Festakt: 100 Jahre DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Berlin, 14. Januar 2014

Die Cöpenicker Klinik in den Anfängen


DRK Kliniken Berlin | Köpenick heute


Elga Stockmann Fotos: DRK Kliniken Berlin

Mit elf Ärzten, 30 Krankenschwestern und 149 Betten fing alles an – damals, am 3. Januar 1914. Heute, 100 Jahre später, versorgen in der 510-Betten-Klinik (Salvador-Allende-Straße 2 – 8, 12559 Berlin) mehr als 1.100 Mitarbeiter rund 65.000 Patienten jährlich und es kommen mehr als 1.000 Kinder zur Welt.

Als schönstes Krankenhaus im Deutschen Kaiserreich wurde die Köpenicker Klinik stolz in der regionalen Presse Anfang des 20. Jahrhunderts gelobt. Und auch heute, 100 Jahre später, sind die DRK Kliniken Berlin | Köpenick im Grünen ein Juwel für den Bezirk Treptow-Köpenick und darüber hinaus. Die Akutklinik leistet Basisversorgung auf hohem Niveau und stellt ein differenziertes und spezialisiertes Leistungsangebot in Kompetenzzentren bereit.

Am morgigen Dienstag, den 14. Januar 2014, ab 13 Uhr feiern die DRK Kliniken Berlin | Köpenick im Rahmen eines Festaktes das besondere Jubiläum. Als Festredner werden der Senator für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin, Mario Czaja, und der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel, erwartet. Begrüßt werden die etwa 200 Gäste vom Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin, Ralf Stähler, und von der Vorsitzenden der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V., Oberin Doreen Fuhr.

Senator Mario Czaja gratuliert den DRK Kliniken Berlin zu diesem besonderen Jubiläum. „Das Krankenhaus steht seit nunmehr einhundert Jahren immer mit ganz vorn bei der erfolgreichen medizinischen Versorgung der Berlinerinnen und Berliner. Es ist mit seinem qualitativ hochwertigen Behandlungsangebot für den Berliner Südosten unverzichtbar“, sagt der Senator.

„Dass die DRK-Schwesternschaft Berlin 1992 die Trägerschaft übernommen hat, passt in die bemerkenswerte Geschichte dieser Klinik“, betont Oberin Doreen Fuhr. Für die Schwesternschaft war der Erwerb eines Krankenhauses im Osten „die deutsche Wiedervereinigung im kleinen Maßstab“. „Berlin im Vereinsnamen stand für uns Rot-Kreuz-Schwestern immer auch für den Anspruch, die ungeteilte Stadt als Einsatzgebiet zu verstehen“, so die Vorsitzende der Berliner DRK-Schwesternschaft. Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges konnten nun Rot-Kreuz-Schwestern in Gesamt-Berlin arbeiten. „Die Übernahme des Köpenicker Krankenhauses war daher mehr als nur eine unternehmerische Entscheidung.“

Bezirksbürgermeister Oliver Igel ist einst selbst in der Köpenicker Klinik zur Welt gekommen und auch sein Sohn wurde dort kürzlich geboren. Bezirksbürgermeister Oliver Igel lobt das Krankenhaus für seine gute Versorgung: „Zu wissen, hier kann ich auf eine anerkannt gute medizinische Versorgung vertrauen, ist wichtig für die Menschen und eine Frage der Lebensqualität. Zudem ist es beruhigend für mich als Bürgermeister, dass hier schnelle Hilfe vor Ort ist, wenn es darauf ankommt.“ Die Entwicklung des Bezirks und des Krankenhauses seien eng miteinander verbunden. „Einen Innovations- und Modernisierungsschub erhielt es zusätzlich mit der Übernahme durch die DRK-Schwesternschaft Berlin e.V.“

„Gut gerüstet“, gehen die DRK Kliniken Berlin mit ihrem Köpenicker Krankenhaus in die Zukunft, betonen die Pflegedienstleiterin Astrid Weber, der Ärztliche Leiter Dr. med. Hartmut R. Kern und der Verwaltungsleiter Frank Armbrust. „Das wichtigste Kapital der Klinik ist die Gemeinschaft und die darin verankerten engagierten, klugen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Zugleich wird einem Mitglied der DRK-Schwesternschaft Berlin an dem Festtag höchste Ehre zuteil: Elga Stockmann (78), pensionierte Krankenschwester und Beiratsmitglied der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V. wird durch Senator Czaja der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Elga Stockmann engagierte sich bereits in ihrer aktiven beruflichen Zeit ehrenamtlich für den Verein der DRK-Schwesternschaft Berlin und führte dieses Engagement auch nach ihrer Pensionierung fort. Besonders hervorzuheben ist ihre Betreuung der Dauerausstellung über die DRK-Schwesternschaft Berlin, die die Geschichte der Schwesternschaft erzählt.

Ferner feiern die DRK Kliniken Berlin | Köpenick am 14. Januar 2014 im Rahmen des Festaktes auch die Eröffnung der neuen Klinik für Innere Medizin – Schwerpunkt Geriatrie (Altersmedizin). Senator Mario Czaja betont: „Ich freue mich, dass der Versorgungsauftrag nun um die Einrichtung einer geriatrischen Abteilung erweitert wird. Damit wird sich die geriatrische stationäre Versorgung in der Region Südost deutlich verbessern.“ Chefarzt der neuen Einrichtung ist Dr. med. Andreas Klobukowski (55). In der Klinik, die über 45 Betten verfügt, werden ältere Patienten behandelt, die aufgrund einer akuten Erkrankung vom Verlust ihrer bisherigen Selbständigkeit oder von Pflegebedürftigkeit bedroht sind. Damit reagieren die DRK Kliniken Berlin | Köpenick auf die demografische Entwicklung: Die Altersgruppe der 80-Jährigen ist die am schnellsten wachsende Gruppe in der Bundesrepublik. Dadurch kommen auf die Ärzte und Pflegekräfte neue Herausforderungen zu, auf die sich die DRK Kliniken Berlin | Köpenick mit der Errichtung einer neuen Klinik für Altersmedizin eingestellt haben.

 

Der Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin, Ralf Stähler, sieht in der neuen Klinik „eine Weiterentwicklung unseres Versorgungsangebotes in der Region, das sich konsequent am Bedarf orientiert“. Mit der Geriatrie habe das Unternehmen einen wichtigen strategischen Schritt zur Abrundung des Leistungsangebotes der DRK Kliniken Berlin | Köpenick vollzogen. „Wir stärken den für uns so bedeutenden Standort Köpenick“, meint Geschäftsführer Ralf Stähler.

Die Adresse der Klinik in Köpenick:

DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin

>>>> Vertreter der Medien sind herzlich zu dem Festakt ab 13 Uhr eingeladen.

Die DRK Kliniken Berlin sind ein freigemeinnütziger Klinikverbund mit vier Krankenhäusern und einem Pflegeheim mit insgesamt 1.509 genehmigten Betten in Trägerschaft der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V. In 35 Fachabteilungen, 26 Kompetenzzentren, drei Zentralen Notaufnahmen und mit zahlreichen ambulanten Angeboten werden rund 200.000 Patienten pro Jahr von über 3.400 Mitarbeitern versorgt. Damit gehören die DRK Kliniken Berlin zu den 27 größten Arbeitgebern in der Hauptstadt. Die DRK Kliniken Berlin sind zertifiziert nach den Standards der Joint Commission International. Die DRK Kliniken Berlin | Westend, DRK Kliniken Berlin | Köpenick und DRK Kliniken Berlin | Mitte sind als akademische Lehrkrankenhäuser der Charité – Universitätsmedizin Berlin anerkannt.

Kontakt:

Tanja Kotlorz
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