Strahlentherapie im Westend schreibt Erfolgsgeschichte und rüstet weiter auf

Berlin, 21. August 2009

Die DRK Kliniken Berlin bauen das vor zwei Jahren eröffnete Zentrum für Strahlentherapie am Spandauer Damm aus und stocken den Gerätebestand auf 4 Linearbeschleuniger der neuesten Generation auf - damit ist das Zentrum durch die modernste apparative Ausstattung und die personelle Fachkompetenz auf dem Gebiet der Hochpäzisionsbestrahlung berlinweit führend.

Mit aktuell zwei Linearbeschleunigern und unter der Leitung von 6 Fachärzten, 4 Strahlenphysikern und 17 weiteren Mitabeitern werden täglich rund 120 Patienten im Zentrum strahlentherapeutisch versorgt. Eine Zahl, die die Erwartungen der Geschäftsführung bei Eröffnung um das Doppelte übertraf, denn der Bedarf an modernster gewebeschonender hochpräziser Bestrahlung für Tumorpatienten ist groß und steigt zunehmend.

Rund 15.000 Patienten gibt es in Berlin, die eine Bestrahlungstherapie dringend benötigen. Für einen Behandlungstermin müssen oft lange Wartezeiten in Kauf genommen werden, eine große psychische Belastung für krebskranke Menschen.

"Die DRK Kliniken Berlin haben diese Versorgungslücke frühzeitig erkannt und nehmen durch ihr strategisch kluges Unternehmertum eine Vorreiterrolle in der regionalen Gesundheitsversorgung Berlins ein" lobte die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher bei der Eröffnung der Einrichtung im August 2007.

7 Millionen Euro investierte der Klinikverbund aus Eigenmitteln in den Aufbau des Zentrums, weitere 6 Millionen Euro fließen jetzt in die Erweiterung. Eine enorme Summe, die der Bevölkerung Berlins zu Gute kommt. Bereits im Frühjahr des nächsten Jahres können an den beiden neuen Linearbeschleunigern die ersten Patienten behandelt werden.


"Durch die Anschaffung der beiden neuen Geräte können wir eine durchgehende Bestrahlung der Patienten auch bei den häufig nötigen Wartungsarbeiten der hoch sensiblen Geräte garantieren" sagt Dr. Andrej Stupavsky, der Leiter des Zentrums. "Mit dieser in Berlin einmaligen Gerätekombination können wir unsere Patienten die derzeitig best mögliche Bestrahlungstherapie ohne Wartezeiten anbieten".

Noch vor wenigen Jahren war die Bestrahlung von bösartigen Tumoren mit einer massiven Schädigung des umliegenden gesunden Gewebes verbunden, gleichzeitig werden durch die immer genauer werdende Diagnosemöglichkeiten auch kleinste Geschwüre und Vorformen des Krebses schneller erkannt. Dadurch brauchen mehr Menschen als früher eine hoch präzise Bestrahlung.

Die Einbindung modernster Bildgebungsverfahren durch Bildfusion wie PET (Positronen-Emissions-Tomografie) und MRT (Magnet-Resonanz-Tomografie) bei der Bestrahlungsplanung, hoch spezialisierter, computergestützter Lagerungstechniken der Patienten und größtmögliche Eingrenzung des Bestrahlungsfeldes mit Hilfe sog. Micro-Multi-Leaf-Kollimatoren, einer sehr feinen Lamellenblende, sowie die kombinierte Anwendung verschiedener hoch entwickelter Bestrahlungstechniken ermöglichen am Zentrum für Strahlentherapie im Westend optimale Bedingungen für eine heilende (kurative) oder zumindest lindernde (palliative) Krebstherapie auf dem derzeit modernsten Stand der Wissenschaften.

Pressekontakt:

Angela Kijewski
Unternehmenskommunikation der DRK Kliniken Berlin
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