Arzt-Patienten-Gespräch zur Entstehung von Krebs

Berlin, 10. April 2013

Professor Dr. med. Matthias Pross, Chefarzt der Klinik für Chirurgie der DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Foto: DRK Kliniken
Berlin

Im Rahmen der Arzt-Patienten-Gespräche in unserer Klinik in Köpenick lädt Professor Dr. med. Matthias Pross, Chefarzt der Klinik für Chirurgie der DRK Kliniken Berlin | Köpenick,  betroffene Patienten, Angehörige und Interessierte zur Informationsveranstaltung zu dem Thema: „Warnsignale des Körpers bei der Entstehung von Krebs“ ein.

Datum:
Mittwoch, 10. April 2013
18 Uhr

Veranstaltungsort:
DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Speisesaal im Haus 21
Salvador-Allende-Straße 2 – 8
12559 Berlin

>>> Das gesamte Programm der Arzt-Patienten-Gespräche finden Sie.

Der „Krebs“ ist ein Sammelbegriff für viele bösartige Erkrankungen, die sehr unterschiedliche Symptome und sehr unterschiedliche Auswirkungen haben können. Der Krebs ist gekennzeichnet durch die ungezielte, ungehinderte Vermehrung von Zellen, die sich im Körper ausbreiten und gesundes lebenswichtiges Gewebe und Organe zerstören.

Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes in Berlin erkrankten in Deutschland im Jahr 2006 rund 450.000 Menschen an Krebs. Die Diagnose Krebs stellt für alle Menschen immer noch eine Schocksituation dar. Krebs war bisher verbunden mit einem Leidensweg und Aussichtslosigkeit. Dabei haben sich die Behandlungsmöglichkeiten gegen den Krebs in den letzten Jahren grundlegend geändert und über die Hälfte der Betroffenen überlebt mittlerweile die Krebserkrankung.

Im Rahmen der Köpenicker Arzt-Patienten-Gespräche wird der Chefarzt der Klinik für Chirurgie der DRK Kliniken Berlin | Köpenick, Professor Dr. Matthias Pross,   Ursachen der Krebserkrankung, mögliche Symptome, Warnsignale und moderne Therapieansätze darlegen.

Bei der Vielfalt der Krebserkrankung wird dabei besonderes Augenmerk auf die Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes und der abdominellen Organe (Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Leber und Bauchspeicheldrüse) gelegt. Die Warnsignale sind sehr unterschiedlich, oft werden diese nicht erkannt.

Die drei wichtigsten Therapiemethoden im Kampf gegen den Krebs sind:

die Operation, die Strahlentherapie und die Chemotherapie.

Oberstes Ziel ist es, den Krebs zu heilen. Dabei werden die einzelnen Behandlungsmethoden unterschiedlich eingesetzt. Oft werden sie kombiniert oder zusätzlich zu Operationen eingesetzt. Die Chemotherapie oder Bestrahlung wird in vielen Fällen zusätzlich zur Operation eingesetzt, um einen Rückfall bzw. eine Tumorabsiedlung zu verhindern. Ein weiteres Therapieziel ist es, die Lebensqualität des Patienten zu verbessern und mögliche Schmerzen zu verhindern. Die Operation steht in den meisten Fällen in der Behandlung von bösartigen Erkrankungen an erster Stelle. Dabei kommen zunehmend auch minimal-invasive Verfahren (Knopflochchirurgie) zu Anwendung.

In der Klinik für Chirurgie der DRK Kliniken Berlin | Köpenick werden jährlich mehr als 400 Patienten mit bösartigen Erkrankungen an den gastrointestinalen Organen behandelt. Ein Großteil dieser Patienten kann durch eine Operation mit kleinen Schnitten primär behandelt werden. Entsprechend der vor der Operation erhobenen Untersuchungsbefunde wird für den Patienten individuell ein Therapiekonzept erstellt. Großer Wert wird auf ein schonendes operatives Verfahren gelegt.

Bei der Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie Warnsignale Ihres Körpers richtig deuten können, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und Sie erhalten Antworten auf Fragen rund um dieses Thema. Professor Dr. Pross und sein Team freuen sich, mit Ihnen in dem kostenlosen Arzt-Patienten-Gespräch über dieses Thema zu sprechen.