Suche

Kontakte

DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Institut für diagnostische
und interventionelle Radiologie

Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 3806
Fax: (030) 3035 - 3797
E-Mail Kontakt

Chefärztin

Dr. med. Kerstin Westphalen

Jodhaltige Kontrastmittel

Kontrastmittel dienen zur Verbesserung der Kontrastauflösung und führen somit zu besseren diagnostischen Aussagen. Kontrastmittel verändern die Durchlässigkeit von Geweben für Röntgenstrahlen. Jodhaltige Kontrastmittel erhöhen die Röntgenstrahlabsorption und werden daher als positive Kontrastmittel bezeichnet. Heute werden zur intravenösen Injektion nur noch nichtionische Kontrastmittel verwendet, weil diese wesentlich besser verträglich sind. Nur in sehr seltenen Fällen verursachen sie Allgemeinreaktionen wie Übelkeit und Erbrechen. Bei hochallergischen Patienten können in sehr seltenen Fällen lebensbedrohlichen Reaktionen auftreten. Daher werden alle Patienten vor der Untersuchung zu möglichen bestehenden Allergien befragt und ggf. wird vor der Kontrastmittelgabe ein antiallergisches Medikament gespritzt.

Röntgenkontrastmittel werden über die Nieren ausgeschieden. Deshalb sollten Sie bei bekannter Nierenfunktionseinschränkung / erhöhten Nierenlaborwerten (Kreatinin) Ihren behandelnden Arzt auf die bevorstehende Röntgenuntersuchung aufmerksam machen, ggf. setzt sich dieser dann mit uns in Verbindung.

Röntgenkontrastmittel sollten nicht bei einer bestehenden Schilddrüsenüberfunktion gespritzt werden. Auch in diesem Fall sollten Sie Ihren behandelnden Arzt auf die bevorstehende Röntgenuntersuchungen aufmerksam machen, ggf. setzt sich dieser dann mit uns in Verbindung.

Ist eine weiterführende Schilddrüsendiagnostik mittels Szintigraphie (ein Verfahren aus der Nuklearmedizin) oder eine Radiojodtheraie geplant, so sollte eine planbare Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel nach Rücksprache mit Ihrem Arzt erst im Anschluss oder primär ohne Kontrastmittel durchgeführt werden.

Ultraschallkontrastmittel
Kommen nur bei wenigen und speziellen Ultraschalluntersuchungen zur Anwendung (z.B. spezielle Gefäßdarstellungen oder Untersuchungen von unklaren Veränderungen insbesondere in der Leber). Hierbei handelt es sich um Gas-Mikrobläschen, welche in einer Suspension (Mischung) über eine Armvene injiziert werden. Eine gewisse Allergiegefahr besteht hier bei Präparaten unter Verwendung von Eiweißstoffen. Diese kommen bei uns nicht zur Anwendung. Eine sonstige Gefahr oder Nebenwirkung durch diese Kontrastmittel besteht in der Regel nicht.

Strahlenschutz

Konventionelle Röntgendiagnostik
Seit einigen Jahren führen wir alle konventionellen Röntgenuntersuchungen digital durch. Die Ihnen sicher bekannten Röntgen-Filme wurden durch ein sogenanntes volldigitales System abgelöst. Das fertige Bild erscheint nach 90 Sekunden auf dem Monitor der Workstation. Die Qualität der digitalen Aufnahmen wird durch verschiedene Verfahren optimiert. Dadurch ist es gegebenenfalls möglich bereits mit einer Aufnahme verschiedene Fragestellungen abzuklären.

Angiographie
Angiographische Untersuchungen werden bei uns mit einer digitalen Flachdetektor-Anlage durchgeführt. Da gerade die angiographischen Untersuchungsverfahren teilweise eine hohe Strahlenbelastung für Patient und auch Untersuchungspersonal aufweisen, ist die verwendete Technik entscheidend dafür mitverantwortlich. Unser Gerät gehört mit einer speziellen Option - der "gepulsten Durchleuchtung" - zu denen, die im Berliner Raum die geringste technisch bedingte Strahlenbelastung hervorrufen. Gegenüber den weitverbreiteten Geräten ohne gepulste Durchleuchtung können wir die Strahlenbelastung des Patienten, abhängig von der Untersuchung, bis zu 63 % verringern.

Computertomographie
Für die Untersuchungen verwenden wir den 64-Zeilen-Multislice-Tomographen. Durch moderne Bildverarbeitungsalgorithmen wird die Strahlenbelastung bis zu 30 % reduziert.

Mammographie
Wir führen die Mammographie mittels einem volldigitalen Gerät durch. Hiermit entsprechen wir durch optimale Aufnahmen zur Diagnosestellung und Beurteilung entsprechend aller gesetzlichen Vorgaben.

Aufklärungsbögen zum Herunterladen