Brustzentrum Köpenick der DRK Kliniken Berlin beweist dauerhafte Qualität

Berlin, 02. August 2007

Drei Jahre nach der Erstzertifizierung wurde am 02. und 03. August 2007 das Brustzentrum Köpenick erfolgreich rezertifiziert und darf das Qualitätssiegel der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) weiterhin führen.

Von: Angela Kijewski

Die zwei Tage umfassende Qualitätsprüfung beinhaltete auch umfangreiche Gespräche mit den Kooperationspartnern des Brustzentrums, wie z.B. die Radiologie, die Pathologie oder auch die Nuklearmedizin und Strahlentherapie der Charité. Die Auditoren gaben beim Abschlussgespräch ein überschwängliches Feedback und lobten das Zusammenspiel der Abteilungen mit dem Brustzentrum, das Zugehörigkeitsgefühl und die Freundlichkeit der Mitarbeiter.

„Wenn es ums das Ganze geht“ – nach dieser Maxime werden im Brustzentrum Köpenick der ganze Mensch und nicht nur einzelne Aspekte der Krankheit betreut. Die ausgewiesenen Fachleute arbeiten hier intensiv zusammen und betreuen die Patientinnen bestmöglich.

Der Einsatz neuester Operationstechniken und modernster Krebstherapien werden zum Nachweis von Kompetenz und Erfahrung verlangt. Aber auch ein umfassendes Angebot an Informationsveranstaltungen und psychosozialer Betreuung für die Patientinnen tragen dazu bei, dass das Qualitätszertifikat verliehen wird.

Darüber hinaus gehört das Brustzentrum Köpenick zu den anerkannten Berliner Behandlungszentren im Rahmen des Disease-Management-Programms (DMP) Brustkrebs der gesetzlichen Krankenkassen. Ziel des DMP Brustkrebs ist die qualitätsgesicherte Therapie und Nachsorge für Patientinnen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Dazu werden strenge Vorgaben an die behandelnden Brustzentren gestellt, die u.a. eine jährliche Mindestanzahl an Operationen bei Frauen vorsehen, die neu an Brustkrebs erkrankt sind (150 pro Jahr). Im Brustzentrum Köpenick erfolgen zurzeit jährlich ca. 250 derartige Eingriffe; insgesamt werden ca. 550 Brustoperationen im Jahr durchgeführt, gutartige Tumore und Rezidive eingeschlossen. Außerdem werden jährlich ca. 1400 Chemotherapien durchgeführt.

Auch alle diagnostischen Untersuchungen erfolgen unter einem Dach. Sind im Rahmen der  Brustsprechstunde diagnostische Maßnahmen erforderlich, stehen digitale Mammographie und hoch auflösende Ultraschalluntersuchungen zur Verfügung. Bei auffälligen Befunden können Probeentnahmen (mit Stanzbiopsie oder Vakuumstanzbiopsie bei sogen. Mikrokalk) schnell und sicher zur Diagnose führen. Und das alles natürlich in Abstimmung mit dem niedergelassenen Frauenarzt. Die enge Zusammenarbeit, der intensive Austausch und kurze Wege zwischen allen Beteiligten sorgen dafür, dass die Patientinnen die beste Behandlung und Betreuung erhalten. Um den Service weiter zu verbessern, wurde das Sprechstunden-Angebot erweitert. Neben der täglich stattfindenden allgemeinen Brustsprechstunde werden spezielle Sprechstunden für junge Patientinnen, Patientinnen in der Nachsorge nach beendeter Brustkrebstherapie und für Patientinnen mit Wunsch nach Brustwiederaufbau angeboten.

Patientinnen, die eine Chemotherapie benötigen werden in ruhigen und freundlichen Räumen behandelt. In weiteren Räumen des Brustzentrums finden die interdisziplinäre Tumorkonferenz, die Selbsthilfegruppe  und das so genannte „Onko-Forum“ statt.  Das Onko-Forum ist eine monatlich stattfindende kostenlose Veranstaltungsreihe für Patientinnen und Interessierte. Dort erläutern Fachleute in verständlicher Form medizinisch-onkologische Themen und beantworten lebenspraktische Fragen.  Seit 3 Jahren arbeitet eine fest angestellte Psychoonkologin im Brustzentrum, die Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung anbietet und mit den Patientinnen zusammen Strategien zur Bewältigung des Brustkrebses erarbeitet. Zudem wird als Gegenpol zum krankheitsbelasteten Alltag der Betroffenen ein wöchentlicher Entspannungskurs durchgeführt.

 

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