Die DRK Kliniken Berlin haben Konsequenzen gezogen

Berlin, 21. Juni 2011

Die DRK Kliniken Berlin bitten um Verständnis, dass wir uns zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen bei anderen Unternehmen nicht äußern.

Wir haben aus den vorhandenen Problemen der Vergangenheit in unserem Unternehmen diverse Konsequenzen gezogen:

  •  Mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin wurde ein Vergleich über die Abwicklung der MVZs an allen Standorten in Mitte, Westend und Köpenick vereinbart. Für einige Fachgebiete, zum Beispiel die Kinderheilkunde und die Strahlenheilkunde im Westend, konnten bereits Anschlusslösungen entwickelt werden. Für andere Bereiche suchen wir noch nach neuen ambulanten Versorgungsmöglichkeiten.
  • Wir haben der Kassenärztlichen Vereinigung im Dezember 2010 elf Millionen Euro Honorar zurückgezahlt. Ein langwieriges Verfahren konnte damit vermieden werden.

  • Bei den DRK Kliniken Berlin wurde ein externer Ombudsmann eingesetzt zur Prävention und Ermittlung von Gesetzesverstößen in den DRK Kliniken Berlin. Für diese Aufgabe konnte ein renommierter Rechtsanwalt gewonnen werden.

  • Wir haben durch Personalveränderungen in der Verwaltung die Grundlage für eine Professionalisierung der Administrationssysteme gelegt.

  • Wir werden auch weiterhin mit den ermittelnden Behörden kooperieren und intern konsequent an der Beseitigung aufgedeckter Mängel arbeiten.

  • Wir haben externe Firmen beauftragt, mit denen zusammen Kontrollsysteme implementiert und ausgebaut werden.

Das hohe fachliche und organisatorische Versorgungsniveau wird in den DRK Kliniken aufrechterhalten. Die Patienten werden weiterhin bestens und wohnortnah von unseren Beschäftigten versorgt. Alle Klinik-Standorte sollen neu gefestigt werden.

Die Patientenversorgung war zu jedem Zeitpunkt vollumfänglich gewährleistet und hat auch weiterhin oberste Priorität.

>> Die Pressemitteilung als pdf-Datei