Experten-Hotline zur Blasen- und Stuhlschwäche

Berlin, 21. Juni 2016

Unter der Telefonnummer (030) 3035-4406 beantworten Fachmediziner der DRK Kliniken Berlin | Westend und vom Franziskus-Krankenhaus Berlin am 21. Juni 2016 von 15 bis 18 Uhr allgemeine Fragen zur Inkontinenz von Harn und Stuhl. Der Informationstag am 21. Juni 2016 findet im Rahmen der Welt-Kontinenz-Woche statt. Qualifizierte Hilfe im zertifizierten Beckenbodenzentrum Berlin City West in den DRK Kliniken Berlin | Westend.


Das Team vom Beckenbodenzentrum

Obwohl bundesweit mehrere Millionen Frauen davon betroffen sind, gilt sie immer noch als Tabuthema: Die Blasenschwäche. Die gute Nachricht: Den betroffenen Frauen kann mit moderner Medizin meist schnell geholfen werden. Die DRK Kliniken Berlin | Westend bieten deshalb im zertifizierten Beckenbodenzentrum Berlin City West einen Informationstag im Rahmen der Welt-Kontinenz-Woche (20. bis 26. Juni 2016) an. Am Dienstag, den 21. Juni 2016 können Betroffene und Interessierte unter der Telefonnummer (030) 3035 – 4406 in der Zeit von 15 bis 18 Uhr sechs Fachmedizinern – vom Gynäkologen bis zum Urologen Chirurgen und Physiotherapeuten – alle Fragen zum Thema Inkontinenz stellen.

Experten der Hotline werden der Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der DRK Kliniken Berlin | Westend, Dr.med. Wolfgang Hartmann, dessen Oberarzt Dr. med. Christof Olbrich, der Chirurg und Oberarzt Tay Abou-Ghazalé, die Chefärztin des Deutschen KinderUrologieZentrums Berlin (DKUZB), Privatdozentin Dr. med. Karin Riebe, aus der Klinik für Innere Medizin – Schwerpunkt Gastroenterologie der Oberarzt Stefan Helgers sowie Professor Dr. med. Manfred Beer, Chefarzt der Abteilung für Urologie am Franziskus-Krankenhaus Berlin sein. Die unterschiedlichen Fachdisziplinen zeigen schon, dass mehrere medizinische Bereiche für eine perfekte Behandlung der Erkrankung notwendig sind.

„Betroffen von der Harn- und der Stuhlinkontinenz sind zumeist Frauen in der zweiten Lebenshälfte“, erklärt der Chefarzt Dr. med. Wolfgang Hartmann. Die Erkrankung lasse sich aber gut therapieren. Bei manchen Patientinnen reiche bereits Physiotherapie zur Stärkung des Beckenbodens oder eine Gewichtsreduktion. Anderen Patientinnen könne mit einem kleinen operativen Eingriff, bei dem bei lokaler Betäubung ein Bändchen unter die Harnröhre gelegt werde, geholfen werden. „Die Zeiten der Windel sind zum Glück vorbei“, betont Chefarzt Dr. Hartmann. Ursachen für den Kontrollverlust der Blase und des Enddarms können zum Beispiel Schwangerschaft und Geburt, schwere körperliche Arbeit, ein schwaches Bindegewebe, hormonelle Störungen, Nervenschädigungen, Harnwegsinfekte, chronische Verstopfung oder auch Medikamenteneinfluss sein. Die Folgen der Inkontinenz für die Betroffenen sind oftmals unangenehmer Geruch, Entzündungen, ständige Unsicherheit, in schweren Fällen sogar Pflegebedürftigkeit. Zur Diagnostik gehören Anamnese, Untersuchung, Blasen-Beckenboden-Funktionstests, Ultraschall, Restharnbestimmung und Urinanalyse sowie eine Blasendruckmessung (Urodynamik) bzw. Verschlussmessung am Enddarm.

Wichtig ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Deshalb treffen sich die Mitarbeiter der Gynäkologie, Urologie, Chirurgie, Gastroenterologie und Physiotherapie im Beckenbodenzentrum Berlin City West regelmäßig.

Kontakt:
Koordinator
Beckenbodenzentrum Berlin City West:
Chefarzt Dr. med. Wolfgang Hartmann
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Spandauer Damm 130
14050 Berlin
Tel.: (030) 3035-4405
E-Mail: frauenklinik@drk-kliniken-westend.de

Die DRK Kliniken Berlin sind ein freigemeinnütziger Klinikverbund mit vier Krankenhäusern und einem Pflegeheim mit insgesamt 1.501 genehmigten Betten. Gesellschafter des Klinikverbundes ist die DRK-Schwesternschaft Berlin e.V. In 35 Fachabteilungen, 26 Kompetenzzentren, drei Zentralen Notaufnahmen und mit zahlreichen ambulanten Angeboten werden rund 200.000 Patienten pro Jahr von über 3.400 Mitarbeitern versorgt. Damit gehören die DRK Kliniken Berlin zu den 26 größten Arbeitgebern in der Hauptstadt. Die DRK Kliniken Berlin sind nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) zertifiziert. Die DRK Kliniken Berlin | Westend, DRK Kliniken Berlin | Köpenick und DRK Kliniken Berlin | Mitte sind als akademische Lehrkrankenhäuser der Charité – Universitätsmedizin Berlin anerkannt.