Große Resonanz bei der Eröffnung des neuen OP-Zentrums in Mitte

Berlin, 16. Mai 2011
Eröffnung des neuen OP-Zentrums in Mitte

Eröffnung des neuen OP-Zentrums in Mitte

Oberin Heidi Schäfer-Frischmann

Oberin Heidi Schäfer-Frischmann

Über 200 Gäste bei der Eröffnung

Über 200 Gäste bei der Eröffnung

Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher

Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher

Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke

Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke

Geschäftsführer Ralf Stähler

Geschäftsführer Ralf Stähler

Chefarzt Prof. Dr. Peter Dorow

Chefarzt Prof. Dr. Peter Dorow

Rundgänge durch das neue OP-Zentrum

Rundgänge durch das neue OP-Zentrum

Zur Eröffnung von Berlins erstem gefäßchirurgischen Hybrid-Operationssaal, einem neuen OP-Trakt und einer neuen Rettungsstelle in den DRK Kliniken Berlin | Mitte an der Drontheimer Straße 39-40 sind am 14. Mai 2011 über 200 Gäste gekommen. Darunter waren unter anderen Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher, der Bezirksbürgermeister von Mitte, Dr. Christian Hanke, die Vizepräsidenten des DRK, Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, der Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Berlin gGmbH, Heiko Jünger, Dr. med. Kilian Tegethoff, Mitglied im Vorstand der Berliner Ärztekammer, die Vorsitzende der Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG), Brit Ismer, der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Wolfgang Albers und die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer.

Oberin Heidi Schäfer-Frischmann betonte: „Die DRK-Schwesternschaft Berlin und die DRK Kliniken Berlin verfolgen eine ganz besondere Philosophie, die uns von anderen Gesundheitsanbietern unterscheidet“. Dabei geht es um den Menschen, nicht um Gewinnmaximierung. „Wir reinvestieren in die Gesundheitsversorgung, wir schaffen mit neuen Möglichkeiten neue Leistungen“, so Schäfer-Frischmann. „Damit gelingt es uns, mit den DRK Kliniken Berlin | Mitte einerseits regionale Bedürfnisse zu bedienen, andererseits ermöglicht es uns, durch Angebotsvielfalt einen Standort mit überregionaler Ausstrahlung zu etablieren“, sagte Schäfer-Frischmann.

Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher lobte in ihrem Grußwort, dass der neue OP-Trakt an der Drontheimer Straße „nicht nur ein wichtiger Baustein für die Zukunftssicherung der medizinischen Versorgungsschwerpunkte der DRK Kliniken Berlin | Mitte“ sei, sondern „er ist wichtig für die Versorgungsqualität in Berlin insgesamt“. Zudem sei der Neubau nur möglich geworden, weil die DRK Kliniken Berlin selbst mehr als drei Millionen Euro investiert hatten. Ausdrücklich dankte die Senatorin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihres Hauses und denen der DRK Kliniken Berlin für die zügige und professionelle Arbeit. Mit den Investitionen und der schnellen Umsetzung des Bauprojektes „zeigen die DRK Kliniken Berlin beispielhaft, dass in Berlin öffentliche Fördermittel in erheblichem Umfang für notwendige und zukunftsweisende Krankenhausinvestitionen zur Verfügung gestellt wurden“, hob die Senatorin hervor.

Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke unterstrich in seiner Rede, dass Modernität, Innovation und Professionalität nur einige signifikante Attribute seien, mit denen das Klinikum an der Drontheimer Straße in Verbindung gebracht werden kann. „Durch die neue Technologie kann eine noch schnellere Behandlung gewährleistet werden, was für die Patientinnen und Patienten hohen Komfort bedeutet“, sagte Hanke. Gleichzeitig repräsentiere die moderne Medizin die Kompetenz und den hohen wissenschaftlichen Standard des Klinikums und werte den Klinikstandort Mitte damit nicht nur auf, sondern ermögliche es der Klinik außerdem, sich auch weiterhin überregional zu behaupten.

Der Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin, Ralf Stähler, skizzierte die modernen Möglichkeiten des Hybrid-OP: „Er bedeutet im Ergebnis Multifunktionalität und Interdisziplinarität, die Integration mehrere Verfahren, hier insbesondere die Vollintegration von operativen Verfahren, der Operation, mit gleichzeitiger Diagnostik und laufender Kontrolle des Erfolgs der durchgeführten Einzelschnitte.“ Möglich werde dies insbesondere durch die Kombination einer hochauflösenden, digitalen Angiografieanlage zur Darstellung der Gefäße bei gleichzeitig hochflexibler OP-Ausstattung, inklusive eines drei Meter langen, in alle Richtungen veränderbaren OP-Tisches, bei dessen Bewegung es zu keinerlei Beeinträchtigung der Bildqualität kommt. Stähler dankte der Santorin für die Bereitstellung von 5,8 Millionen Euro Landesmittel, ohne die die gesamten Baumaßnahmen wie den Bau eines neuen OP-Traktes mit vier OP-Sälen und die Errichtung einer neuen Rettungsstelle nicht möglich gewesen wären.

Der Ärztliche Leiter der Klinik, Professor Peter Dorow, betonte abschließend, welche Bedeutung der demografische Wandel auch auf die Arbeit der Mediziner und der Pflegekräfte in Mitte habe.

Anschließend wurden die Gäste in Teams durch die einzelnen OP-Säle und durch die neue Rettungsstelle geführt. Der Vormittag endete mit einem Empfang im Zelt im Garten der Klinik.

>> Fotogalerie der Eröffnungsfeier am 14. Mai 2011