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DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Institut für diagnostische
und interventionelle Radiologie

Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 3806
Fax: (030) 3035 - 3797
E-Mail Kontakt

Chefärztin

Dr. med. Kerstin Westphalen

Eine Reihe diagnostischer und therapeutischer Eingriffe werden mit Hilfe verschiedener bildgebender Methoden (Ultraschall, Röntgen-Durchleuchtung, Computertomographie) durchgeführt. Hierdurch ist zum Beispiel eine exakte Instillation von Medikamenten an die entsprechende Region bzw. die Punktion von kleinsten Herdbefunden auf dem kürzesten Weg und unter Schonung anderer Organe und Organsysteme gegeben. Sämtliche Eingriffe können unter lokaler Betäubung durchgeführt werden.

Diagnostische Interventionen

  • Stanzbiopsie der weiblichen Brust
  • Punktion von Organen (z.B. Leber, Schilddrüse, Nieren, Lymphknoten)

Therapeutische Interventionen

  • Punktion und Drainage pathologischer Flüssigkeitsansammlungen
  • Interventionelle Schmerztherapie

Punktion von Organen

Oft werden kleinste Herdbefunde im Ultraschall bzw. der Computertomographie auffällig, können aber nicht sicher als gutartige oder bösartige Veränderung eingestuft werden. In diesen Fällen wird gezielt unter "Sicht" (durch Ultraschall oder CT) der Herd lokalisiert und mittels einer dünnen Kanüle punktiert. Das gewonnene Gewebematerial wird anschließend histologisch (feingeweblich) untersucht und es kann eine Klassifikation des Gewebes erfolgen.

Punktion und Drainage pathologischer Flüssigkeitsansammlungen

Mit Hilfe von Ultraschall oder Computertomographie können operativ schwer zugängliche Strukturen wie

  • Hämatome (Blutergüsse)
  • Lymphzysten
  • Serome
  • Abszesse (Vereiterungen)

punktiert und entlastet werden. Ein ansonsten notwendiger operativer Eingriff kann so in den meisten Fällen entfallen.

Interventionelle Schmerztherapie

Durchgeführt werden in unserer Abteilung:

  • periradikuläre Therapie
  • Facettgelenksblockade
  • Sympathicusausschaltung (cervical, thoracal, lumbal)

Die Medikamente können mittels Bildgebung gezielt an die schmerzauslösende anatomische Struktur appliziert werden. Im Bedarfsfall können diese mikroinvasiven, nur gering schmerzhaften Eingriffe jederzeit wiederholt werden.