebannt ist. Wir möchten Ihnen helfen, Durchblutungsstörungen frühzeitig zu erkennen, Risikofaktoren zu minimieren und durch eine individuelle Therapie die Laufeigenschaften wie auch die Funktionstüchtigkeit der Beine zu erhalten.

Lassen Sie sich von unseren Spezialisten informieren und beraten. In den DRK Kliniken Berlin am Standort Köpenick arbeiten Fachärzte unterschiedlicher Disziplinen zusammen für eine hervorragende Versorgung gefäßkranker Patienten. Für Ihre persönlichen Fragen haben wir immer ein offenes Ohr.

Kontakt:

Chefarzt Dr. med. Michael Naundorf
Klinik für vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie
Gefäßzentrum Berlin-Süd
Tel.: (030) 30 35 - 33 58, Fax:(030) 30 35 - 33 56
E-Mail: gefaesschirurgie@drk-kliniken-koepenick.de

Veranstaltungsort:

DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Salvador-Allende-Straße 2 – 8, 12559 Berlin
Speisesaal, Haus 21 (Haupteingang Bettenhaus)

Nächstes Köpenicker Arzt-Patienten-Gespräch:

Am 9. November 2011 um 18:00 Uhr findet die nächste Veranstaltung zum Thema: „Der Blick ins Herz – Moderne Bildgebung in der Kardiologie“ mit Oberärztin Dr. med. Angelika Bublak statt.