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Berlin, 02. Oktober 2017

Apfelkuchenkonzert im Hospiz Köpenick




Alles geschieht ein erstes Mal. So feierte Ende September das erste Apfelkuchen-Konzert im Rahmen der 20. Berliner Hospizwoche mit vielen Begegnungen und Gesprächen im Hospiz Köpenick eine stimmungsvolle Premiere.

Gemeinsam mit einer Streicherbesetzung der musici medici, den Hospiz-Gästen, Besuchern, dem Hospiz-Team und Ärztinnen und Ärzten der benachbarten DRK Kliniken Berlin | Köpenick eröffnete der Vorsitzende des Fördervereins beneficio e.V., Prof. Dr. med. Stefan Kahl, den Nachmittag mit Musik, Kuchen und der Vorstellung des neuen Hospiz-Magazins Z.

Einig waren sich die Besucher, dass mit dem Dienst im Hospiz Köpenick vor allem der Mensch im Fokus steht – am Ende des Lebens, aber nicht am Ende jeglicher Aufmerksamkeit. „Deshalb sind solche Nachmittage mit Musik und einem Kuchenbuffett Gold wert“, sagte die Köpenickerin Babette Noss, die im Internet auf das Hospiz aufmerksam wurde. „Weil dann auch Besucher kommen, die sich sonst nicht hereintrauen und weil man auf diese Weise auch die Schwestern und Pfleger kennenlernen kann.“ So sah es auch Ingrid Lehmann, die ganz in der Nähe des Hospizes wohnt: „An einem Nachmittag wie diesem wird mir das Thema Sterben nicht so schwer und ich sehe, was für ein wichtiger Dienst hier geleistet wird.“

Das Hospiz-Team freute sich über eine Spende der HypoVereinsbank Berlin von 500 Euro – Geld, das benötigt wird, denn fünf Prozent der Hospiz-Kosten pro Jahr müssen über Spenden finanziert werden.

Der Vorsitzende des Fördervereins beneficio e.V., Prof. Dr. med. Stefan Kahl, dankte den Besuchern für ihr Interesse am Dienst der Pflegerinnen und Pfleger und betonte die Offenheit des Hauses. „Unser Hospiz ist kein düsterer und verschlossener Ort, sondern ein Haus des Lebens. Und des Lichts! Mit diesem Nachmittag bringen wir – mit der Musik und den vielen Apfelkuchen – noch mehr Licht ins Haus.“ Die Apfelkuchen (es waren wirklich leckere Backwerke) passten nicht nur gut in die beginnende Herbstzeit, sondern auch zur Geschichte, die ein junges Mädchen über ihre verstorbene Oma erzählte. Die Geschichte dazu ist zu lesen unter www.hospiz-koepenick.de