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Berliner Transitionsprogramm von Prof. Burger und Dr. von Moers erhält Preis beim "Ideenpark Gesundheitswirtschaft 2010"
Beim jährlichen Wettbewerb der Financial Times Deutschland wurde das von Kinderärzten der DRK Kliniken Berlin entwickelte Projekt als eines der innovativsten Konzepte bundesweit ausgezeichnet.
Prof. Dr. Walter Burger, Leiter des Diabeteszentrums für Kinder und Jugendliche und PD Dr. habil. Arpad von Moers, Chefarzt der Kinderklinik am Standort Westend, nahmen die Urkunde entgegen.
Um Ideen, Projekte und Geschäftsmodelle einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen und die Debatte über ein besseres Gesundheitssystem voranzutreiben, veranstaltet die Financial Times Deutschland (FTD) den Wettbewerb "Ideenpark Gesundheitswirtschaft", in diesem Jahr bereits zum fünften Mal.
Das Berliner Transitionsprogramm richtet sich an Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren, die an Epilepsie oder Diabetes Typ 1 erkrankt sind. Chronisch kranke Jugendliche sind beim Übergang in die Erwachsenenmedizin in Deutschland unterversorgt. Die so genannte Transition ist bisher nicht einheitlich geregelt und wird nicht vergütet.
Um die kontinuierliche Versorgung der Jugendlichen zu verbessern, startete das Pilotprojekt im Juli 2009 mit einem Integrierten Versorgungsvertrag zwischen den DRK Kliniken Berlin | Westend und der TK, der AOK Berlin-Brandenburg und der BKK VBU. Inzwischen haben weitere Krankenkassen positive Einzelfallentscheidungen gefällt. Das IGES Institut begleitet das Projekt wissenschaftlich.
Ziel des Berliner Transitionsprogramms ist es, anhand zweier exemplarischer Erkrankungen ein effizientes Programm für den Übergang von Jugendlichen in die Erwachsenenmedizin zu entwickeln, in einer Pilotregion zu implementieren, zu evaluieren und für die Ausbreitung auf weitere Indikationen und Regionen vorzubereiten.
Die im Rahmen der Transition notwendigen Leistungen sollen dann in die Regelversorgung übernommen werden, was die Voraussetzung für eine breite Implementierung ist.
Das Berliner Transitionsprogramm wird von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert.
Speziell geschulte Fallmanager sollen die Patienten unterstützen und sie beim Übergang in die Erwachsenenmedizin begleiten. Zudem sollen ein Workshop und der Austausch mit anderen Betroffenen den Übergang vorbereiten.
Bisher haben sich knapp 100 Jugendliche und 40 Fachärzte für Diabetologie und Epileptologie zur Teilnhame am Projekt bereit erklärt. Die Ärzte kommen vorwiegend aus dem niedergelassenen Bereich.









