Am Standort Köpenick wird täglich frisch gekocht - mit eigenem Personal und rundum erneuerter Küchentechnik

Berlin, 25. Juni 2010

Dem allgemeinen Trend zum Outsourcing von Küchenservice setzt die Krankenhausverwaltung in Köpenick ihren eigenen Stil des Erhalts von Arbeitskräften und Investition in moderne Technik entgegen.




Das Ergebnis einer gründlichen Analyse des Zustandes der Küche in Köpenick im letzten Sommer war niederschmetternd: die seit mehr als 12 Jahren intensiv genutzte Infrastruktur und Technik waren dringend erneuerungsbedürftig.

Welchen Weg man einschlagen sollte - Abriss - komplettes Outsourcing oder Erneuerung durch Installation von moderner Küchentechnik - diskutierten der Verwaltungsleiter des Standortes, Herr Armbrust, der Leiter der Versorgungsdienste, Herr Reutter, zusammen mit der Geschäftsführung im November 2009.

Schnell war man sich einig, dass weiterhin in Köpenick frisch gekocht werden soll und zwar mit den eigenen Köchen.
Für rund 110.000 EUR wurden modernste Küchengeräte (Konvectomaten, Induktionskocher, Variogeräte, Dampfkocher) für die rund 1000 m2 große Küche angeschafft und installiert. Jetzt werden hier in enger Kooperation mit Procuratio und unter der Küchenleitung von Frau Quasdorf und Betriebsleiterin, Frau Krasser, täglich für über 500 Patienten frisch gekocht - und zwar, wie Herr Reutter ausdrücklich betont, mit hochwertigen Zutaten.
10 Kostformen werden angeboten - von natrium-, eiweiß-, fett- und ballaststoffarmer Kost über pürierte und vegetarische Gerichte. Natürlich können auch "halal" - islamgerechte Speisen gereicht werden. "Wir sind auf alles vorbereitet" sagt die Küchenleiterin.
Die Vertreterinnen der lokalen und unternehmensinternen Presse durften sich bei einer Verkostung von der Qualität der Gerichte überzeugen. Die Wertschätzung äußerte sich im gemeinsamen Ausspruch "wir brauchen deutlich mehr Termine im Krankenhaus Köpenick um die Mittagszeit".