DRK Westend-Unfallchirurgen betreuen ALBA Berlin im Trainingslager in Slowenien

Berlin, 07. November 2007

Als sich die Baskettballprofimannschaft ALBA Berlin von Mitte August bis Anfang September 2007 auf 850 m Höhe im Trainingslager in Kranjska Gora auf die kommenden Spiele vorbereitete, waren sie medizinisch in den besten Händen: unsere Spezialisten aus der Unfallchirurgie Westend, Dr. Roger Kowalski und Dr. Tilo Fütterer betreuten die stattlichen Spieler fürsorglich über den gesamten Zeitraum.

Von: Angela Kijewski

Kranjska Gora in den Julischen Alpen (Slowenien) morgens 8:15 Uhr: gemeinsames Frühstück mit den Spielern, anschließend Training in der Sporthalle.  Angefangen von Eingangsuntersuchungen neuer Spieler mit Labor und EKG über detaillierte Planung und Betreuung der Ernährung und des Trainings bis zu Diagnostik und Therapie von akuten und chronischen Verletzungen der Mannschaft - Dr. Kowalski und Dr. Fütterer hatten alle Hände voll zu tun. Hilfestellung bei Stretchübungen, Tapen von Körperteilen, Vorträge über die Ernährung im Leistungssport sowie die sorgfältige Dokumentation  von Verletzungen, deren Verlauf und Behandlung gehörten zu den täglichen Aufgaben der Mediziner.

Bei der ärztlichen Behandlung galten allerdings andere Voraussetzungen als zu Hause in der Klinik: Die Unfallchirurgen erlebten die Enstehung der Verletzung hautnah mit, konnten sich bei der ersten Diagnostik nur auf Ihre Sinne verlassen und mussten dann sofort entscheiden, ob der Mann weiter trainieren durfte oder nicht.

Da alle Baskettballer im Team ihre eigene wichtige Rolle haben, ist jeder Ausfall schlecht und muss wohl überlegt werden. Keine leichte Entscheidung zwischen medizinischer Notwendigkeit und sportlichem Erfolgsdruck.

Der hochbegabte Spielmacher Goran Jeretin zog sich im rechten Kniegelenk eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes zu, Dr. Kowalski entschied, dass Jeretin das Trainingslager abbrechen musste. Auch Oskar Fassler musste nach einem Außenbandriss auf ärztlichen Rat hin nach Hause fahren.  

Therapeutische Hilfsmittel waren in Kranjska Gora auch nicht immer griffbereit - eine Nasenbeinfraktur von Spieler Evans z. B. wurde von Dr. Kowalski per Hand reponiert.

 "Insgesamt eine sehr spannende Erfahrung" kommentierte Dr. Fütterer, "Welch hohe Erwartungshaltung der Cheftrainer Luka Pavicevic an seine Spieler hat und wie er diese knallhart einfordert, etwa mit dem Spruch: play only this fucking game!, ist schon bemerkenswert". Spielweisheiten, à la "Du gewinnst das Spiel in der Verteidigung, nicht im Angriff" gab's dann noch gratis dazu.

Aber schließlich ist ALBA Berlin auch nicht umsonst auf Platz 3 der 1. Baskettballbundesliga, dafür braucht es eben eine gute Führung, hartes Training und optimale medizinische Betreuung: Dr. Kowalski und Dr. Fütterer werden hierfür gerne wieder zur Verfügung stehen mit Kompetenz, Engagement und natürlich im DRK Kliniken | Westend-T-Shirt.