Besucherrekord in Köpenick: rund 1.200 Gäste nutzten die Angebote zum "Tag der offenen Tür" und besichtigten den festlich eröffneten Funktionsneubau

Berlin, 23. September 2010

Bezirksstadträtin Ines Feierabend lobte das Engagement der DRK Kliniken Berlin für den 24-Millionen-Neubau zur Sicherung der regionalen Gesundheitsversorgung.




"Wir konzentrieren uns auf das, was zählt: die Patientenversorgung" sagte Ralf Stähler in seiner Begrüßungsansprache den Mitarbeitern und geladenen Gästen anlässlich der Eröffnungsfeier im VIP-Zelt. "Menschen helfen Menschen ist der Leitgedanke der DRK-Schwesternschaft und darauf aufbauend gehen wir als Unternehmen im Ergebnis gestärkt aus einer schwierigen Phase hervor". Das ist eine gute und wichtige Nachricht für viele Zuhörer. Der Neubau, der am 9.9. auf die ersten Besucher wartete, ist Ausdruck der wirtschaftlichen Stärke der DRK Kliniken Berlin, und zeigt, dass, die Klinikgruppe für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft gut aufgestellt ist.
Der neue Geschäftsführer unterstrich insbesondere den Verdienst der Belegschaft am Gelingen des Bauvorhabens und bedankte sich bei der DRK-Schwesternschaft e.V. sowie, beim Land Berlin für die finanzielle Unterstützung. 24 Millionen EUR stecken in dem stattlichen Gebäude, davon zahlte der Senat die Hälfte, die Restsumme wurde aus Eigenmitteln finanziert. Ebenso entrichtete Herr Stähler seinen Dank an die ehemalige Geschäftsführung des Unternehmens.

Auch die Bezirksstadträtin für Soziales & Gesundheit, Frau Ines Feierabend, lobte das Engagement der DRK Kliniken Berlin für die regionale Gesundheitsversorgung in Treptow-Köpenick und bestellte Grüße von Gabriele Schöttler. Die Bezirksbürgermeisterin hatte sich bei der Grundsteinlegung und beim Richtfest des Neubaus tatkräftig beteiligt. "Neuerungen", so Frau Feierabend, "sind für Köpenick nix Besonderes, nur das Tempo hier bei der Umsetzung, hat mich doch erstaunt".

Der Einladung zum geführten Rundgang durch die fünf Etagen des Neubaus folgten alle Gäste mit unverhohlener Neugier.
Man hörte viele positive Kommentare und lobende Worte über die stilvolle Gestaltung des Neubaus. Farben, Formen und Funktionalitäten wurden optimal vereint. Viel Glas und moderne, leichte Materialien wurden verbaut. Die Bündelung der Funktionsdiagnostiken an einem Ort, statt, wie bisher verteilt auf verschiedene Abteilungen und Häuser – ist ein echter Gewinn an Zeit und Zufrieden für Patienten aber auch - ganz entscheidend - für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Endlich können die Patienten auf kurzen Wegen alle erforderlichen Untersuchungen absolvieren: Endoskopie, Herzkatheter, Lungenfunktion, radiologische Diagnostik konzentriert an einem Ort.

Auf der Magistrale, dem Hauptverbindungsweg zwischen Alt- und Neubau, reihte sich zum „Tag der offenen Tür“ ab 15:00 Uhr ein Stand nach dem anderen. Viele Kliniken und Abteilungen präsentierten ihr Leistungsspektrum oder ausgewählte Aspekte. Ärzte und Pflegekräfte berieten, erklärten, trösteten, ermunterten oder ermahnten die Besucher, die in großer Zahl kamen, um sich zu informieren und ihre persönlichen Fragen zu stellen. Das Angebot der kostenlosen Gesundheitsuntersuchungen war, wie in den Vorjahren, der „Renner“. Die Menschen drängten sich an den Ständen und vor den Untersuchungseinheiten bildeten sich lange Schlangen. Die Gesundheitspässe zum Eintragen der Ergebnisse von Blutzuckerchecks, Lungen-, Gefäß-, Schilddrüsenfunktionstest fanden reißenden Absatz. Auch die Führungen durch verschieden Abteilungen, wie dem Institut der Pathologie, dem Brustzentrum, der Geburtsklinik waren sehr gut besucht.

Die Fahrstühle waren regelmäßig bis an die Belastungsgrenze gefüllt auf ihren Fahrten von Etage zu Etage. Es schien, als ob halb Köpenick die neueste Errungenschaft ihres Kiezkrankenhauses in Augenschein nehmen wollte. Das neu gestaltete Eingangsfoyer mit schicken Sitzarrangements, Wartezonen mit Teppich, einem stimmigen Lichtkonzept und einem offenen Empfangstresen kam sehr gut an, ebenso die Einrichtung in den einzelnen Etagen des Neubaus.
Erst am Tag der Eröffnung, morgens um 5 Uhr, legte der Tischler den Hammer nieder im 3. Stock, der Komfortstation. Diese besondere interdisziplinäre Abteilung stellt eine vollkommene Neuerung für das Krankenhaus Köpenick und ein echtes Highlight dar. Hier können zukünftig 30 Patienten in hotelartigen Zimmern genesen und sich zusätzlich von geschulten Servicekräften betreuen lassen. Echtholzparkett, geschwungene Raumlinien, moderne Möbel sowie exklusive Badezimmer und modernste Komforttechnik (Terminal mit Video- und Internetfunktion am Bett) stehen hier den Patienten, und, so betonte Frau Oberin Schäfer-Frischmann im Vorfeld mehrfach, auch den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, im Bedarfsfall, zur Verfügung.
Bei der Gestaltung und Ausstattung der Komfortstation achtete die Aufsichtsratsvorsitzende der DRK Kliniken Berlin persönlich auf höchste Qualität. Jedes Detail wurde bei der Einrichtung genau durchdacht, damit sich Körper und Seele bestmöglich erholen können.

Mit diesem Zukunftskonzept ist das traditionsreiche Krankenhaus am Standort Köpenick ihrem Ziel, ein Leuchtturm im Südosten Berlins in der regionalen Gesundheitsversorgung zu sein, ein entscheidendes Stück näher gekommen.