Die Kindernotfallsprechtunde in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick bleibt weiterhin bestehen

Berlin, 02. Oktober 2008

Nachdem die Kassenärztliche Vereinigung die Verträge mit der Klinik gekündigt hatte, führen die DRK Kliniken Berlin zusammen mit niedergelassenen Ärzten in Treptow-Köpenick ab dem 1. Oktober 2008 die Erste-Hilfe-Versorgung für Kinder in der Rettungsstelle am Standort Köpenick in Eigenregie fort.

Von: Angela Kijewski

 

Durch das gemeinsame Engagement von niedergelassenen Ärzten des Bezirks Köpenick-Treptow und den DRK Kliniken Berlin leibt die Erste-Hilfe-Versorgung für Kinder in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick bestehen, obwohl die Kassenärztliche Vereinigung Berlin (KVB) den Vertrag mit dem Unternehmen zum 30.09. 2008 gekündigt hatte.

Die Zusammenarbeit zwischen Klinik und den Kinderärzten, die ihre nebentätige Leistung in der Rettungsstelle anbieten, wird über individuelle Konsiliarverträge geregelt.

"Wir verfolgen mit der neuen Kooperation keine Eigeninteressen, da wir Kinder nicht stationär in unserem Haus aufnehemn. Triebfeder unseres Handelns ist allein unsere Verantwortung als wesentlicher Gesundheitsdienstleisters in der Notfallversorgung gegenüber den Kindern von Treptow-Köpenick" sagt der Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin, Prof. Dr. Thomas Kersting.

Ohne diese kollegiale Zusammenarbeit in der Rettungsstelle, so Dr. Hilt, Leitender Arzt der Interdisziplinären Rettungsstelle und Notaufnahme, wären die kinderärztliche Notfall-Versorgung auf die relativ weit entfernten Erste-Hilfe-Einrichtungen im Sana-Klinikum Lichtenberg oder im Klinikum Neukölln beschränkt.

Allerdings werden die Notfallsprechzeiten für Kinder reduziert und dem tatsächlichen Bedarf, der in einer Nachfrageanalyse über die vergangenen 12 Monate ermittelt wurde, angepasst.