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DRK Kliniken Berlin | Mitte

Klinik für Innere Medizin – Schwerpunkt Pneumologie und Schlafmedizin

Drontheimer Straße 39 - 40
13359 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 6305
Fax: (030) 3035 - 6309
E-Mail Kontakt

Chefarzt

Prof. Dr. med. Bernd Schmidt

Abteilungsschwester

Melanie Otté
Anika Sauer

AUSZEICHNUNG

2

Behandlungsschwerpunkte

Krankheiten der Lunge und der Atemwege

  • Asthma bronchiale
  • Chronische Bronchitis
  • Obstruktives Emphysem (Lungenemphysem)
  • Lungenentzündungen
  • Interstitielle Lungenerkrankung
  • Alveolitis
  • Sarkoidose
  • Kollagenosen
  • Lungenfibrosen
  • Lungentuberkulose
  • Bronchialkarzinom
  • Bösartige Erkrankungen der Pleura
  • Diagnostik und Therapie von Pleuraergüssen
  • Schmerztherapie

Herz- und Kreislauferkrankungen

  • Lungenembolien
  • Herzinsuffizienz
  • Arterielle Hypertonie
  • Koronare Herzkrankheit
    (schwere Angina pectoris)
  • Kardiomyopathien
  • Entzündliche Herzerkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzinfarkt
  • Pulmonale Hypertonie
  • Cor pulmonale

Krankheiten des Schlafes

  • Schlafapnoe
  • Narkolepsie
  • Restless-legs-syndrome
  • Periodic-legs-movement-syndrome
  • Parvor nocturnus
  • Insomnie
  • Parasomnie

Chronisch respiratorische Insuffizienz

Untersuchungs- und Behandlungsmethoden

  • Bodyplethysmografie
  • Diffusionskapazität
  • Spiroergometrie
  • Farbdoppler-Echokardiografie
  • Streß-Echokardiografie
  • Transesophageale Echokardiografie
  • Messungen der Atemmuskelfunktion
  • CO2 - Atemantwort
  • Impulsoszillometrie
  • FRC - Rebreathing
  • Allergiediagnostik
  • Compliancemessung
  • Lasertherapie
  • Endobronchiale Kleinraumbestrahlung
  • Bronchoskopie (flexibel/rigide)
  • Thorakoskopie
  • Broncho - Endosonografie
  • Herzkatheter
  • Langzeit-EKG
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Schlaflabor
  • Schlafapnoe - Screening
  • Polysomnografie
  • MSLT
  • MWT
  • Reaktionstes

Onkologie (bösartige Erkrankungen) der Lunge und der Pleura

Eine Spezialität der Abteilung ist die Behandlung bösartiger Erkrankungen der Lunge und der Pleura. Hier kommen modernste Methoden, wie die Therapie durch das Bronchoskop, die sogenannte interventionelle Bronchoskopie zum Tragen.

Durch den Einsatz

  • der Lasertherapie
  • der photodynamischen Therapie
  • der endobronchialen Kleinraumbestrahlung
  • der Stent-Implantation (künstliche Prothesen der Bronchien)
  • der Chemotherapie
  • der äußeren Bestrahlung
  • und der operativen Therapie

stehen für die Patienten schonende und sehr effektive Behandlungs-Verfahren zur Verfügung. Auf unseren zweimal pro Woche stattfindenden pneumologisch-thoraxchirurgisch-radiologischen Konferenzen werden alle Fälle aus unserer Klinik - wie auch aus anderen Kliniken - besprochen, um die beste Therapie für den Patienten zu wählen.

Chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung (COPD)

Patienten mit

  • chronisch obstruktiver Bronchitis
  • Asthma bronchiale
  • obstruktivem Emphysem

werden unter modernsten Gesichtspunkten, einschließlich Allergiediagnostik, untersucht und behandelt.

Schlafmedizin / Schlaflabor

Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung ist die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Schlafes und der Atemregulation. Modernste Technologie erlaubt eine schnelle Diagnostik und Therapie. Sie werden von einem erfahrenen und in der Schlafmedizin hochqualifizierten Personal betreut. Die verantwortlichen Ärzte im Schlaflabor besitzen alle die Qualifikation Somnologie. Die hiesige Institution war in Berlin-Brandenburg als erstes Schlaflabor von der DGSM akkreditiert. Im Schlaflabor werden Patienten mit Schlafapnoe mit einer maschinellen Therapie- bei gegebener Indikation- versorgt.

Durch

  • Verhinderung der nächtlichen Sauerstoffmangelzustände
  • Verbesserung des Schlafes

gewinnen die Betroffenen deutlich an Lebensqualität. Die Tagesmüdigkeit verschwindet, die Patienten werden wieder leistungsfähig. Somit können gefährliche Folgeerkrankungen der Schlafapnoe, wie

  • Bluthochdruck
  • Gefäß- und Herzerkrankungen

verhindert oder deutlich verbessert werden. Eine Vielzahl von neurologischen Erkrankungen, wie

  • die Narkolepsie
  • das Syndrom der unruhigen Beine (restless-legs-syndrome)
  • periodische Extremitätenbewegungen

werden im Schlaflabor behandelt. Als Folge der von uns betriebenen interdisziplinären Schlafmedizin (Innere Medizin, Pneumologie, Kardiologie, Neurologie, Psychiatrie, HNO-Heilkunde, Pädiatrie) können sämtliche Störungen des Schlafes unabhängig vom Alter des Patienten diagnostiziert und behandelt werden. Auf unseren täglichen Konferenzen unter Einschluß der HNO, Neurologie, Psychiatrie, Pädiatrie, werden die Befunde eingehend diskutiert und das richtige - und für den Einzelnen beste - Behandlungsverfahren erarbeitet.


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Patienten mit chronisch respiratorischer Insuffizienz

Sauerstofflangzeittherapie
Eine Verbesserung der Sauerstoffversorgung während des Tages kann durch eine Sauerstofflangzeittherapie erzielt werden. Bei diesen Patienten erfolgt neben einer entsprechenden Diagnostik medikamentösen und krankengymnastischen Therapie die Unterweisung mit dem Umgang des Sauerstoffgerätes, den Filtern und den Masken.

Heimbeatmung
Bei Störungen der Atemmuskelfunktion erfolgt eine Einstellung des Patienten auf eine Heimbeatmung. Durch diese moderne Therapieform kann die Sauerstoffversorgung während des Tages verbessert werden, der Kohlendioxiddruck sinkt ab. Durch die Heimbeatmung erholt sich die Atemmuskulatur wieder, so daß die betroffenen Patienten bei regelmäßiger Benutzung in kurzer Zeit eine deutliche Zunahme der Leistungsfähigkeit verspüren. Die Tagesmüdigkeit kann dramatisch verbessert werden. Diese Therapieform kann unter anderem bei Patienten mit langjähriger Atemwegserkrankung und bei Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen angewendet werden.

Patientenschulung

Breiten Raum nimmt die Schulung der Patienten in unserem Therapiekonzept ein.

Sowohl

  • die Schulung von Asthmatikern
  • Patienten mit Schlafapnoe
  • Bronchialkarzinom
  • mit chronisch respiratorischer Insuffizienz als auch
  • Herz-Kreislauferkrankungen

zeigen eine hohe Resonanz und führen dazu, daß die Patienten mit ihrer Erkrankung besser umgehen können. Die Schulung erfolgt in Form von Seminaren, Einzelgesprächen unter Verwendung von Videofilmen sowie interaktiven Medien.

Intensivmedizin

Die Intensivstation wird unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Arnd Timmermann als interdisziplinäre Station zusammen mit den anderen Abteilungen des Hauses betrieben. Patienten mit lebensbedrohlichen Störungen der Organfunktion, wie z. B.

  • akutem Herzinfarkt,
  • Lungen-, Leber-, Nierenversagen,
  • sowie nach schweren Operationen

werden von besonders geschultem Personal betreut.

Hochtechnisierte diagnostische Methoden stehen rund um die Uhr zur Verfügung. So können z. B. Lungenembolien unter sofortigem Einsatz invasiver Methoden in sehr kurzer Zeit diagnostiziert werden und die entsprechenden Behandlungsschritte eingeleitet werden.

Trotz der hohen technischen Ausstattung der Intensivstation steht auch hier der einzelne Patient als Mensch im Mittelpunkt.

Physikalische Therapie

Physiotherapeutische Verfahren, insbesondere Atmungs- und Bewegungstherapie kommen hier zum Einsatz.