Nabelschnurblutspenden aus Köpenick retten Leben

Berlin, 22. Dezember 2016

Kreißsaal der DRK Kliniken Berlin | Köpenick unterstützt die DKMS


Urkunde der DKMS für zwei erfolgreiche Nabelschnurblutspenden


Übergabe der Urkunde

Mit dem Ziel, mehr Blutkrebspatienten zu einer Stammzelltransplantation zu verhelfen, hat es sich die DKMS Nabelschnurblutbank zur Aufgabe gemacht, die Spende von Nabelschnurblut zu fördern. Das Nabelschnurblut wird direkt im Anschluss der Geburt aus der Nabelschnur des Babys gewonnen und zur Verfügung gestellt. Aktuell stehen 9.000 Präparate in der Nabelschnurblutbank zur Verfügung – eine geringe Zahl, denn noch immer kann für jeden fünften Patienten kein passender Spender gefunden werden.

Umso erfreulicher, dass Nabelschnurblut aus Köpenick schon zweimal Leben retten konnte! Der Kreißsaal der DRK Kliniken Berlin | Köpenick bzw. viele der dort entbindenden Mütter beteiligen sich bereits seit einigen Jahren an der gemeinnützigen Nabelschnurblutspende.

Im Dezember hat das Team der Frauenklinik eine Urkunde erhalten, denn bereits zwei am Standort gewonnene Nabelschnurblutspenden wurden bei zwei an Leukämie erkrankten Menschen (in Großbritannien und den USA) eingesetzt und haben auch erfolgreich zur Heilung beigetragen.

Bisher kamen weltweit nur 79 Präparate als Lebensrettung bei Leukämiepatienten zur Anwendung. Wir sind sehr stolz darauf, dass davon zwei Präparate aus unserem Kreißsaal kamen und damit Patienten eine zweite Lebenschance gegeben haben!