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DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Institut für diagnostische
und interventionelle Radiologie

Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 3806
Fax: (030) 3035 - 3797
E-Mail Kontakt

Chefärztin

Dr. med. Kerstin Westphalen

Unser Institut verfügt über moderne, digitale Röntgenaufnahme- und Durchleuchtungsgeräte, die die Strahlenbelastung auf ein Minimum beschränken.

Thorax- und Skelettaufnahmen

Thorax- und Skelettaufnahmen sind die häufigsten Röntgenuntersuchungen.

Thorax- (Lungen-) Aufnahmen werden angefertigt bei Fragestellungen wie Verdacht einer Lungenentzündung, Abklärung einer Atemnot, Verdacht einer Krebserkrankung, Verdacht auf Lungenriss (Pneumothorax) nach einem Unfall oder Rippenfraktur.

Skelettaufnahmen erfolgen zur Darstellung von z.B. Schädel, Wirbelsäule, Becken und Extremitäten. Zusätzlich sind Funktionsaufnahmen der Halswirbelsäule zur Abklärung einer Bewegungseinschränkung oder Funktionsaufnahmen der Sprunggelenke bei Verdacht auf Bandverletzung möglich.

Durchleuchtung der Speiseröhre (Ösophagus)

Die Durchleuchtung der Speiseröhre erfolgt zur Beurteilung des Schluckakts und der Wandkontur der Speiseröhre sowie zum Ausschluss eines Geschwürs (Ulcus), eines Zwechfellbruchs (Hernie) oder einer bösartigen Erkrankung (Speiseröhren-Krebs). Der Patient schluckt zur Untersuchung Kontrastmittel, durch den Arzt werden gezielt Aufnahmen der Speiseröhre angefertigt. Die Umgebungsbeurteilung der Speiseröhre erfolgt mit der Computertomographie als weiterführende Untersuchung.

Magendurchleuchtung

Bei einer Magendurchleuchtung wird die Beweglichkeit des Magens überprüft und mögliche Schleimhautveränderungen (Geschwür, Tumor, Entzündung) dargestellt. Die Untersuchung wird nach dem Trinken von flüssigem Kontrastmittel (Bariumsulfat) und Brausepulver durchgeführt. Nach Operationen und bei Verdacht auf einen Geschwürsdurchbruch (Perforation) wird dem Patienten wasserlösliches Kontrastmittel zu trinken gegeben. Die Untersuchungszeit beträgt ca. 5 - 10 Minuten.

Doppelkontrastuntersuchung des Dünndarms (Sellink)

Der Dünndarm ist der am schlechtesten zugängliche Abschnitt des Magen-Darm-Traktes; insbesondere endoskopische Methoden können hier nicht durchgeführt werden. Mittels radiologischer Verfahren (Röntgen, CT und auch MRT) sind Aussagen zu entzündlichen Darmveränderungen, zu Veränderungen in der Peristaltik (Darmbeweglichkeit), zu Resorptionsstörungen (Nahrungsmittelaufnahmestörungen) und zu Tumoren möglich. Der Patient erhält das Röntgenkontrastmittel über eine dünnkalibrige Sonde, welche über den Mund oder die Nase eingeführt wird. Die einzelnen Füllungszustände und Abschnitte des Darmes werden dokumentiert. Die Untersuchungszeit beträgt ca. 20 - 45 Minuten.

Doppelkontrastuntersuchung des Dickdarms (Dickdarmkontrasteinlauf)

Dickdarmuntersuchungen werden durchgeführt, wenn beispielsweise ein Verdacht auf eine Entzündung, gutartige "Ausstülpungen" der Dickdarmschleimhaut (Divertikel) oder einen Tumor besteht. Zur Vorbereitung muss der Dickdarm mit Abführmitteln oder durch Spülung gereinigt werden. Über ein Darmrohr, welches in den After geführt wird, wird Kontrastmittel und Luft eingeführt. Alle Dickdarmabschnitte werden unter Durchleuchtung geröntgt. Die Untersuchungszeit beträgt ca. 15 - 30 Minuten.

Kontrastdarstellung der Nieren und Harnwege (i.v.-Urographie)

Diese Untersuchung wird vor allem bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten, bei Blut im Urin und bei Verdacht auf Steine oder Tumoren durchgeführt. Nach Injektion von jodhaltigem Kontrastmittel werden in bestimmten zeitlichen Abschnitten Röntgenaufnahmen der Nieren angefertigt. Diese Aufnahmen zeigen Größe, Form und Lage der Nieren, Harnleiter und Harnblase. Die Untersuchungszeit beträgt ca. 30 Minuten.

Röntgenuntersuchung der Galle und Gallenwege (i.v.-Cholegraphie bzw. -Cholangiographie)

Kontrastuntersuchungen von Galle und Gallenwegen sind durch die Entwicklung und Verfügbarkeit der Sonographie selten geworden. Sie kommen nur noch bei speziellen Fragestellungen zur Anwendung. Nach intravenöser Gabe eines jodhaltigen, gallegängigen Kontrastmittels werden mehrere Aufnahmen in zeitlichem Abstand angefertigt. Die Untersuchungsdauer ist sehr unterschiedlich (60 - 180 min).

Endoskopisch Retrograde Cholangio-Pankreatikographie (ERCP)

Ausführliche Informationen zur ERCP finden Sie auf den Internetseiten der Medizinischen Klinik II der DRK Kliniken Berlin | Köpenick.