Fortbildung zur pulmonalen Hypertonie

Berlin, 28. März 2012

Gut besuchte Fortbildung „Pulmonale Hypertonie 2012“ der Berliner PH-Zentren am 21. März 2012 unter der Leitung von Privatdozent Dr. Christian Opitz. Gemeinsam mit den Berliner PH-Experten hat PD Dr. Christian Opitz am 21. März 2012 zu einem Treffen der PH-Zentren Berlin ins Maritim Hotel eingeladen.


Chefarzt PD Dr. Christian Opitz von der Klinik für Innere Medizin - Schwerpunkt Kardiologie


Professor Dr. Franz-Xaver Kleber vom Klinikum Ernst-von-Bergmann Potsdam


Zahlreiche Teilnehmer folgten der Einladung zur Fortbildung
Fotos: DRK Kliniken Berlin

Der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin - Schwerpunkt Kardiologie von den DRK Kliniken Berlin | Köpenick, PD Dr. Christian Opitz, begrüßte die Teilnehmer mit einer kurzen Einführung in das Thema der pulmonalen Hypertonie. Das Konzept des diesjährigen PH-Treffen ist es, so PD Dr. Opitz, anhand einzelner Fallbeispiele bestimmte Punkte der Diagnose und Therapie hervorzuheben. Die PH-Zentren können diesen interaktiven Austausch dann für die eigenen Behandlungsansätze nutzen. Die Berliner PH-Experten treffen sich auf Einladung von Dr. Opitz alle ein bis Jahre Jahre.

Herr PD Dr. Michael Dandel, Oberarzt der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie vom Deutschen Herzzentrum Berlin, referierte anhand eines Falles über den möglichen Einsatz von implantierbaren Unterstützungssystemen („Kunstherz“) auch bei Patienten mit schwersten Formen des Lungenhochdrucks.

Professor Dr. Christian Grohé, Chefarzt der Klinik für Pneumologie an der Evangelischen Lungenklinik Berlin, stellte einen Patienten mit schwerer Lungenerkrankung und begleitender pulmonaler Hypertonie vor.

Der Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Konservative Intensivmedizin am Klinikum Ernst-von-Bergmann Potsdam, Professor Dr. Franz-Xaver Kleber, stellte insgesamt drei Patientenfälle vor, die unter den Teilnehmern rege diskutiert wurden.

Frau Professor Dr. Gabriela Riemekasten, Rheumatologin an der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie der Charité am Campus Mitte, erklärte exemplarisch an einem Patientenfall, dass oft erst durch den interdisziplinären Austausch verschiedener Experten das Krankheitsbild von Patienten mit pulmonaler Hypertonie und rheumatologischer Grunderkrankung genau beschrieben und therapiert werden kann.

Dr. Leonhard Bruch, Direktor der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am Unfallkrankenhaus Berlin, stellte anschaulich dar, wie die Lebensqualität von Patienten mit pulmonaler Hypertonie durch eine entsprechende Therapie verbessert werden kann.

Nach allen Fallvorstellungen stellten die niedergelassenen Ärzte Fragen und diskutieren über mögliche Behandlungsalternativen.

Im Anschluss stellte Professor Dr. Marius Hoeper, Oberarzt der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, neue Entwicklungen in der medikamentösen Behandlung von PH-Patienten vor. Die hoffnungsvollen Behandlungsansätze fanden bei den niedergelassenen Kollegen großes Interesse.

PD Dr. Opitz, der sich für die Vorstellung der speziellen Fälle aus den verschiedenen PH-Zentren bedankte, betonte zum Abschluss noch einmal, dass durch die gemeinsame Diskussion über interessante PH-Fälle und aktuelle Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie die verschiedenen Facetten der Erkrankung beleuchtet wurden und die breit gefächerte Expertise der auf diesem Gebiet tätigen Kollegen genutzt wurden.
Abgerundet wurde der spannende und interessante Abend mit kollegialen Gesprächen bei einem kleinen Imbiss in entspannter Atmosphäre.