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DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

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12559 Berlin
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Auszeichnungen

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Kniegelenk

Besondere Schwerpunkte unseres Behandlungsspektrums sind:

Meniskusschaden

Kreuzbandriss

Kniescheibenverrenkung

Fehlstellungen der Beinachse

Knorpelverletzung

Kniegelenksarthrose

Das Kniegelenk als eines der größten Gelenke des Menschen muss starken Belastungen standhalten. Es besteht aus dem Oberschenkelknochen (Femur), dem Schienbein (Tibia) und der Kniescheibe (Patella), die jeweils mit Knorpel auf der Gelenkfläche überzogen sind. Das Wadenbein (Fibula) ist nicht direkt an den Gelenkflächen beteiligt, ist jedoch Ansatzpunkt des äußeren Seitenbandes.

Nicht nur Beugung (Flexion) und Streckung (Extension) können im Kniegelenk ausgeführt werden, sondern auch Dreh- und Gleitbewegungen zwischen Ober- und Unterschenkel. Dabei gleiten die Knorpelflächen des Oberschenkelknochens und des Schienbeinkopfes aufeinander. Da diese beiden Gelenkflächen nicht die gleiche Form besitzen, befindet sich an der äußeren und inneren Seite des Gelenkes jeweils eine halbmondförmige Faserknorpelscheibe (Meniskus) als Puffer zwischen den beiden Knorpeloberflächen. Sie verteilen die Last im Gelenk und schützen somit den Knorpel vor Überlastung. Die Kniescheibe (Patella) bildet mit einer Gelenkfläche am Oberschenkel ein weiteres Gelenk, das sogenannte Femoropatellargelenk. Die Kniescheibe ist in die Sehne des Oberschenkelstreckmuskels (M. quadrizeps) eingelassen und bewegt sich beim Beugen und Strecken entsprechend mit.

Damit das Kniegelenk den großen Belastungen standhalten kann, wird es von starken Bändern und kräftigen Muskeln stabilisiert. Besonders kräftig sind das vordere und hintere Kreuzband sowie das Innen- und Außenband. Das Kniegelenk selbst ist von einer zweischichtigen Gelenkkapsel umgeben, wobei die innere Kapsel die Gelenkflüssigkeit produziert, die äußere Kapsel der Stabilisierung dient. Die Gelenkflüssigkeit sorgt für die Ernährung des Gelenkknorpels und mindert die Reibungskräfte.

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  1. Inneres Seitenband
  2. Innere Oberschenkelrolle
  3. Hinteres Kreuzband
  4. Ligamentum meniscofemorale anterius
  5. Vorderes Kreuzband
  6. Äußere Oberschenkelrolle
  7. Ansatz der Sehne des Popliteusmuskels
  8. Äußeres Seitenband
  9. Ansatz der Sehne des Bizepsmuskels
  10. Äußeres Unterschenkelgelenkplateau
  11. Außenmeniskus
  12. Innenmeniskus
  13. Inneres Unterschenkelgelenkplateau

Die Strukturen des Kniegelenkes können durch Über-oder Fehlbelastung, altersbedingte Abnutzung oder unfallbedingte Verletzungen geschädigt werden. Dadurch kann es zu Beschwerden und über einen längeren Zeitraum zur Arthrose des Gelenkes kommen.

Eine rechtzeitige Behandlung kann in vielen Fällen Beschwerden beseitigen oder zumindest lindern und Spätfolgen verhindern oder verzögern. Nach einer ausführlichen Untersuchung in unserer Kniesprechstunde beraten wir sie gern zu den Behandlungsmöglichkeiten. Häufig ist es möglich, mit nicht operativen Behandlungsmaßnahmen Schmerzen zu lindern und die Funktion zu verbessern. Eine Operation sollte in der Mehrzahl der Fälle erst zum Einsatz kommen, wenn alle anderen Behandlungsmöglichkeiten ihre Beschwerden nicht ausreichend gelindert haben. Nur bei ausgewählten Erkrankungen oder Verletzungen muss rasch operiert werden, um Folgeschäden für das Gelenk zu vermeiden. Um Sie kompetent beraten zu können ist es wichtig, dass Sie alle Bilder und Befunde bereits durchgeführter Untersuchungen des Kniegelenkes wie Röntgenbilder, MRT-Bilder, Szintigraphiebefunde und Befunde bereits durchgeführter Operationen ( Operationsberichte und Entlassungsbriefe eines Krankenhauses) zu Ihrem Sprechstundentermin mitbringen.