Positive Resonanz beim Westender Notfalltag am 4. April 2009 mit rund 230 Teilnehmern

Berlin, 08. April 2009

Dr. Mario Eggers initiierte und organisierte die, trotz strahlendem Wetters, sehr gut besuchte Fortbildungsveranstaltung für Rettungsmediziner in Zusammenarbeit mit der AGNB.

Von: Angela Kijewski




Im geschichtsträchtigen Hörsaal des Westend (Gründungsveranstaltung der AGNB hier vor 25 Jahren) wurde die letzte Fortbildungsveranstaltung für Notfallmedizin abgehalten, als das Gelände noch Universitätsklinikum war, daher fand Dr. Eggers, dass es Zeit wäre, das ohnehin nicht üppige Angebot von Informations- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Berlin in diesem Fachgebiet zu erweitern.

Am letzten Sonnabend spiegelte daher auch die große Anzahl der Zuhörer, die sich im Hörsaal einfanden den Bedarf und das Interesse an den neuesten Entwicklungen in der Notfallmedizin.

Dr. Kljucar, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin der DRK Kliniken Berlin | Westend und Mitte und Dr. Mario Eggers, unser leitender Notarzt des NEF 3305 und sehr engagiert in Reanimationsfortbildung und der Notfallvorsorge sowie Dr. Beneker von der AGNB - Arbeitsgemeinschaft der Notärzte Berlins begrüßten das Auditorium.

Eine ganze Reihe von Erkenntnissen und Neuerungen, die die Referenten darstellten, stießen auf reges Interesse und eine lebhafte Diskussion.
Unter anderem berichtete Herr Dr. Phillipp Kellner zusammen mit Dr. Eggers über die Handhabung des komfortablen Knochenbohrers EZio mit dem ein schneller intraossärer Zugang im Notfall geschaffen werden kann. Hierzu läuft gerade eine aktuelle Studie – die größte deutschlandweit – auf unserem NEF, deren Ergebnisse Ende des Jahres veröffentlicht werden.

Der Justitiar der AGNB, Mike Peters nahm sich des unliebsamen Themas der Notverlegung an und konnte wertvolle Aufklärung zum Procedere leisten, die allseits dankbar angenommen wurde.
Weitere Themen waren der geplante vorläufige Totenschein, der von Dr. Poloczek von der Senatsverwaltung für Gesundheit vorgestellt wurde.
Frau Dr. Barbara Rachhut demonstrierte nichtinvasive Beatmungstechniken und Dr. Jan Steffens von der Forschungsgruppe der Hochschule in Hannover berichtete über alternative Atemwegtssicherung.

„Das war die beste RD Fobi seit Langem, jetzt bin ich informationsmäßig wieder auf der Höhe, das tat Not“ äußerte sich ein Rettungsmediziner nach der Veranstaltung. Auch die anonymen Feedback-Bögen zeigten deutlich den Erfolg der Fortbildung: allesamt waren mit der Note 1 und 2 bewertet worden.