Professor Neuhaus operiert jetzt im Westend

Berlin, 29. Oktober 2015

Professor Dr. med. Peter Neuhaus

Professor Dr. med. Peter Neuhaus, international renommierter Charité-Professor, operiert seit Anfang Oktober 2015 in den DRK Kliniken Berlin | Westend. Er behandelt Patienten, die an Leber-, Bauchspeicheldrüsen- oder Gallengangtumoren leiden.

Es gibt Mediziner, bei denen hofft man, dass sie niemals in den Ruhestand gehen mögen, weil sie zu den Spitzenmedizinern weltweit gehören. Professor Dr. med. Peter Neuhaus gehört zu ihnen, er ist eine international anerkannte Größe auf dem Gebiet der Oberbauchchirurgie. Der 69-jährige Chirurg war 26 Jahre Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie an der Medizinischen Fakultät der Charité, Campus Virchow-Klinikum. Wie kein anderer in seinem Fach hat der gebürtige Ostwestfale Krebserkrankungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse und der Gallengänge erfolgreich operiert, Komplikationsquoten gesenkt und Überlebensraten gesteigert. Auch zählt er zu den weltweiten Top-Medizinern in der Lebertransplantationschirurgie. Seit dem 1. Oktober 2015 operiert Professor Neuhaus nun in den DRK Kliniken Berlin | Westend, gemeinsam mit seinem Kollegen Professor Dr. med. Thomas Steinmüller, Chefarzt der Klinik für Chirurgie an den DRK Kliniken Berlin | Westend, und dessen Team.

Jeden Montag ab 9 Uhr können sich Tumorpatienten bei Professor Neuhaus in seiner Sprechstunde in den DRK Kliniken Berlin | Westend vorstellen. Und jeden Dienstag steht Professor Neuhaus nun im Westend am Operationstisch. Behandelt werden von dem emeritierten Ordinarius nicht nur Privat- sondern auch Kassenpatienten. Professor Neuhaus wird vor allem Patienten operieren, die Krebserkrankungen an der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder den Gallengängen haben. „Galt der Bauchspeicheldrüsenkrebs noch vor einigen Jahrzehnten als Todesurteil, so sind die wissenschaftlichen Fortschritte inzwischen so weit gediehen, dass heute ein Viertel der Betroffenen geheilt werden kann“, sagt Professor Neuhaus. Auch bei der Therapie von Lebermetastasen gebe es rasante Fortschritte. Je nach Ausgangspunkt kann von einer 40- bis 50-prozentigen Heilungschance gesprochen werden.

Zugute kommt der Chirurgie die Verbesserung der Operationstechnik, sagt Neuhaus. So gebe es neue Schneidemethoden. Mit einem so genannten Ultraschallmesser werden heutzutage Tumore oder Metastasen entfernt. Schwierig waren Operationen an der Leber früher auch deshalb, weil das Organ stark durchblutet ist. Mit neuen Blutstillungsmöglichkeiten hat der Operateur nun eine bessere Sicht auf das Gewebe. Die bildgebende Diagnostik während der Eingriffe ermöglicht dem Operateur zudem ein präziseres, noch sorgfältigeres Arbeiten. Durch immer mehr Erfahrung in der Bauchspeicheldrüsenchirurgie konnte die Sterblichkeitsquote auf unter zwei Prozent gesenkt werden, in den 1970er Jahren lag sie noch bei 20 Prozent.

Bei Operationen an der Galle, der Leber und der Bauchspeicheldrüse ist es wichtig, auch sehr erfahrene Endoskopiker und Radiologen zu haben, die mit modernen Geräten die Gallengänge untersuchen. Solche optimalen Bedingungen gibt es in den DRK Kliniken Berlin | Westend in dem Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und der Klinik für Innere Medizin – Schwerpunkt Gastroenterologie, lobt Professor Neuhaus. Auch verfügen die DRK Kliniken Berlin | Westend über ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmzentrum und eine etablierte Leber- und Bauchspeicheldrüsenchirurgie – ebenfalls ein Beleg für die medizinische Expertise des Krankenhauses.

Professor Dr. med. Peter Neuhaus hat auf allen Kontinenten doziert, hat allein in Japan 35 Mal Vorträge gehalten und ist in zahlreichen internationalen chirurgischen Fachgesellschaften Mitglied. An der Charité hat er zusammen mit seinem Team jährlich 6.500 chirurgische Eingriffe durchgeführt.

In den 26 Jahren seiner Tätigkeit als Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie an der Charité hat er mit seinem Team 2.600 Lebern transplantiert. Professor Dr. med. Thomas Steinmüller, Chefarzt der Klinik für Chirurgie an den DRK Kliniken Berlin | Westend freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem Kollegen: „Wir freuen uns, einen solchen international renommierten Chirurgen gewonnen zu haben.“

Professor Dr. med. Peter Neuhaus ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

 

Kontakt:
DRK Kliniken Berlin | Westend
Professor Dr. med. Peter Neuhaus
Klinik für Chirurgie
Spandauer Damm 130
14050 Berlin
Tel.: (030) 3035 – 4205
Fax.: (030) 3035 – 4209
Mail: chirurgie@drk-kliniken-westend.de

Die DRK Kliniken Berlin sind ein freigemeinnütziger Klinikverbund mit vier Krankenhäusern und einem Pflegeheim mit insgesamt 1.509 genehmigten Betten in Trägerschaft der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V. In 35 Fachabteilungen, 26 Kompetenzzentren, drei Zentralen Notaufnahmen und mit zahlreichen ambulanten Angeboten werden rund 200.000 Patienten pro Jahr von über 3.400 Mitarbeitern versorgt.

 

Damit gehören die DRK Kliniken Berlin zu den 26 größten Arbeitgebern in der Hauptstadt. Die DRK Kliniken Berlin sind nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) zertifiziert. Die DRK Kliniken Berlin | Westend, DRK Kliniken Berlin | Köpenick und DRK Kliniken Berlin | Mitte sind als akademische Lehrkrankenhäuser der Charité – Universitätsmedizin Berlin anerkannt.
Kontakt:
Tanja Kotlorz
Pressesprecherin der DRK Kliniken Berlin
Telefon: (030) 30 35 - 50 70,
Mobil (0152) 0157 - 50 70
Fax: (030) 30 35 - 82 50 70
E-Mail: t.kotlorz@drk-kliniken-berlin.de