Neue Medizintechnik für unsere Patienten

Berlin, 14. August 2012

Mit einem 60-Tonnen-Autokran wird der Magnet vom LKW gehoben. Fotos: DRK Kliniken Berlin


Das Team der Radiologie und Medizintechnik schaut durch die Röhre.


Mit Muskelkraft wird der MRT durch den Klinikflur manövriert.


Kurz vor dem Ziel.

Die DRK Kliniken Berlin haben in neue Geräte für die medizinische Diagnostik zum Nutzen der Patienten investiert. An dem Klinikstandort in Köpenick ist am Dienstag, den 14. August 2012, ein neuer Magnetresonanztomograph (MRT) installiert worden. Mit der Magentresonanztomographie kann der Radiologe Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben. Die Magnetresonanztomographie basiert auf sehr starken Magnetfeldern. Der neue 1,5-Tesla-MRT in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick ermöglicht nicht nur Standarduntersuchungen, sondern erweitert das Spektrum für die Diagnostiker. Das Gerät wird ab Ende August 2012 für die Diagnostik bei Patientinnen und Patienten in Betrieb genommen. Das Gerät ist 5,5 Tonnen schwer, 2,10 Meter breit, 2,40 Meter lang und 2,20 Meter hoch und ist unter den wachsamen Augen der Leiterin für Medizintechnik, Dubravka Maljevic, und des Leiters der Abteilung Technik in Köpenick, Frank Grunert, heute installiert worden.

Die Chefärztin des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie, Dr. med. Kerstin Westphalen, sagt, dass mit der neuen Technik zum Beispiel auch ein Ganzkörper-MRT durchgeführt werden kann. Zudem ermöglicht der Apparat  kontrastmittelfreie und kontrastmittelverstärkte Gefäßdarstellungen, hochauflösende Gelenkdarstellungen sowie  MRT-gestützte Biopsien der Brust.  Der Hersteller lobt das System der neuesten Generation, da es volldigital und mit hohem Automatisierungsgrad funktioniert. Der MRT verfügt über eine Öffnung von 70 Zentimeter Durchmesser und eine sehr geringe Tiefe. Dadurch bietet die Technik höheren Patientenkomfort und ist auch für Patienten mit Angst vor engen Räumen geeignet. Der MRT bietet höchste Befundqualität durch Spezialspulen für viele Körperteile. Auch Blutgefäße und das Herz können mit höchster Bildqualität dargestellt werden.

An den Klinikstandorten Köpenick und Westend sind ferner neue mobile Röntgenaufnahmegeräte (Typ MIRA) installiert worden.  Somit verfügen die DRK Kliniken Berlin auch an ihrem Standort Köpenick über eine „voll digitale Röngtenabteilung“, so Chefärztin Dr. Kerstin Westphalen. Privatdozent Dr. med. Dr. med. Bernd Frericks, Chefarzt des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie der DRK Kliniken Berlin | Westend, ergänzt, dass die neue mobile Röntgentechnik auch im Westend eingesetzt wird.

Aus Sicht des Herstellers sind die mobilen Röntgengeräte schnellere, motorisierte und damit flexiblere leistungsstarke Geräte. Sie sind vor allem für die Untersuchung von nicht transportablen Patienten geeignet, die zum Beispiel auf der Intensivstation liegen. Die Medizintechnik ermöglicht ein schnelleres Erstellen der Röntgenbilder. Durch einen mobilen Detektor können Röntgenaufnahmen direkt auf der Station oder in der Intensivstation dargestellt werden. Dies ist ein erheblicher Zeitvorteil insbesondere bei akuten Patienten. Durch den digitalen mobilen Detektor nimmt die Bildqualität erheblich zu, wodurch eine schnellere und exaktere Befundung erfolgen kann.