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DRK Kliniken Berlin | Mitte

Lungenkrebszentrum

Drontheimer Straße 39 - 40
13359 Berlin
Wegbeschreibung

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Leiter

Priv.-Doz. Dr. med. Paul Schneider

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AUSZEICHNUNG

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Warum das Lungenkrebszentrum der DRK Kliniken Berlin | Mitte?

  • Erfahrung. Seit über 20 Jahren ist das Pneumologische und Schlafmedizinische Zentrum in Berlin etabliert. Eine große Zahl von Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet und einigen Ländern Europas wurden mit den verschiedensten Lungenerkrankungen sowie der Erkrankung des Schlafes und der Atemregulation untersucht und behandelt. In der Klinik für Chirurgie und Thoraxchirurgie  werden jährlich mehrere Hundert Patienten mit Lungenkrebs und anderen Erkrankungen am Brustkorb operiert.

  • Team. Ein Team aus erfahrenen Spezialisten auf dem Gebiet des Lungenkarzinoms führt alle notwendigen Untersuchungen und Behandlungen durch. In einer gemeinsamen Tumorkonferenz werden alle Patienten besprochen um dann eine individuelle Therapie nach  modernsten wissenschaftlichen Gesichtspunkten zu planen.

  • Qualität. Das Lungenkrebszentrum hat sich einer externen Prüfung der Deutschen Krebsgesellschaft unterzogen. Dabei kam die Prüfungskommission zum Schluss, dass das Lungenkrebszentrum der DRK Kliniken Berlin den hohen Anforderungen entspricht und deshalb berechtigt ist, sich als Lungenkrebszentrum mit „Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.“ zu bezeichnen. Darüber hinaus  trägt das Unternehmen seit 2002 das angesehene Qualitätszertifikat der Joint Commission International (JCI) die ursprünglich aus den USA stammt. Die JCI ist die weltweit führende Organisation zur Verbesserung der Behandlungsqualität in Gesundheitseinrichtungen. 

Links:

>> Deutsche Krebsgesellschaft

>> Handbuch Lungenkrebs

Klinik für Chirurgie und Thoraxchirurgie

Die Klinik für Chirurgie und Thoraxchirurgie umfasst auf zwei Stationen 58 Betten.
In 3 OP-Sälen werden jährlich ca. 1.600 Operationen durchgeführt.

Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik liegt in der Behandlung von Krankheiten der Lunge und im Besonderen in der Therapie des Lungenkrebses, von Lungenmetastasen (Tumorabsiedlungen in der Lunge) und Lungenemphysems (Überblähung der Lunge).

Mit Hilfe modernster Technik, z. B. Lungenlaser und digitalisierter Videotechnik, werden alle Operationen an der Lunge, am Bronchialbaum, den herznahen Gefäßen, am Rippenfell und der Brustwand durchgeführt.

In der Behandlung des nichtkleinzelligen Lungenkrebses bietet die operative Entfernung die besten Chancen auf eine Heilung. Ziel der Operation ist es, den Tumor mit einem  Sicherheitsabstand gesunden Gewebes zu entfernen. In der Regel erfordert dies die Entfernung eines Lungenlappens. Gelegentlich muss auf einer Seite aber auch ein kompletter Lungenflügel entfernt werden.

In der Klinik für Chirurgie und Thoraxchirurgie der DRK Kliniken Berlin | Mitte wird besonderer Wert auf gewebeschonende Operationstechniken (bronchoplastische Operationen, sog. Manschettenresektionen) gelegt. Dadurch gelingt es oft, die Entfernung eines gesamten Lungenflügels zu umgehen und eine höhere Belastungsfähigkeit und bessere Lungenfunktion beim Patienten zu erhalten. Das bedeutet eine bessere Lebensqualität. Postoperativ bietet eine 2006 neu eingerichtete, moderne Intensivstation für die ersten Tage die notwendige Sicherheit.

In enger Zusammenarbeit wird mit der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie nach der Operation die Schmerztherapie abgestimmt. Durch die Anlage eines Schmerzkatheters können die Patienten nach der Operation die Dosierung der Schmerzmittel selber mitsteuern.

Link zur Homepage der Klinik für Chirurgie und Thoraxchirurgie

Pneumologisches und Schlafmedizinisches Zentrum

Das Pneumologische und Schlafmedizinische Zentrum wurde 1988 unter der Leitung von Herrn Professor Dr. med. Peter Dorow gegründet.
Zum Pneumologischen Zentrum gehören ein großer pneumologischer / kardiologischer Funktionsbereich, ein Schlafmedizinisches Zentrum und ein interdisziplinärer Intensivbereich. Das Pneumologische Zentrum hat sowohl einen stationären als auch einen ambulanten Bereich.

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Bronchien sowie der Lunge bilden den Kern der Krankenversorgung. Durch das Pneumologische Zentrum werden Untersuchungen der Basisdiagnostik und der Diagnosesicherung durchgeführt. "Staging" - Untersuchung zur Klärung der Tumorausbreitung und zum Nachweis eventuell vorliegender Metastasen geben Aufschluss über die Operabilität.
Im Rahmen der präoperativen Untersuchungen erfolgen routinemäßig eine umfangreiche Lungenfunktionsdiagnostik (Spirometrie, Bodyplethysmographie, Diffusionsmessungen, Messungen der Atemmuskelpumpe, Messung des Atemantriebs, Impuls-Oszillometrie), EKG, echokardiographische Untersuchung, transoesophageale Echokardiographie, Ergospirometrie, Belastungsuntersuchung mit Blutgasanalyse, die radiologische Diagnostik sowie entsprechende Laboruntersuchungen.
Die Abteilung ist mit modernster Technologie ausgestattet.

Im Rahmen der bronchoskopischen Untersuchung werden sämtliche interventionelle Verfahren angewendet. Dazu zählen u. a. der Einsatz der Lasertherapie, der Einsatz der photodynamischen Therapie, der endobronchialen Kleinraumbestrahlung und das Implantieren von Stents inden Bronchien. Auch Untersuchungen zur möglichen Früherkennung von Bronchialkarzinomen (u. a. Autofluoreszenz-Bronchoskopie) werden angeboten. Routinemäßig werden bei gegebener Indikation bronchoendosonographische Untersuchungen und Thoraxsonographien durchgeführt.

In der Abteilung werden chemotherapeutische Behandlungen stationär angeboten.

Link zur Homepage des Pneumologischen und Schlafmedizinischen Zentrums

Zentrum für Strahlentherapie

Das Strahlentherapieteam, bestehend aus vier Fachärzten für Strahlentherapie und vier Physikern, verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Lungenkarzinomen. Zwei Beschleuniger der neuesten Generation und ein 4DComputertomograph für die virtuelle Simulation bei der Bestrahlungsplanung bilden die technologische Basis für die Behandlung von Krebserkrankungen auf höchstem Niveau. Mit diesen Geräten ist eine hochpräzise und damit äußerst gewebeschonende Bestrahlung von bösartigen Lungentumoren möglich. Techniken, wie die 3D-bildgesteuerte Bestrahlung mit Cone-Beam-CT sowie atemgetriggerte Bestrahlung (Gating), werden hier mit dieser speziellen Gerätekombination in Berlin erstmalig angeboten.

Spezielle Bestrahlungstechniken für Patienten mit Bronchialkarzinom

  • Atemgetriggerte Bestrahlungsplanung und Strahlentherapie (Gating)
    Mit der atemgetriggerten (atemgesteuerten) Planungs-Computertomographie und der atemgesteuerten Bestrahlungsbehandlung können wir die Atembewegung genaun verfolgen und die Bestrahlung automatisiert in einem bestimmten Atemabschnitt, bzw. einer bestimmten Tumorposition, auslösen. Bewegt sich der Tumor aus dieser festgelegten Position heraus, so wird die Bestrahlung unterbrochen. Erst wenn der Tumor sich wieder in derselben Position befindet, setzt das Gerät die Bestrahlung fort. Mit dieser Technologie sind wir nicht mehr gezwungen, die gesamte Bewegungsstrecke des Tumors zu bestrahlen und können viel gesundes Gewebe schonen.
  • Stereotaktische Bestrahlung einschließlich Radiochirurgie
    Diese spezielle Form der Bestrahlung erlaubt höchste Präzision und ermöglicht eine hohe Dosis bei der Behandlung von kleinen Bronchialkarzinomen.
  • IMRT (Intensitätsmodulierte Radiotherapie)
    Durch die IMRT können wir die Bestrahlungsdosis optimal an die unregelmäßige Form des Tumors anpassen. Somit kann sogar gesundes Gewebe, das von einem Tumor ummauert ist, geschont werden. Mit dieser Methode ist es außerdem möglich, die Bestrahlungsdosis in den hochaktiven Tumoranteilen zu verstärken.
  • Hochmodernes Kontrollverfahren (Cone-Beam-CT).
    Direkt vor der Bestrahlungsbehandlung wird, mit dem am Bestrahlungsgerät fest installierten Cone-Beam-CT, die Lage des Tumors exakt erkannt und die Behandlung individuell an die täglich wechselnde Bedingungen im Körper angepasst.

Link zur Homepage des Zentrum für Strahlentherapie