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Labormedizinisches Versorgungszentrum pro patiente
Institut für Pathologie

Standort Westend
Spandauer Damm 130
14050 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 4735
Fax: (030) 3035 - 4739

Standort Köpenick
Salvador-Allende-Straße 2 – 8
Haupteingang (Eingang Nord): Müggelschlößchenweg
12559 Berlin
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Tel.: (030) 3035 - 3480
Fax: (030) 3035 - 3880

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Chefärztin
Dr. med. Cornelia Radke

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Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

die Ärzte für Pathologie agieren im Hintergrund, sind als Partner der klinischen Kollegen für Sie da und entscheidend an der Diagnostik von bösartigen Erkrankungen beteiligt. Unsere Arbeit umfasst die Prävention, das Erkennen, das heißt die Diagnostik von gutartigen und bösartigen Krankheiten und gibt entscheidende Hinweise für die Therapie. Noch immer wird die Diagnose „Krebs“ letztlich durch den Pathologen gestellt. Der Pathologe charakterisiert und differenziert die Tumoren. Er beantwortet nicht nur die Frage, ob es sich um Krebs handelt, sondern er beurteilt auch das biologische Verhalten des Tumors in der Zukunft und das Ansprechen des Patienten auf die Therapie. Unter dem Mikroskop identische Tumoren weisen häufig ein unterschiedliches Wachstumsverhalten auf. Durch moderne Methoden der Pathologie ist es möglich Prognosefaktoren zu bestimmen, die eine Aussage über den Krankheitsverlauf und das Ansprechen einer Therapie zulassen.

Durch in den letzten Jahren etablierte moderne Zusatzuntersuchungen der Immunhistochemie, der Molekularpathologie und gezielten genetischen Analysen des Tumorgewebes wird der funktionelle Charakter eines bösartigen Tumors bestimmt.

An Hand des pathologischen Befundes lässt sich so in vielen Fällen voraussehen, ob eine Therapie bei dem Patienten individuell wirksam ist. So kann z. B. entschieden werden, ob eine Chemotherapie notwendig ist, oder ob man auf diese verzichten kann. Das Ziel ist eine individuelle präzisierte Krebstherapie, für die der pathologische Befund die Grundlage darstellt. Dieser prädiktive Ansatz gilt beispielsweise für den Brustkrebs, den Darmkrebs, für das nicht kleinzellige Lungenkarzinom und zunehmend weitere Tumorentitäten, wie das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) und den Eierstockkrebs.

Die enge Zusammenarbeit zwischen den Ärzten der Chirurgie, der Inneren Medizin, den Onkologen und der Pathologie findet ihren Ausdruck in gemeinsamen, regelmäßigen Tumorkonferenzen, in denen die individuelle und leitliniengerechte Therapie für jeden einzelnen Patienten festgelegt wird.

Die volle Weiterbildungsermächtigung im Fach Pathologie ist vorhanden.

Mit freundlichen Grüße

Dr. med. Cornelia Radke
Chefärztin