Rund 750 Besucher beim Richtfest für den Neubau und zum Tag der offenen Tür in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Berlin, 05. Juni 2009

Selbst mit gebrochener Hand und gekennzeichnet vom eigenen Hausbau, ließ es sich der Verwaltungsleiter des Standortes, Herr Armbrust, an diesem Festtag nicht nehmen, den letzten Nagel ein zu schlagen auf dem Dach des neu errichteten 5-geschossigen Funktionsgebäudes.

Richtfest Krankenhausneubau

Geschäftsführung, Oberin und Bezirksbürgermeisterin als Gäste

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In seiner Ansprache vor dem Rohbau war der Stolz auf den erreichten Meilenstein bei diesem großen Bauvorhaben deutlich heraus zu hören. Auf einer Nutzfläche von 3800 m² wurden ca. 2.500 m³ Beton und 680 t Stahl verbaut. Jetzt, nach knapp sieben Monaten Bauzeit, und sogar früher als geplant, steht der Baukörper des 5-geschossigen neuen Funktionstraktes auf dem Gelände der DRK Kliniken Berlin | Köpenick.

Zwar steht auf dem Bauschild "Das Land Berlin finanziert dieses Krankenhausbauvorhaben", das aber ist buchstäblich nur die halbe Wahrheit: denn von der Gesamtsumme von 24 Millionen Euro trägt der Senat nur 50%. 12,5 Millionen Euro zahlt der Träger der DRK Kliniken Berlin, die DRK-Schwesternschaft Berlin. Herr Armbrust dankte daher Frau Oberin Schäfer-Frischmann und dem Aufsichtsrat an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich.

Die Arbeit an dem Bauvorhaben hatten und haben jedoch die Handwerker, die Ingenieure und Architekten, Herrn Armbrust war es in seiner Festrede ein Anliegen besonders diesen ausdrücklich für Ihren geleisteten Einsatz zu danken.

Nachdem der Richtkranz unter allgemeinem Applaus der Oberin, unserer Geschäftsführer, der Bezirksbürgermeisterin Frau Schöttler sowie vielen Ärzten und Pflegekräften des Hauses emporgezogen wurde, entrichtete der Polier, Herr Heiden, vom Dach herab den Richtspruch.

Dann konnte der Rohbau endlich von innen besichtigt werden. Herr Armbrust leitete die erste Führung, an der die Bürgermeisterin teilnahm, zwecks Stabilisierung wegen ihrer hohen Absätze gestützt von Herrn Professor Kersting.

Bei der Besichtigung des Rohbaus bot sich dem Besucher ein erstaunlich ordentliches Bild in den einzelnen Etagen. Jede von der Decke hängende Kabelrolle war ordentlich aufgewickelt, die Gänge gefegt und mit rot-weißen Bändern gesichert. Auch die Herren vom Landesamt für Bausicherung zeigten sich sehr beeindruckt.

Im Licht durchfluteten Untergeschoss wird die technisch aufwändige Zentralsterilisation untergebracht werden, im Erdgeschoss die Endoskopie- und Rötgenabteilung. Zwei zusätzliche Operationssäle und die kardiologische Funktionsdiagnostik werden im 1. Obergeschoss eingerichtet. Für den zweiten Stock ist eine interdisziplinäre Komfortstation mit 28 Betten vor gesehen und im 3. Obergeschoss werden sechs Chefärzte ihre Büros beziehen.

"Haltet durch" sagte Herr Armbrust allen Mitarbeitern "Wir freuen uns schon auf die nächste große Feier Mitte 2010 - der Einweihung!".

Die Köpenicker Lokalpresse (Berliner Abendblatt und Berliner Woche) werden nächste Woche berichten. Auch das Fernsehen war vor Ort: eine kurze Meldung wurde am gleichen Tag in der Berliner Abendschau ausgestrahlt.