Mit Teamgeist und Tapferkeit über den Langen See

Berlin, 20. Juni 2012
Tolle Stimmung beim Sommerfest im Strandbad Wendenschloss

Tolle Stimmung beim Sommerfest im Strandbad Wendenschloss - Foto: DRK Kliniken Berlin

Das Siegerteam "Flotte Entgiftung"

Das Siegerteam "Flotte Entgiftung" - Foto: DRK Kliniken Berlin

Rund 250 Mitarbeiter und Angehörige feuerten die teams kräftig an

Rund 250 Mitarbeiter und Angehörige feuerten die teams kräftig an - Foto: DRK Kliniken Berlin

Es erinnert daran, dass ein chinesischer Dichter vor dem Ertrinken gerettet werden sollte - in Köpenick war das traditionelle Drachenbootrennen wieder ein fröhliches Event für die gesamte Belegschaft.

Die Tradition der Drachenbootrennen ist sehr stark durch chinesische Mythen geprägt. Der Legende nach erinnert das Drachenbootfest an den Versuch, den chinesischen Nationaldichter Qu Yuan im Jahre 277 vor Christus vor dem Ertrinken zu retten.

Der Anlass des Drachbootrennens zum mittlerweile fünften Sommerfest der DRK Kliniken Berlin | Köpenick war dann doch erfreulicher. Es ging um Spiel, Sport und Spaß für die ganze Familie, wobei das Rennen gerade die chinesische Tugend von Teamgeist und Tapferkeit bei den Teilnehmern stärken sollte.

Nach einem verregneten Vormittag hatte der Wettergott dann doch ein Einsehen mit der Sommerfestgemeinschaft und pünktlich zur Festeröffnung riss die Wolkendecke auf und die Sonne ließ sich blicken. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Chefarzt Dr. med. Hartmut Kern, Astrid Weber und Frank Armbrust. Die Mannschaft des Wassersportzentrums Oranienburg, die die Boote jedes Jahr zur Verfügung stellen, riefen auf zum Kapitänstreffen und nachdem Organisatorisches geklärt war, ging es endlich los.

Sechs Teams waren zum Wettkampf angetreten, um den begehrten Wanderpokal zu erpaddeln. Für den Wettkampf standen drei Drachenboote bereit, deren Besatzung sich aus maximal 18 Paddlern, einem „Antreiber“ an der Trommel und dem Steuermann zusammensetzte. Das Rennen wurde über drei Läufe ausgetragen, wobei sich immer drei Teams in den Booten durch das Wasser des Langen Sees pflügten.

Zwischen den Läufen stand Erholung und Kräfte sammeln auf dem Programm. Mit Grill- und Salat-Bufett sowie einer reichhaltigen Kuchentafel wurden die Wettkämpfer bei Laune gehalten. Denn die Kräfte wurden gebraucht: Beim zweiten Lauf kam der Regen zurück, eine steife Brise brachte reichlich Wellen auf und das erschwerte den Kampf um die besten Zeiten. Die Steuermänner vom Drachenevent versuchten mit kräftiger Stimme die Mannschaften an den Riemen zur Höchstleistung zu beflügeln. Drachenbootfahren ist ein Teamsport, bei dem der synchrone Paddelschlag der Schlüssel zum Erfolg führt. Die Steuerung des Bootes zum Be- und Entladen der Mannschaften war durchaus auch eine interessante Sache, mit „Zwei Schläge zurück“ und „Boot stoppen“ wurde im Team zu den Anlegestellen manövriert.

Nachdem die drei Rennläufe absolviert waren, sich die Mannschaften wieder getrocknet hatten und die Rennleitung alle Zeiten sortierte, kam es zur Siegerehrung.

Die „Röntgen-Babies“ mit Kapitän Dr. med. Kerstin Westphalen erreichten mit einer Gesamtzeit von zwei Minuten 11,32 s den sechsten Platz. „Die messerscharfen Drachenjäger“ mit ihrem Kapitän Prof. Matthias Pross kamen mit einer Minute 52,60 s auf Platz fünf. Platz vier mit einer Minute 51,48s belegte Kapitän Dr. med. Hartmut Kern mit seiner Crew „Die Schlafmützen“.
Dann kamen die Drittplatzierten mit einer Minute und 50,12s – „Die Falkner“, angeführt vom Kapitän Dr. med. Falk Reuther. Der Kampf um Platz eins und zwei war wirklich knapp. Mit einer Minute 49,72s belegte das U-Boot unter Kapitän Frank Armbrust Platz zwei und nur einen Wimpernschlag schneller (eine Minute 49,64s) belegte das Team „Flotte Entgiftung“ mit Kapitän Silke Hartung Platz eins.

Nach der Siegerehrung und lieben Dankesworten an die Organisatorin Christiane Matthieu und ihren fleißigen Helfern ging diese wirklich schöne Veranstaltung in familiärer Atmosphäre im Strandbad Wendenschloss langsam zu Ende.

Das gesamte Team der DRK Kliniken Berlin | Köpenick hat mit dem fünften Sommerfest mal wieder bewiesen, dass alle in einem Boot sitzen und so richtig was auf die Beine stellen können.